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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 110 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 17:40 Uhr: | |
I Welche Aussage zu den Schilddrüsenhormonen trifft nicht zu? (A) Thyrotropin (TSH) erhöht via cAMP die Transportkapazität der basolateralen Jodidaufnahme der Schilddrüsenfollikel und fördert via Inositoltriphosphat (IP3) die Oxidation des Jodids durch die Thyreoperoxidase der Follikelepithelzellen. (B) Trijodthyronin (T3) führt zur Induktion der lysosomalen Hyaluronidase und der mitochondrialen alpha-Glycerophosphat-Dehydrogenase. (C) Thyroxin (T4) steigert die oxidative Phosphorylierung an der inneren Mitochondrienmembran. (D) Trijodthyronin (T3) kann durch Dejodierung und Kopplung mit Schwefelsäure biologisch inaktiviert werden. (E) Trijodtyhronin (T3) induziert die HMG-CoA-Reduktase und ist für die biliäre Exkretion des Cholesterins von Bedeutung. II Welche Aussage(n) zum Corticotropin (ACTH) und Cortisol ist/sind zutreffend? (1) Corticotropin bewirkt über einen cAMP-abhängigen Mechanismus die Phosphorylierung der Cholesterolester-Hydrolase, die dadurch aktiviert wird. (2) Die Bildung von Katecholaminen wird durch Cortisol allosterisch gehemmt. (3) Cortisol führt zur Induktion eines kalziumbindenden Proteinsystems in der intestinalen Mukosa. (4) Cortisol inhibiert vornehmlich die T-zellunabhängige Aktivierung der B-Lymphozyten. (5) Bevor Cortisol an der 3-OH-Gruppe konjugiert werden kann, muß die Doppelbindung im A-Ring hydriert werden. (A) Alle Aussagen sind richtig. (B) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (C) nur (2), (3) und (4) sind richtig. (D) nur (1) und (5) sind richtig. (E) nur (4) ist richtig. III Welche Aussage zum Ethanolstoffwechsel trifft nicht zu? (A) D-Glycerinaldehyd kann mittels der Alkohol-Dehydrogenase zum Glycerin reduziert und mit ATP und der Glycerinkinase zum alpha-Glycerophosphat phosphoryliert werden. (B) Mitochondriales Acetyl-CoA kann zusammen mit Oxalacetat in Form von Citrat in das Zytosol gelangen, insofern die Atmungskette und die Ketonkörpersynthese ausreichend reoxidiertes NAD (Nicotinamid-adenin-dinucleotid) bereitstellen. (C) Die für die Gluconeogenese notwendige zytosolische NAD-abhängige Oxidation von Malat zu Oxalacetat wird durch die Aktivität der Alkohol-Dehydrogenase beeinträchtigt. (D) Pyruvat wird vermehrt über die Lactat-Dehydrogenase NAD-abhängig reduziert oder durch die allosterisch aktiverte Pyruvatcarboxylase umgesetzt. (E) In der Leber führen erhöhte intramitochondriale Acetyl-CoA-Konzentrationen zur Einschränkung der Harnstoffsynthese. IV Eine selektive intestinale Vasokonstriktion arterieller Gefäße bewirkt (A) eine Verminderung des endsystolischen Volumens des Herzens. (B) initial eine Zunahme des Schlagvolumens des Herzens. (C) eine Abnahme des zentralen Venendrucks. (D) eine Zunahme des Herzminutenvolumens. (E) eine Abnahme des hydrostatischen Drucks in intestinalen Kapillaren. V Welche Aussage(n) zum Kohlenhydratstoffwechsel trifft/treffen zu? (1) Das beim Abbau von Fructose entstehende D-Glycerinaldehyd kann durch die Triokinase in 3-Phosphoglycerinaldehyd umgesetzt und mittels der Transketolase des Pentosephosphatwegs in Xylulose-5-Phosphat überführt werden. (2) Während der intrazellulären Synthese des Glykoproteins Kollagen werden hydroxylierte Lysinseitenketten in den Zisternen des Golgi-Apparats der Fibroblasten durch Nucleosiddiphosphat-aktivierte Zucker glykosyliert. (3) Bei N-glykosidisch verknüpften Glykoproteinen wird im Lumen des endoplasmatischen Retikulums Mannose mittels Uridintriphosphat auf Asparaginylreste des Proteins übertragen. (4) Der phosphorylierte Phosphataseinhibitor bindet und inaktiviert die Proteinphosphatase 1 und stimuliert somit in Hepatozyten die Glykogenolyse. (5) Erhöhte cAMP-Konzentrationen führen zur Phosphorylierung der Fructose-6-Phosphat-2-Kinase und somit in Herzmuskelzellen zur Steigerung und in Leberzellen zur Hemmung der Glykolyse. (A) Alle Aussagen sind richtig. (B) (1), (2), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (1), (3) und (4) sind richtig. (D) nur (2) und (3) sind richtig. (E) nur (5) ist richtig. VI Welche Aussage zu den Antibiotika ist nicht zutreffend? (A) Aminoglykoside werden von DNS lysierter Granulozyten gebunden und entfalten in einem Abszess keine ausreichende antimikrobielle Konzentration. (B) Bei einer nosokomialen Pneumonie sollte eine sofortige Antibiotikatherapie mit einem Schmalspektrumantibiotikum erfolgen. (C) Metronidazol erreicht nach oraler Verabreichung eine nur minimale Konzentration im Gehirn. (D) Clindamycin und Clarithromycin werden in Phagozyten durch einen aktiven Transportprozess angereichert. (E) Legionella pneumophila reagiert in vitro, nicht jedoch in vivo empfindlich auf die Kombination Amoxicillin und Clavulansäure. VII Welche Aussage(n) zum Lipidstoffwechsel ist/sind richtig? (1) Gallensäuren entstehen aus Cholesterin nach Konjugation der Hydroxylgruppe mit Glucuronsäure. (2) Die Biosynthese der Triacylglycerine im Fettgewebe beginnt mit der NAD-abhängigen Reduktion von Dihydroxyacetonphosphat. (3) In Herzmuskelzellen gelangen, nach der Gabe eines beta-1-prävalenten Betablockers, Reduktionsäquivalente bei vermehrter Umsetzung von Lactat über den Malat- und alpha- Glycerophosphatzyklus in die mitochondriale Matrix, wo zusätzlich wasserstoffübertragende Coenzyme und Acetyl-CoA der beta-Oxidation die Pyruvatdehydrogenase hemmen. (4) Die Bildung des HDL (high density lipoprotein) ist eng mit dem enzymatischen Abbau triglyzeridreicher Lipoproteine assoziiert. (5) Durch die Acyl-Coenzym-A-Cholesterin-Acyltransferase (ACAT) reesterfiziertes Cholesterin in Makrophagen wird zusammen mit Apolipoprotein E (Apo-E) sezerniert und im Plasma an HDL gebunden. (A) nur (2) ist richtig. (B) nur (1) und (5) sind richtig. (C) nur (1), (3) und (4) sind richtig. (D) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig. |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 109 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 17:39 Uhr: | |
VIII Ein 54-jähriger Mann klagt während eines Krankenhausbesuches bei seiner Frau über "brennende" Schmerzen in der Brust und Übelkeit. Der gemessene Blutdruck liegt bei 170/100 mmHg. Die Sauerstoffgabe per Nasensonde und die wiederholte Anwendung eines Nitroglycerinpräparates zeigen keinerlei Besserung. Die wiederholte Blutdruckmessung ergibt systolisch zu diastolisch 160/95mmHg. Von seiner Frau ist zu erfahren, daß er keine Medikamente einnimmt und bislang immer gesund gewesen sei. Das erstellte 12-Kanal-Oberfächen-EKG zeigt eines Sinusrhythmus (90/min) und in den Ableitungen V2 bis V4 deutliche (>0.2 mV) ST-Streckenhebungen, hohe spitze T-Wellen und QRS-Veränderungen. Welcher pharmakologische Wirkstoff (z.B.) Handelsname ist zur Akuttherapie am ehesten kontraindiziert? (A) Dihydralazin (Nepresol) (B) Piritramid (Dipidolor) (C) Atenolol (Tenormin) (D) Acetylsalicylsäure (Aspisol) (E) Alteplase (Actilyse) IX Welche Aussage zu analgetisch wirksamen Pharmaka (z.B. Handelsname) trifft zu? (A) Ketamin (Ketanest) wirkt zentral durch kompetitive Blockade des NMDA-Rezeptors analgetisch, peripher durch Hemmung der Katecholaminfreisetzung blutdrucksenkend. (B) Flupirtin (Katadolon) ist ein Nicht-Opioit-Analgetikum, das agonistisch an Opiotrezeptoren wirkt. (C) Aufgrund ausgeprägter zentraler Sympathikolyse ist Pentazocin (z.B. Fortral) zur Schmerzbehandlung bei Myokardinfarkt geeignet. (D) Lokalanästhesie mit Lidocain (Lidocain 1%) ist bei niedrigem pH-Wert im entzündeten Gewebe am ausgeprägtesten. (E) Bei einer Überdosierung mit Buprenorphin (z.B. Temgesic) kann der Atemdepression mit Doxapram (z.B. Dopram) entgegengewirkt werden. X Eine Person besitze ein Blutvolumen von 5 Litern (Indikatorverdünnung mit Evans-Blau) und eine Hämoglobinkonzentration von 16 g/dl. Bei einem arteriellen O2-Partialdruck von 100 mmHG beträgt die O2-Sättigung 1 gegenüber 0,75 im gemischt-venösen Blut. Wenn die maximale Transportkapazität des Hämoglobins (Hb) für Sauerstoff 1,35 ml/1g Hb (Hüfner-Zahl) betrage und sich 20% des gesamten Blutes im arteriellen Hochdrucksystem befinden, ist der O2-Gehalt in den Arterien um welchen Faktor kleiner als im Niederdrucksystem? (A) 2 (B) 3 (C) 4 (D) 5 (E) 6 XI Welche Aussage(n) zu den den Kalziumhaushalt regulierenden Hormonen trifft/treffen zu? (1) Parathormon (Parathyrin) wirkt auf Osteoklasten über G-Protein-gekoppelte Membranrezeptoren. (2) 1,25-Dihydroxycholecalciferol führt im Tubulusepithel der Niere über transkriptions- regulierende Rezeptoren zur Induktion von Kalzium-ATPasen, die intrazelluläres Kalzium in das Interstitium translozieren. (3) Parathormon (Parathyrin) hemmt die renale Phosphatreabsoprtion. (4) Synthetisches Calcitonin (z.B. Karil) besitzt eine kalziumunabhängige zentral-analgetische Wirkung und hemmt die exokrine Funktion des Pankreas. (5) Durch hepatische Oxidation (Dehydrierung) am C-Atom 7 des Cholesterins ensteht Vitamin D3 (Cholecalciferol). (A) nur (3) ist richtig. (B) nur (2) und (5) sind richtig. (C) nur (1), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig. XII Welche Aussage(n) zu Protonenpumpenhemmstoffen (z.B. Pantoprazol) der Parietalzellen der Magenschleimhaut trifft/treffen zu? (1) Pantoprazol lagert sich nach Protonierung im Lumen des Magens kompetitiv an die H(+)-K(+)-ATPase der apikalen Zellmembran an. (2) Die reaktive Hypergastrinämie kann die Wirkung der Protonenpumpenhemmstoffen abschwächen. (3) Eine Erhöhung des intragastralen pH-Werts auf >4 führt zu einer Hemmung der Aktivierung von Pepsinogen zu Pepsin und indirekt zu veminderter Hydrogencarbonatsekretion der Gallengangzellen (Cholangiozyten). (4) Der Anstieg des intragastralen pH-Werts auf >4 ist streng mit der Verbesserung der Refluxsymptome und der Abheilungsrate von Ösophaguserosionen korreliert. (5) Bei Anhebung des intragastralen pH-Werts auf >4 ist die Besiedelung mit gramnegativen Keimen möglich, deren Aszension oder Aspiration eine Pneumonie auslösen kann. (A) Alle Aussagen sind richtig. (B) (1), (2), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (3), (4) und (5) sind richtig. (D) nur (1) und (3) sind richtig. (E) nur (2) ist richtig |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 108 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 17:38 Uhr: | |
XIII Welche Verknüpfung von antiviraler Substanz (z.B. Handelsname) und pharmakologischer Wirkung trifft nicht zu? (A) Aciclovir (Zovirax) - Phosphorylierung des Guaninderivats durch eine virus-codierte Thymidinkinase und Hemmung der DNS-Polymerase von Herpesviren als Triphosphat (B) Foscarnet (Foscavir) - selektive Blockade der Pyrophosphatbindungsstelle der DNS-Polymerase von Herpesviren und der reversen Transkriptase von HIV (C) Cidofovir (Vistide) - Hemmung der DNS-Polymerase von Herpesviren nach Phosphorylierung durch zelleigene Kinasen (D) Ganciclovir (Cymeven) - Phosphorylierung des Purinderivats zur aktiven Triphosphatform durch die virale Kinase mit anschließender Hemmung der Replikation von Herpesviren (E) Ribavirin (Rebetol) - Aktivierung der eIF2-Kinase und Hemmung der ribosomalen Proteinsynthese nach Phosphorylierung an der abnormen Base des Nucleosids durch virusspezifische Kinasen XIV Ein Katheter werde in den Truncus pulmonalis vorgeschoben. Welcher nun injizierte Mediator führt am ehesten zur Bronchodilatation? (A) Serotonin (B) Dopamin (C) Noradrenalin (D) Prostaglandin E2 (E) Adenosin XV Welche Aussage(n) zur Koronardurchblutung ist/sind richtig? (1) Die Ruhedurchblutung eines 300g schweren Herzen kann 250 ml/min betragen. (2) Eine Senkung des Widerstands der (distalen) Koronargefäße auf 25% des Ruhewerts kann die Durchblutung auf 1000 ml/min erhöhen. (3) Eine Steigerung des Herzminutenvolumens von 5 auf 20 l/min führt zu einer proportionalen Zunahme der Koronarperfusion. (4) Durch eine Erhöhung der Sauerstoffextraktion von in Ruhe 12 mg/dl auf 16 mg/dl bei dilatierten Koronargefäßen (Koronarreserve) verbraucht das Herz 130 ml Sauerstoff zusätzlich. (5) Acetylcholin, Thrombin, Vasopressin (ADH) und PAF (Plateled activating factor) bewirken bei intaktem Endothel über eine Freisetzung von NO (Stickstoffmonoxid) eine Koronardilatation. (A) Alle Aussagen sind richtig. (B) nur (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (2), (3) und (5) sind richtig. (D) nur (1) und (4) sind richtig. (E) nur (2) ist richtig. XVI Welche Aussage zum Immunsystem ist falsch? (A) Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) besitzen Fc-Rezeptoren und die Fähigkeit zur Antikörper-vermittelten Zytotoxizität (ADCC). (B) Ubiquitierung intrazellulärer Proteine mit nachfolgendem Abbau im Proteasom ist für die HLA-Klasse-I-vermittelte Aktivierung zytotoxischer CD8-T-Lymphozyten an virusbefallenen Zellen unerlässlich. (C) Der Dom der Peyer-Plaques wird luminal von M-Zellen bekleidet, die durch sekretorisches IgA gekennzeichnet sind und das Eindringen von Antigenen verhindern. (D) Für die Rezirkulation primär in mukosalen Lymphfollikeln aktivierter Lymphozyten zurück in die Lamina propria mucosae ("Homing") sind Selektine und Integrine auf der Zelloberfläche von Bedeutung. (E) An IgA gebundene virale Antigene in Enterozyten und Antigen-IgA-Komplexe, die Rezeptor-vermittelt aus der Lamina propria aufgenommen wurden, können in das Darmlumen transportiert und unschädlich gemacht werden. XVII Welche Aussage(n) zu Infektionen bei Reiserückkehrern ist/sind zutreffend? (1) Bis zu 90% der durch Entamoeba histolytica und alle durch Entamoeba dispar verursachten Infektionen präsentieren sich als asymptomatisches Trägertum mit nachweisbaren Zysten im Stuhl. (2) Trypanosoma brucei rhodesiense kann insbesondere Touristen betreffen, die in Tierreservaten Ostafrikas von Tse-Tse-Fliegen gestochen wurden und kann früh zu Symptomen der meningoenzephalitischen Phase, wie Persönlichkeitsstörungen, Schlafbedürfnis und Apathie, führen. (3) Reisende in Asien können 2-12 Wochen nach dem Baden in mit Trematoden der Gattung Schistosoma japonicum verseuchtem Süßwasser am "Katayama-Fieber" erkranken. (4) Sporozoen der Gattung Plasmodium falciparum können in Ost- und Westafrika von Anopheles-Mücken übertragen und in befallenen Erythrozyten in den Kapillaren der Organe sequestriert werden. (5) Die dysenteritische Form der Reisediarrhoe durch enterotoxinbildende E.-coli-Stämme sollte mit Loperamid (z.B. Emodium) und Wismuth-Salizylat behandelt werden. (A) nur (3) ist richtig. (B) nur (1) und (5) sind richtig. (C) nur (2), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig. XVIII Welche Aussage zum Lassafieber ist falsch? (A) Das Arenavirus besitzt eine von der Plasmamembran abgeleitete Hülle mit "spikes", die beiden viralen RNA-Segmente liegen in Plus- und Minus-Polarität vor. (B) Charakteristisch für das Lassafieber-Virus ist ein Endotheltropismus, pathophysiologisch im Vordergrund stehen Gefäßläsionen ("capillary leak") mit Blutungen. (C) Das Lassavirus kann in Westafrika von kleinen Nagetieren mit dem Urin ausgeschieden werden und durch Tröpfcheninfektion in den Respirationstrakt des Menschen gelangen. (D) Nach einer Inkubationszeit von 6-21 Tagen tritt uncharakteristisches Fieber meist mit Halsschmerzen auf, in der Folge kommt es bei 50% der Betroffenen zu einer hämorrhagischen Diathese mit Multiorganversagen. (E) Eine kausale Therapie des Lassafiebers ist mit Cytarabin (z.B. Alexan) möglich. -------------------------------------------------------------------------------------------------- Lösung: I(C);II(D);III(E);IV(E);V(B);VI(C); VII(D);VIII(A);IX(E);X(B);XI(D);XII(C);XIII(E); XIV(D);XV(A);XVI(C);XVII(D);XVIII(E) |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 102 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 7. Juni 2006 - 2:46 Uhr: | |
XIII(d) ist richtig |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 101 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 7. Juni 2006 - 1:59 Uhr: | |
XI Welches der aufgeführten Antibiotika ist durch eine nahezu vollständige renale Elimination aus dem Blutkreislauf charakterisiert? (A) Gentamicin (Refobacin) (B) Ceftriaxon (Rocephin) (C) Ciprofloxacin (Ciprobay) (D) Doxycyclin (Supracyclin) (E) Clarithromycin (Klacid) XII Welche Aussage(n) über Protozoen und Chemotherapeutika (z.B. Handelsname) bei Protozoonosen ist/sind richtig? (1) Die Infektion mit Flagellaten der Gattung Giardia erfolgt durch perorale Aufnahme von Zysten, die Längsteilung der mitochondrienlosen Trophozoiten in der Gallenblase kann durch das Chemotherapeutikum Albendazol (z.B. Zentel) eingeschränkt werden. (2) Nach einer Infektion mit Raubwanzenkot können bis zu 500 amastigote Formen von Trypanosoma cruzi in Form von Pseudozysten in Herzmuskelzellen erscheinen. (3) Anaerobe, mitochondrienfreie Flagellaten der Art Trichomonas vaginalis sind nicht zur Zytenbildung befähigt, besitzen einen Achsenstab (Axostyl) aus Mikrotubuli und scheiden molekularen Wasserstoff (H2) aus. (4) Im Rahmen einer extraintestinalen Manifestation durch Entamoeba histolytica auftretende Leberabszesse gehen regelmäßig einher mit einer invasiven Kolitis und bedürfen aus diesem Grund einer medikamentösen Therapie mit einem Kontaktamöbizid wie Diloxanidfuroat (Furamid). (5) Infolge peroraler Aufnahme von Sporen der Microsporidienart Enterocytozoon bieneusi wandert das Sporoplasma durch den zuvor an enterozytären Villusspitzen verankerten Polschlauch in die Wirtszelle ein. (A) Alle Aussagen sind richtig. (B) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (C) (2), (3) und (4) sind richtig. (D) nur (1) und (4) sind richtig. (E) nur (5) ist richtig. XIII Welche Aussage über Aufbau und Funktion der Verdauungsorgane ist falsch? (A) Zwischen der Ring- und Längsmuskelschicht der Dünndarmwand kommen in einer Bindegewebsschicht neben serotoninergen Interneuronen Nervenzellen vor, die gamma-Aminobuttersäure (GABA) bilden. (B) Beta-2-Adrenorezeptoren bewirken mittels der Proteinkinase A eine Aktivierung der Myosin-Leichtkettenkinase und über einen Antieg von cAMP eine verstärkten Rückstrom von Kalziumionen in das endoplamsatische Retikulum. (C) Auf die aldosteronabhängie Kaliumsekretion der Krytenzellen des Kolons erfolgt distalwärts ein ATP-abhängiger Austausch gegen Wasserstoffionen. (D) Nach Überschreiten des Schwellenpotenzials werden Aktionspotenziale interstitieller Schrittmacherzellen des Duodenums unabhängig nervaler oder parakriner Einflüsse über Nexus (gap junctions) analwärts fortgeleitet. (E) Das duodenale Polypeptid Sekretin wird bei niedrigem pH-Wert und hohem Fettgehalt des Chymus sezerniert und ermöglicht mittels cAMP die Chloridionenrezirkulation über der luminalen Membran der pankreatischen Gangepithelien. XIV Welcher der aufgeführten pharmakologischen Wirkstoffe (z.B. Handelsname) geht am ehesten in die medikamentöse Therapie des Morbus Parkinson ein? (A) Benperidol (Glianimon) (B) Riluzol (Rilutek) (C) Physostigmin (Anticholium) (D) Alpha-Methyl-Dopa (Dopegyt) (E) Bornaprin (Sormodren) XV Welche Aussage zum Aminosäurestoffwechsel ist nicht zutreffend? (A) Die pyridoxalphosphatabhängige Decarboxylierung von Cystein und Asparaginsäure kann für die Synthese des Coenzyms A von Bedeutung sein. (B) S-Adenosylmethionin ermöglicht die 1-Kohlenstoffübertragung in Form von N5- und N10-Methylierung auf Tetrahydrofolsäure. (C) Serin und Histidin übertragen Kohlenstoff- und Stickstoffreste auf Tetrahydrofolsäure. (D) Propionyl-CoA aus Isoleucin ist Vorstufe der intramitochondrialen Synthese von delta-Aminolävulinsäure. (E) Beim Abbau von Tryptophan entsteht neben Alanin aus alpha-Ketoadipinsäure Acetacetyl-CoA. XVI Im Fall eines sich abzeichnenden anaphylaktischen Schocks ist, neben der Sauerstoffgabe und Volumensubstitution und Unterbindung der Antigenzufuhr, die intravenöse Applikation welches pharmakologischen Wirkstoffs (z.B. Handelsname) am ehesten kontraindiziert? (A) Dopexamin (Dopacard) (B) Methylprednisolonhydrogensuccinat (Urbason) (C) Enoximon (Perfan)e (D) Ketotifen (Ketotifen) (E) Lorazepam (Tavor) XVII Welche Aussage(n) zu den Viren ist/sind richtig? (1) Infolge der Transkription des viralen DNA-Minus-Strangs von Hepatitis-B-Viren (HBV) durch zelluläre RNA-Polymerasen werden diese "RNA-Kopien" von den translatierten Kapsiden umhüllt. (2) Da die virale Polymerase von Arenaviren auf dem größeren L-Teil der beiden viralen RNA-Segementen am 3'-Ende in Minus-Strang-Orientierung codiert ist, müssen zelluläre RNA-Polymerasen translatierbare messenger-RNA bereitstellen. (3) Nach der Adsorbtion des humanen Immundefizienz-Virus mit Hilfe des Kapsidproteins gp120 an T-Lymphozyten erfolgt die Translation der Integrase an dem freigelgtem RNA-Einzelstrang. (4) Nach der Penetration von Rotaviren transkribiert eine virale RNA-Polymerase von segmentierten RNA-Segmenten translatierbare Plus-Strang-RNA. (5) Das Virion von Hantaviren enthält drei Nukleokapside, RNA-Polymerasen und eine Hülle mit "spikes", die an Membranen des endoplasmatischen Retikulums gebildet werden. (A) Alle Aussagen sind richtig. (B) nur (5) ist richtig. (C) nur (2) un (3) sind richtig. (D) (1), (4) und (5) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. XVIII Welche Aussage(n) zu den Pilzerkrankungen (Mykosen) ist/sind zutreffend? (1) Die Vermehrung von Pneumocystis carinii erfolgt durch Querteilung von Trophozoiten und postsexueller Sporenbildung aus achtkernigen Sporozoiten innerhalb von Zysten. (2) Nach Ingestion von Getreide oder Kastanien mit einem hohen Anteil an Substratmyzel aus Aspergillusarten (Aspergillus flavus, Aspergillus parasiticus) kann es zu Leberläsionen kommen. (3) Filamentöse, spiralhyphenbildende Pilze der Gattung Trichophyton rubrum besitzen eine Zytoplasmamembran aus Provitamin D2, ein endoplasmatisches Retikulum und mehrere Chromosomen. (4) Obligat pathogene Sporen (Konidien) von Histoplasma capsulatum gelangen durch Inhalation in den Respirationstrakt, wo die intrazelluläre Vermehrung als Hefeform in Alveolarmakrophagen durch Sprossung erfolgt. (5) Ein Pilzthallus des Schimmelpilzes Rhizopus arrhizus aus der Ordnung der Mucorales kann auf den Nasenmuscheln zu knöchernen Arrosionen führen. (A) nur (4) ist richtig. (B) nur (3) und (4) sind richtig. (C) (1), (2) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig. XIX Bei einer hämatogenen Osteomyelitis durch unbegeißelte, katalasepositive Stäbchenbakterien der Gattung Staphylococcus aureus sollte welches Antibiotikum (z.B. Handelsname) ohne vorausgegangene Resistenzbestimmung nicht eingesetzt werden? (A) Clindamycin (Turimycin) (B) Fusidinsäure (Fusidine) (C) Cefepim (Maxipime) (D) Imipenem (Zienam) (E) Streptogramin (Synercid) XX Welche Aussage zum Vitamin A ist falsch? (A) Retinoate (Retinsäuren) führen in hohen Konzentrationen zu einer Einschränkung der Liquorproduktion in den Plexus choroidei der Hirnventrikel. (B) In phosphorylierter Form ist Retinol für die Biosynthese von Glykoproteinen epithelialer Zellen von Bedeutung. (C) Beta-Carotin wird im Darm durch eine Dioxygenase in zwei Moleküle Retinal gespalten. (D) Die Retinolspeicherung als Palmitinsäureester in der Leber reicht normalerweise für 1-2 Jahre aus. (E) In Gegenwart von Vitamin D ist oxidiertes Retinal Cofaktor bei der Differenzierung von Zellen des hämatopoetischen Systems.
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 100 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 7. Juni 2006 - 1:59 Uhr: | |
Lösung Id)/\IIc)/\IIId)I/\IVb)/\Ve)/\VI(a)/\VII(d)/\VIII(e)/\IX(a)/\X(d)/\XI(a)/\XII(b)/\XIII(a)/\XIV(e)/\X(b)/\XVI(e)/\XVII(d)/\XVIII(e)/\ XIX(e)/\XX(a) I Nach der Gabe welches pharmakologischen Wirkstoffs (z.B. Handelsname) kommt es in Gegenwart endogener gamma-Aminobuttersäure (GABA) nicht zu einem verstärktem Chloridioneneinstrom? (A) Topiramat (Topamax) (B) Zoplicon (Ximovan) (C) Acamprosat (Campral) (D) Baclofen (Lioresal)) (E) Chlordiazepoxid (Multum) II Welche Aussage(n) zur Transkription und Translation ist/ sind zutreffend? (1) Die Transkription der t-RNA (Transfer-RNA) durch die DNA-abhängige RNA-Polymerase-III erfolgt nach Phosphorylierung oder Acetylierung von Aminosäuren wie Lysin und Arginin der Kernproteine (Histone). (2) Bei der Proteinbiosynthese muß für jedes zu synthetisierende Protein mit Hilfe der DNA-abhängigen RNA-Polymerase-I spezifische ribosomale RNA (r-RNA) transkribiert werden. (3) Die initiale Trennung der beiden DNA-Einzelstränge bei der Transkription erfolgt durch Topoisomerasen. (4) Für das noch im Zellkern stattfindende "Herausschneiden" nicht-informationshaltiger Basensequenzen (Introns) für die messenger-RNA werden Transkripte der RNA-Polymerase-III benötigt. (5) Phosphorylierung des eukaryoten Initiationsfaktors eIF-2 hemmt die GTP-abhängige Bindung an die transfer-RNA (t-RNA) und somit die Proteinbiosynthese. (A) nur (4) ist richtig. (B) nur (2) und (3) sind richtig. (C) (1), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig. III Welche Aussage ist nicht zutreffend? Influenza-A-Viren der Virusfamilie Orthomyxoviridae (A) tragen Hämagglutinin-"spikes" für die Adsorption und Fusion der Virushülle mit dem Endosom. (B) besitzen ein Genom aus acht separaten RNA-Abschnitten sowie RNA-Polymerasen. (C) spalten im Zellkern Nukleotidsequenzen vom 5'-Ende zellulärer m-RNA enzymatisch für die Herstellung viraler messenger-RNA (m-RNA) ab. (D) lagern sich nach Freisetzen des Nukleoids aus dem Kapsid (Uncoating) mit dem 5'-Ende der messenger-RNA (m-RNA) an eine kleine ribosomale Untereinheit an. (E) tragen Neuraminidase-"spikes" für die Abspaltung von Sialinsäureresten und die Loslösung von der Zelloberfläche. IV Welcher der aufgeführten pharmakologischen Wirkstoffe (z.B. Handelsname) führt im Rahmen unerwünschter Nebenwirkungen am ehesten zu einer motilitätsbedingten Diarrhoe? (A) Promethazin (Atosil) (B) Erythromycin (Erythrocin) (C) Furosemid (Lasix) (D) Doxepin (Aponal) (E) Diltiazem (Diltahexal) V Welche Aussage(n) zum Immunsystem ist/sind falsch? (1) Interleukin-1 (IL-1) führt nach Bindung an Cytokinrezeptoren von Makrophagen zur Bildung von Interleukin-8 (IL-8) mit Chemotaxis naiver T-Zellen sowie nach Bindung an T-Zellen zur vermehrten Synthese von Interleukin-2 (IL-2). (2) Degranulation neutrophiler Granulozyten durch Interleukin-1 (IL-1) kann zu einer Erhöhung des Komplementfaktors 5a mit nachfolgender Aktivierung der Lipoxygenase in Makrophagen führen. (3) Der Transforming-Growth-Factor-beta (TGF-beta) und Interleukin-5 (IL-5) erhöhen die Konzentration von Immunglobulin A (IgA) an der Schleimhaut des Respirationstrakts. (4) Im Verlauf der Primärantwort auf ein Antigen kommt es in B-Lymphozyten zu DNS-Rekombinationen von Genuntereinheiten für die schweren Immunglobulinketten (H-Ketten). (5) Im Verlauf der Sekundärantwort auf ein Antigen kommt es in B-Lymphozyten zu DNS-Rekombinationen von Genen, die für den Fc-Bereich der Antikörper codieren. (A) nur (4) ist falsch. (B) nur (3) und (4) sind falsch. (C) (1), (2) und (5) sind falsch. (D) (1), (2), (3) und (5) sind falsch. (E) Keine Aussage ist falsch. VI Welche Aussage ist nicht zutreffend? Glucagon (A) erhöht die Glucosekonzentration im Blut durch Steigerung der Glykogenolyse in der Skelettmuskulatur. (B) wird durch Gastrin und bei einem Anstieg von Aminosäuren wie Alanin oder Arginin vermehrt aus pankreatischen A-Zellen freigesetzt. (C) aktiviert die cAMP-abhängige Triacylglycerinlipase des Fettgewebes. (D) ermöglicht durch einen Anstieg von cAMP in Leberzellen die Transkription der Phosphoenolpyruvatcarboxykinase (PEP-CK). (E) inhibiert die Magenmotilität und steigert die Kontraktionskraft des Herzens. VII Welcher Cofaktor ist nicht notwendig für die Synthese des Adrenalins aus Phenylalanin? (A) Cobalamin (Vitamin B12) (B) Folsäure (C) Riboflavin (Vitamin B2) (D) Thiamin (Vitamin B1) (E) Ascorbinsäure (Vitamin C) VIII Welche Aussage(n) zu den Helminthen ist/sind richtig? (1) Nach peroraler Aufnahme infektionstüchtiger Eier der Nematodengattung Trichuris trichiura kommt es nach einigen Tagen zur Rückkehr der Larven aus der Schleimhaut des Zäkums und Weiterentwicklung im Darmlumen zu adulten Stadien. (2) Das Erreichen der Gallenwege durch die Trematodengattung Fasciola erfolgt nach Genuss metazerkarienbehafteter Wasserkresse und Durchwanderung von im Dünndarm geschlüpften Egeln durch die Peritonealhöhle und das Leberparenchym. (3) Das Erreichen des Lungenparenchyms durch die Trematodengattung Paragonismus erfolgt nach Verzehr roher Krebse und Durchwanderung von im Dünndarm geschlüpften Egeln durch die Peritonealhöhle und das Zwerchfell. (4) Bei der nahezu aussschließlich in der nördlichen Hemisphäre auftretenden alveolären Echinokokkose durch Echinococcus multilocularis kommt es beim Menschen als Zwischenwirt in Finnen der Leber nur selten zur Ausbildung von Kopfanlagen (Protoskolezes). (5) Zwergfadenwurmweibchen der Nematodengattung Strongyloides stercoralis erreichen nach Eindringen von Larven auf dem perkutanen Weg mit nachfolgender trachealer Wanderung ihren Ansiedelungsort im Dünndarm infolge einer geschlechtlichen Vermehrung einer freilebenden Generation in der Außenwelt. (A) nur (4) ist falsch. (B) nur (1) und (3) sind falsch. (C) (2), (3) und (5) sind falsch. (D) (1), (2), (4) und (5) sind falsch. (E) Keine Aussage ist falsch. IX Welches Antimykotikum (z.B. Handelsname) ist bei lokalem/systemischem Befall mit welcher Pilzart am schwächsten wirksam? Welche Verknüpfung trifft zu? (A) Flucytosin (Ancotil) - Aspergillus fumigatus (B) Cotrimoxazol (Drylin) - Pneumocystis carinii (C) Fluconazol (Diflucan) - Cryptococcus neoformans (D) Amphotericin B (Ampho-Moronal) - Rhizopus arrhizus (E) Itraconazol (Sempera) - Candida albicans X Welche Aussage(n) über die Metabolisierung und Verteilung von Pharmaka (z.B. Handelsname) ist/sind richtig? (1) Der Anteil der Plasmaproteinbindung an der Gesamtkonzentration eines Pharmakons im Blut geht nicht in die Berechnung des scheinbaren (apparenten) Verteilungsvolumens ein. (2) Bedingt durch membrangebundene Transport-Glykoproteine (P-Glykoproteine) kann es nach gleichzeitiger Gabe von Chinidin (Chindin Duriles) und Loperamid (Emodium) zu einer Atemdepression kommen. (3) Lipophile und amphiphile Pharmaka unterliegen mitunter nach intravenöser Injektion einer präsystemischen Elimination. (4) Cimetidin (Tagamet) und Ketoconazol (Terzolin) führen aufgrund ihrer Imdidazolstruktur nach Bindung an das Eisenatom der Hämoproteine zu einer irreversiblen Hemmung des Typs 3A4 der Cytochrom-P450-Enzyme der Leber. (5) Mehr als die Hälfte aller Arzneimittel werden durch CYP3A4 metabolisiert, das im Darm etwa 70% des Gesamtgehalts an Cytochrom-P450-Enzymen darstellt. (A) nur (5) ist richtig. (B) nur (3) und (4) sind richtig. (C) (1), (2) und (3) sind richtig. (D) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig.
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 26. Februar 2006 - 0:58 Uhr: | |
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 95 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Sonntag, 26. Februar 2006 - 0:09 Uhr: | |
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 94 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Samstag, 25. Februar 2006 - 23:51 Uhr: | |
I Welcher Wirkstoff (z.B. Handelsname) interagiert nicht mit Dopaminrezeptoren des Gehirns? (A) Alizaprid (Vergentan) (B) Ropinirol (Requip) (C) Citalopram (Cipramil) (D) Pimozid (Orap) (E) Sulpirid (Dogmatil) II Nicotinsäureadenindinucleotidphosphat (NADP) ist nicht wasserstoffübertragendes Coenzym welchen Enzyms? (A) Methämoglobinreduktase (B) Aldosereduktase (C) Tryptophanpyrrolase (D) Hämoxygenase (E) Malatenzym III Welche Aussage(n) zum Kreislaufsystem trifft/treffen zu? Welche Kombination ist zutreffend? (1) Das Gs-Protein, zyklisches Adenosinmonophosphat (cAMP) und die Proteinkinase A führen nach Aktivierung eines myokardialen beta-1-Adrenorezeptor durch Noradrenalin separat zu einem verstärktem Kalziumeinstrom. (2) Adenosin und der plättchenaktivierende Faktor (PAF) führen zu einer Abnahme des Atemwegswiderstands bei Exspiration. (3) In der Lunge kann eine zunehmende Senkung des Sauerstoffpartialdrucks der Gefäßumgebung mittels Endothelin eine Vasokonstriktion auslösen. (4) Die R-Zacke des QRS-Komplexes im Elektrokardiogramm fällt mit der Anspannung der Ventrikelmuskulatur und dem Schluß der Atrioventrikularklappen (1. Herzton) zusammen. (5) Bei einem 1,5 kg schweren Gehirn kann die Durchblutung 750 ml/min betragen. (A) nur (3) ist richtig. (B) nur (2) und (4) sind richtig. (C) (1), (2) und (5) sind richtig. (D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig. IV Bei einer hypothalamisch-hypophysären Dysregulation mit langfristig gesteigerter ACTH-Inkretion und konsekutiver Erhöhung der adrenalen Steroidhormonproduktion kann es zu welchen stoffwechselbedingten Veränderungen kommen? (1) Vermehrte gastrale Salzsäurebildung, verminderter Kammerwasserabfluß in der vorderen Augenkammer und Abnahme der glomerulären Filtrationsrate aufgrund renaler Vasokonstriktion. (2) Gesteigerte(-r) HCO3(-)-Reabsorption im proximalen Tubulus der Niere und H(+)-/K(+)-Austausch im Sammelrohr bei Hypokaliämie mit Alkalose. (3) Erhöhte Glykogen- und Lipoproteinsynthese in der Leber. (4) Erhöhtes Angebot an Fettsäuren, Glyzerin und Glutamin in Leberzellen. (5) Thrombozytose und Leukozytose. (A) nur (1) ist richtig. (B) nur (3) und (4) sind richtig. (C) (2), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (E) Alle Aussagen sind richtig. V In welcher Virusfamilie oder -gattung kommt keine Virusart vor, die eine von blutsaugenden Arthropoden (Zecken, Mücken) übertragene Arbovirose verursacht? (A) Arenaviridae (B) Reoviridae (C) Bunyaviridae (D) Alphavirus (E) Flavivirus VI Welche pharmakologische Substanz (z.B. Handelsname) blockiert am wenigsten wahrscheinlich alpha-1-Adrenorezeptoren? (A) Entacapon (Comtess) (B) Imipramin (Tofranil) (C) Urapidil (Ebrantil) (D) Clozapin (Leponex) (E) Ergotamintartrat (Migrexa) VII An welchem Enzym wirken AMP bzw. ADP (Adenosinmonophosphat bzw. -diphosphat) nicht als positive allosterische Effektoren? (A) HMG-CoA-Reduktase (B) Glykogenphosphorylase (C) Phosphofructokinase (D) Isocitratdehydrogenase (E) Pyruvatdehydrogenase VIII Welche Aussage zur Virusvermehrung ist nicht zutreffend? (A) Die Replikation viraler DNA bei Herpesviren erfolgt im Zellkern mittels zellulärer DNA-Polymerasen. (B) Bei der Adsorption von hüllentragenden Viren an zwei benachbarten Zellen kann es zu einer Zellfusion kommen. (C) Virale Proteine von Polioviren führen zu einer Hemmung der zellulären Transkription und Translation. (D) Das von einer Hülle umgebene HIV (Human Immunodeficiency Virus) enthält bereits im Virion eine reverse Transkriptase. (E) Einige Viren mit Einzelstrang-RNA enthalten im reifen Virion RNA-Polymerasen. IX Bei einer Intoxikation mit dem Herzglykosid Digitalis ist welche Maßnahme bzw. die Gabe welches pharmakologischen Wirkstoffs (z.B.Handelsname) am ehesten kontraindiziert? (A) Phenytoin (Epanutin) (B) Kaliumchloridinfusion (C) Atropin (Atropinsulfat) (D) Natriumhydrogencarbonatinfusion (E) Lidocain (Xylocain) X Pyridoxalphosphat (Vitamin B6) ist nicht Cofaktor bei der Bereitstellung von (A) Dopamin (B) Mercaptopyruvat (C) Glucose-1-phosphat (D) Malonyl-CoA (E) Sphingosin XI Welche(s) der aufgeführten Mittel (z.B. Handelsname) zur Behandlung von Hyperlipoproteinämien bewirkt/bewirken vornehmlich eine Aktivierung endothelialer Lipoproteinlipasen? (1) Ezetimib (Ezetrol) (2) Atorvastatin (Sortis) (3) Xantinolnikotinat (Complamin) (4) Colestyramin (Quantalan) (5) Gemfibrozil (Gevilon) (A) nur (5) ist richtig. (B) nur (3) und (5) sind richtig. (C) (1), (2) und (4) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (E) (1) bis (5) = alle richtig. XII Im Fall einer ventrikulären Tachykardie mit regelmäßig verbreiterten Kammerkomplexen sollte welches Antiarrhythmikum (z.B. Handelsname) nicht verabreicht werden? (A) Ajmalin (Gilurytmal) (B) Verapamil (Isoptin) (C) Propafenon (Rytmonorm) (D) Amiodaron (Cordarex) (E) Lidocain (Lidocain)
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 93 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Samstag, 25. Februar 2006 - 23:45 Uhr: | |
XIII Welche Aussage(n) zu den Funktionen der Niere ist/sind richtig? (1) Ein sekundär-aktiver 3Na(+)-/1Ca(2+)-Antiportcarrier im distalen Tubulus ermöglichen luminal den passiven Einstrom von Kalziumionen. (2) Unter dem Einfluß des antidiuretischen Hormons (ADH) wird die Harnstoffausscheidung gesteigert. (3) Ammoniumionen werden im aufsteigenden Teil der Henle-Schleife statt Kalium aufgenommen. (4) Thiazide (z.B. Hydrochlorothiazid) hemmen den luminalen Einstrom von Natriumionen in die Hauptzellen der Verbindungstubuli und Sammelrohre. (5) Etwa 70% des filtrierten Magnesiums werden parazellulär im aufsteigenden Teil der Henle-Schleife reabsorbiert. (A) nur (2) ist richtig. (B) nur (1) und (4) sind richtig. (C) (1), (3) und (5) sind richtig. (D) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) Keine Aussage ist richtig. XIV Bei einer nosokomialen Infektion der Atemwege durch das begeißelte, aerobe Stäbchenbakterium Pseudomonas aeruginosa ist welches Antibiotikum (z.B. Handelsname) am ehesten von Nutzen? (A) Vancomycin (Vanco) (B) Minocyclin (Skid) (C) Linezolid (Zyvoxid) (D) Cefazolin (Basocef) (E) Tobramycin (Gernebcin) XV Thrombozyten werdem am wenigstens wahrscheinlich aktiviert durch (den) (A) Thrombin (B) Hypoxie (C) Tumor-Nekrose-Faktor alpha (D) Adenosinmonophosphat (AMP) (E) Eicosapentaensäure XVI Welche der aufgeführten pharmakologischen Substanzen (z.B. Handelsname) zählt nicht zu den Immunsuppressiva? (A) Anakinra (Kineret) (B) Sirolismus (Rapamune) (C) Mycophenolat-mofetil (Cellcept) (D) Leflunomid (Arava) (E) Levamisol (Ergamisol) XVII Welche Aussage(n) zu insulinbedingten Stoffwechselveränderungen ist/sind richtig? (1) Alpha-2-Adrenorezeptoren an B-Zellen des endokrinen Pankreas erhöhen, Aminosäuren wie Leucin oder Arginin hemmen die basale Insulinfreisetzung. (2) Repression der hepatischen Phosphoenolpyruvatcarboxykinase (PEP-CK). (3) Hemmung der HMG-CoA-Reduktase und der Acetyl-CoA-Carboxylase durch Dephoshorylierung. (4) Aktivierung der Genexpression des LDL-Rezeptors. (5) Exozytose von Insulin bei Hyperkaliämie mit nachfolgender Stimulation von Na(+)-/K(+)-ATPasen. (A) Keine Aussage ist richtig. (B) nur (2) ist richtig. (C) nur (1) und (3) sind richtig. (D) (2), (4) und (5) sind richtig. (E) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. XVIII Welche Aussage zum Immunsystem ist falsch? (A) Die Aktivierung der Stickstoffmonoxyd-Synthetase (NOS) in Makrophagen erfolgt kalziumunabhängig nach Bindung des Tumor-Nekrose-Faktor alpha an Cytokinrezeptoren. (B) Der sowohl im klassischen als auch im alternativen Aktivierungsweg des Komplementsystems freigesetzte Faktor 3a führt zur Mastzelldegranulation. (C) Immunglobulin A (IgA) ermöglicht die antikörpervermittelte zelluläre Zytotoxizität (ADCC) durch Granulozyten, in aggregierter Form fungiert es als Komplementaktivator des alternativen Wegs. (D) Im Rahmen der Primärantwort auf antigene Stimuli erleichtert Immunglobulin M (IgM) die Phagozytose durch neutrophile Granulozyten. (E) Der T-Zell-Rezeptor/CD3-Komplex führt mittels Inositoltriphosphat (IP3) zu einer Erhöhung der intrazellulären Kalziumkonzentration. XIX Welche Aussage zur Proteinbiosynthese trifft nicht zu? (A) Aminoacyl-tRNA-Synthetasen der Klasse 1 übertragen nach Abspaltung von AMP Aminoacylreste auf die 2'-Hydroxylgruppe der tRNA-Ribose. (B) Anlagerung der mRNA an die kleine Untereinheit der Ribosomen (40S) mit Hilfe des Initiationsfaktors eIF-1. (C) Nach Bindung des Initiationsfaktors eIF-2 (G-Protein) an die Aminoacyl-tRNA kommt es zur Anlagerung an die Peptidylstelle der kleinen ribosomalen Untereinheit (40S). (D) Vor der Anlagerung einer Aminoacyl-tRNA an die Aminoacylstelle lagert sich die große Untereinheit (60S) an die kleine Untereinheit (40S) des Ribosoms. (E) Bei der Translokation wird durch den Initiationsfaktor eIF-5 der Peptidyltransfer der angelagerten Aminosäuren eingeleitet. XX Welches der aufgeführten Zytostatika (z.B. Handelsname) ist nicht zur Behandlung von Hirntumoren (nicht Metastasen) geeignet? (A) Mesna (Endoxan) (B) Vincristin (Farmistin) (C) Procarbazin (Natulan) (D) Nimustin (ACNU) (E) Temozolomid (Temodal) XXI Welche Aussage(n) zu den Würmern (Helminthen) ist/sind richtig? (1) Plerozerkoiden von Diphyllobotrium latum können sich im Dünndarm des Menschen innerhalb von 18 Tagen zu einem bis zu 15m langen Bandwurm aus der Gruppe der niederen Zestoden (Pseudophyllida) entwickeln. (2) Die kleiner als 1mm großen unbescheideten Mikrofilarien von Onchocerca volvulus, mit einer Lebensdauer von bis zu 30 Monaten, treten nicht periodisch in die Blutbahn ein und können in der Zerebrospinalflüssigkeit erscheinen. (3) Nach der Kopulation sterben Trichinenweibchen von Trichinella spiralis in der Dünndarmschleimhaut ab, wenn die Kapselbildung und das Erreichen der Infektiosität der zuvor abgesetzten Larven in der Skelettmuskulatur abgeschlossen ist. (4) Bei einer bereits länger bestehenden Bilharziose durch Schistosoma mansoni kommt es bei älteren Schistosomula in der Lunge zu einer Immunevasion durch Akquirierung von Wirtsantigenen oder Ausscheidung immunsuppressiver Substanzen. (5) Die Ausscheidung mit dem zu den Dünndarmparasiten gehörenden Hakenwurm Ancylostoma duodenale erfolgt durch perorale Aufnahme larvenhaltiger Eier und bei ausgeprägtem Krankheitsbild ist Praziquantel (z.B. Cesol) Mittel der Wahl. (A) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (B) (1), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (3) und (5) sind richtig. (D) nur (2) ist richtig. (E) Keine Aussage ist richtig. XXII Welche Aussage(n) zu den Protozoen ist/sind falsch? (1) Die Geschlechtsformen von Plasmodium vivax sterben nach 24 Stunden im Anschluß an 48- stündige Schizogonienzyklen in Retikulozyten ab, hingegen persistieren kleine, einkernige Vorläufergebilde der Gewebeschizonten in der Leber. (2) Aus Typ-II-Schizonten in Enterozyten des Dünndarms freigesetzte Merozoiten stellen bei einer Infektion des Menschen mit Cryptosporidium parvum die Voraussetzung zur geschlechtlichen Vermehrung über Mikro- und Makrogametozyten zu dünnwandigen Oozysten. (3) Trypanosoma brucei rhodesiense wird bevorzugt in feuchten Waldgebieten von Mensch zu Mensch übertragen, verändert im Gegensatz zum Entwicklungszyklus in Glossinen nur selten seine Oberflächenantigene und dringt nur in Einzelfällen in das Zentralnervensystem ein. (4) Nach peroraler Aufnahme von fünf Tausend Endozoiten von Toxoplasma gondii in parasitophoren Vakuolen kernhaltiger Zellen bildet der Apikalkomplex aus Konoid, Polringen und Rhoptrien die entscheidene infektiöse Grundlage. (5) Promastigote Formen von Leishmania infantum sind in Phagolysosomen von Makrophagen vor lysosomalen Enzymen geschützt, bevor die Umwandlung in vermehrungsfähige amastigote Stadien innerhalb parasitophorer Vakuolen erfolgt. (A) (1), (2), (4) und (5) sind falsch. (B) (1), (3) und (5) sind falsch. (C) nur (3) und (4) sind falsch. (D) nur (2) ist falsch. (E) Keine Aussage ist falsch. XXIII Welches der aufgeführten Antimalariamittel (z.B. Handelsname) ist am ehesten wirksam gegen Gewebeschizonten der Leber, die nach Inokulation von Plasmodium falciparum durch Anophelesmücken auftreten? (A) Pyrimethamin (Daraprim) (B) Chinin (Chininum hydrochloricum) (C) Mefloquin (Lariam) (D) Proguanil (Paludrine) (E) Halofrantin (Halfan)
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 88 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Sonntag, 8. August 2004 - 21:27 Uhr: | |
Herr Dr. Kötter können sie bitte mal alles löschen`? |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 87 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Sonntag, 8. August 2004 - 21:25 Uhr: | |
23 (D)
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 86 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Samstag, 31. Juli 2004 - 20:15 Uhr: | |
... und noch ein Fehler 6 - (4) und (5)) |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 85 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 29. Juli 2004 - 0:17 Uhr: | |
37 (2)-(5) sind richtig.
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 84 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 29. Juli 2004 - 0:13 Uhr: | |
34 nur (5) ist richtig :/ |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 83 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Juli 2004 - 23:39 Uhr: | |
1 Bei Atemnot (Dyspnoe) wirkt welche Substanz am wenigstens wahrscheinlich über Adrenorezeptoren bronchodilatatorisch? (A) Salmeterol (B) Terbutalin (C) Theophyllin (D) Orciprenalin (E) Fenoterol 2 Welcher Mengenbestand im Körper ist zu hoch angegeben? (A) Kupfer (Cu) - 100 mg (B) Kalzium (Ca) - 1.5 kg (C) Eisen (Fe) - 5 g (D) Magnesium (Mg) - 30 g (E) Selen (Se) - 200 mg 3 Welcher Mediator erhöht nicht die zytotoxische Aktivität des Immunsystems? (A) Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) (B) Transforming-Growth-Factor (TGF) (C) Interleukin-12 (IL-12) (D) Interferon-gamma (Int-y) (E) Interleukin-2 (IL-2) 4 Für die Aktivierung der Fettsäuren durch die Thiokinase mit zytosolischem CoenzymA (CoA) zu einem Thioester ist neben Magnesium welches Substrat nötig? (A) NADP (Nicotinamid-adenin-dinukleotid-phosphat) (B) FMN (Flavin-mononukleotid) (C) Folsäure (D) ATP (Adenosin-triphosphat) (E) GTP (Guanosin-triphosphat) 5 Welches Enzym benötigt nicht Kupfer (Cu) als Cofaktor? (A) Cytochrom C1 (Atmungskette) (B) Monoaminooxidase (C) Superoxiddismutase (D) Ferrioxidase (Caeruloplasmin) (E) Lysyloxidase 6 Bei welchen Protozoonosen ist ein Nitroimidazol wie z.B. Metronidazol nicht wichtig? (1) Flagellaten (Giardia lamblia) (2) Flagellaten (Trichomonas vaginalis) (3) Rhizopoden (Entamoeba histolytica) (4) Sporozoen (Cryptosporidium parvum) (5) Flagellaten (Trypanosoma cruzi) (A) nur (4) ist richtig. (B) nur (1) und (5) sind richtig. (C) nur (1), (2) und (3) sind richtig. (D) nur (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) alle sind richtig. 7 Welches Benzodiazepin (Anxiolytikum) hat die längste Plasmaeliminationshalbwertszeit? (A) Diazepam (B) Lorazepam (C) Bromazepam (D) Oxazepam (E) Flurazepam 8 Bei einer akuten Lungenkrytokokkose durch Cryptococcus neoformans mit möglicher hämatogener Streuung in das Gehirn ist welches Antimykotikum am wenigsten wirksam? (A) 5-Fluor-cytosin (B) Fluconazol (C) Itraconazol (D) Caspofungin (E) Amphotericin B 9 Welche Aussage(n) zu den Bakterien ist/ sind richtig? (1) Die zu den Bacteroidaceae gehörenden, gramnegativen, obligat anaeroben, unbeweglichen Stäbchenbakterien der Gattung Fusobacterium (z.B. Fusobacterium necrophorum) sind physiologische Keime der Schleimhaut des Gastrointestinaltrakts, können zu gangränösen Weichteilinfektionen führen und mit Penicillin sowie einem ß-Lactamase-Inhibitor oder z.B. Moxifloxacin geschädigt werden. (2) Aktinomyzeten (z.B. Actinomyces israelii) gehören zur normalen Mundschleimhautflora, sind pilzartig wachsende, anaerobe, grampositive Fadenbakterien, können zu chronisch-destruktiven Abszessen mit Fistelbildung führen (Aktinomykose) und werden aufgrund des häufigen Vorliegens einer Mischflora mit Aminopenicillinen behandelt. (3) Abszedierende pulmonale und systemische Nokardiosen, sowie das eitrig-gangränöse Aktinomyzetom können durch obligat aerobe, grampositive, unbewegliche und unbekapselte Bakterien der Gattung Nocardia hervorgerufen werden und mit Antibiotika wie Sulfalen und Amikacin behandelt werden. (4) Die zu den Aktinomyzeten zählenden Bakterien der Gattung Tropheryma whippelii können bei unzureichender Phagozytose neben der Dystrophie der Dünndarmmukosa (Malabsorption) auch zu zerebralen Manifestationen führen, wobei Co-Trimoxazol und Tetracyclin bzw. gut liquorgängige Antibiotika (z.B. Cefuroxim) indiziert wären. (5) Streptococcus agalacticae kann nicht bakterieller Erreger einer Harnwegsinfektion bei Frauen sein. (A) keine Aussage ist richtig. (B) nur (2) ist richtig. (C) nur (4) und (5) sind richtig. (D) nur (1), (3) und (5) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. 10 Bei der Antigenpräsentation mittels MHC-(HLA-)Klasse-II-Protein sind welche kooperativen Moleküle auf B(*)- und T-Helfer(**)- Lymphozyten nicht beteiligt? (A) B7 * - CD28 ** (B) HLA-II * - CD4 ** (C) CD16 * - CD56 ** (D) LFA-3 (CD58) * - LFA-2 (CD2) ** (E) CD40 * - CD40L (gp39) ** 11 Welche Substanz verstärkt nicht die Wirkung endogener gamma-Aminobuttersäure (GABA) durch Sensibilisierung des GABA-A-Rezeptors? (A) Propofol (B) Phenobarbital (C) Midazolam (D) Halothan (E) Gabapentin 12 Welches Antibiotikum wirkt in jedem Falle bakteriostatisch bei einer Infektion mit "atypischen" Salmonellen? (A) Minocyclin (B) Nitrofurantoin (C) Polymyxin B (D) Aztreonam (E) (A) - (D) falsch. 13 Welches Neuoleptikum hat die geringste Affinität zu striatalen Dopamin-D2-Rezeptoren und löst somit eher geringe extrapyramidale Nebenwirkungen aus? (A) Haloperidol (B) Olanzapin (C) Fluspirilen (D) Triflupromazin (E) Fluphenazin 14 Welche Substanz wirkt nicht anticholinerg (parasympatholytisch)? (A) Edrophonium (B) Benzatropin (C) Metixen (D) Pirenzepin (E) Oxybutynin 15 Welche(s) Antiarrhytmikum/-a (unabhängig der zugehörigen Klasse I oder III) blockieren normalerweise kardiale Kalium(K(+))- Kanäle? Welche Kombination ist zutreffend? (1) Chinidin (2) Sotalol (3) Propafenon (4) Amiodaron (5) Lidocain (A) nur (3) ist richtig. (B) nur (2) und (5) sind richtig. (C) (1), (2) und (4) sind richtig. (D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) alle falsch.
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 82 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Juli 2004 - 23:39 Uhr: | |
16 Welche Wirkungen werden durch ß1-prävalente ß-Rezeptorblocker (z.B. Atenolol) verursacht? (1) Konstriktion distaler Koronararterien. (2) Senkung der Erregungsfrequenz des Sinus- und AV-Knotens. (3) Abnahme der myokardialen Kontraktionskraft. (4) Verminderung der cAMP-abhängigen Lipolyse und Glykogenolyse und ACTH-Ausschüttung. (5) Hemmung der Reninfreisetzung. (A) nur (1) und (3) sind richtig. (B) nur (2) und (4) sind richtig. (C) (1), (4) und (5) sind richtig. (D) (2), (3) und (5) sind richtig. (E) alle sind richtig. 17 Bei Infektionen mit dem zu den Herpesviren (Herpetoviridae) gehörenden Varizellen-/Zoster-Virus (VZV) sind welche antiviralen Wirkstoffe wirksam? Welche Kombination trifft zu? (1) Famciclovir (2) Aciclovir (3) Brivudin (4) Zidovudin (5) Fomivirsen (A) alle sind richtig. (B) nur (4) ist richtig. (C) nur (2) und (5) sind richtig. (D) (1), (2) und (3) sind richtig. (E) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. 18 Welcher Entzündungsmediator zählt am wenigsten zu den Chemotaxinen fuer neutrophile Granulozyten? (A) PAF (B) TGF-ß (C) Interleukin-8 (D) G-CSF (E) Leukotrien B4 19 Welcher Virus enthält doppelsträngige RNA als Nukleoid? (A) Flaviviridae (B) Parvoviridae (C) Reoviridae (D) Adenoviridae (E) Coronaviridae 20 In welchen Fällen (bakteriellen Infektionen) ist das Antibiotikum häufig unwirksam? Welche Kombination ist zutreffend? (1) Listeria monocytogenes, Streptococcus faucium - Cefazolin (2) Klebsiella *, Proteus ** - Ampicillin *, Tetracyclin ** (3) Clostridium perfringens - Clarithromycin (4) Salmonella typhi, Neisseria meningitidis - Chloramphenicol (5) Legionella pneumophila - Metronidazol (A) nur (1) ist richtig. (B) nur (2) und (4) sind richtig. (C) (3), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (E) alle sind richtig. 21 Welches Bakterium findet sich am seltensten bei Harnwegsinfektionen? (A) Serratia marcescens (B) Nocardia asteroides (C) Escherichia coli (UPEC) (D) Staphylococcus saprophyticus (E) Mycoplasma hominis 22 Welcher Wirkstoff beeinflußt nicht die Histaminfreisetzung oder -rezeptoren? (A) Diphenhydramin (B) Trimetaphan (C) Cetirizin (D) Nedocromil (E) Promethazin 23 Für die medikamentöse Behandlung des Morbus Parkinson sind welche der aufgelisteten Substanzen am ehesten unbrauchbar? Welche Kombination trifft zu? (1) Methylphenyl-Tetrahydropyridin (MPTP) (2) Benzatropin (3) Metixen (4) Dantrolen (5) Benserazid (6) Amantadin (A) nur (1) und (4) sind richtig. (B) nur (1), (3) und (5) sind richtig. (C) nur (2), (4) und (6) sind richtig. (D) (2), (3), (5) und (6) sind richtig. (E) alle sind richtig. 24 Welche Antibiotika sind gegen Bakterien wirksam, bei denen anorganischer Sauerstoff als Elektronenakzeptor dient (Anaerobier)? Welche Kombination ist zutreffend? (1) Clindamycin (2) Moxifloxacin (3) Cefoxitin (4) Aztreonam (5) Metronidazol (A) nur (5) ist richtig. (B) nur (3) und (4) sind richtig. (C) (1), (2) und (4) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (E) alle sind richtig. 25 Die Aktivierung von Alkoholen (wie z.B. Cholin oder Serin) bei der Synthese von Glyko- und Phospholipiden aus Ceramid und Phospatidsäure erfolgt mittels (A) Ubiquitin (B) Uridindiphosphat (UDP) (C) Cytidindiphosphat (CDP) (D) Pantothensäure (Coenzym A) (E) 3'- Phosphoadenosin- 5'- Phosphosulfat (PAPS) 26 Welches Organ erhält den größten Anteil des Herzzeitvolumens (HZV) ? (A) Lungen (B) Nieren (C) Leber (D) Gehirn (E) Gastrointestinaltrakt 27 Welche(r) antineoplastische(n) Wirkstoff(e) interferiert/-en (u.a.) mit eukaryontischen Topoisomerasen? (1) Topotecan (2) Dactinomycin (3) Thio-TEPA (4) Capecitabin (5) Etoposid (A) nur (1) ist richtig. (B) nur (3) und (4) sind richtig. (C) (1), (2) und (5) sind richtig. (D) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) alle sind richtig. 28 Praziquantel ist am ehesten unwirksam bei Befall mit Wurmarten der Gattung (A) Echinococcus granulosus (B) Paragonismus (C) Schistosoma japonicum (D) Taenia saginata (E) Taenia solium 29 Welche Aussagen zur Fettsäuresynthese- bzw. oxidation sind richtig? Welche Kombination trifft zu? (1) Die Acetyl-CoA-Carboxylase ist ATP- und Vitamin H(Biotin)- abhängig und wird durch Citrat allosterisch aktiviert. (2) Für die Bereitstellung der Reduktionsmittel für die Fettsäuresynthase sind der Pentosephosphatzyklus und ein Malatenzym wichtig. (3) Die Acetyl-CoA-Carboxylase wird durch Phosphorylierung inaktiviert. (4) Pantothensäure spielt im Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle. (5) Für die ß-Oxidation von Fettsäuren kann Ascorbinsäure wichtig sein. (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (2) ist richtig. (C) nur (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (E) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 81 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Juli 2004 - 23:38 Uhr: | |
30 Welche Aussage zum Angiotensin II ist falsch? (A) In der Niere führt AT II zu einer Vasokonstriktion der Vasa glomeruli und fördert die Natrium(Na(+))-Resorption im proximalen Tubulus. (B) In der Nebennierenrinde steigert AT II via G-Protein die Aldosteroninkretion, in der Nebenniere setzt es Adrenalin frei. (C) Im Zentralnervensysytem (Hypothalamus) steigert AT II die ADH-Freisetzung und führt zu einer Aktivierung des Sympathikus. (D) An den Arteriolen wirkt AT II via Endothelin bzw. über einen spannungsgesteuerten Kalzium(Ca(2+))-Kanal vasokonstriktorisch. (E) Lisinopril und Omapratilat sind typische Antagonisten an den AT II- Rezeptoren. 31 Welche Verknüpfungen von Antibiotikum und Wirkung (Wirkort bzw. Wirkungsweise) treffen zu? (1) Cefoxitin - Zellwandsynthese (Transpeptidase) (2) Foscarnet - Zellwandsynthese (Phosphoenolpyruvat-Antimetabolit) (3) Teicoplanin - Zellwandsynthese (Phospholipidcarrier) (4) Flucloxacillin -Zellwandsynthese (Transpeptidase) (5) Sulfadiazin - Folsäuresynthese (p-Aminobenzoesäure-Antimetabolit) (6) Streptomycin - Ribosomen (50S-Peptidyltransferase) (A) nur (1) und (2) sind richtig. (B) nur (3), (4) und (6) sind richtig. (C) (2), (4), (5) und (6) sind richtig. (D) (2), (3), (5) und (6) sind richtig. (E) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. 32 Bei einem Myokardinfarkt ist welches Pharmakon am ehesten kontraindiziert? (A) Alteplase (B) Glyceroltrinitrat (C) Abciximab (D) Aprotinin (E) Piritramid 33 Welche Aussage ist falsch? Eosinophile Granulozyten (A) sind zu 165 Millionen in einem Liter Blut enthalten. (B) besitzen Fc-Rezeptoren für die Immunglobulinisotypen A und M (IgA, IgM). (C) werden durch Interleukin-5 (IL-5) "aktivierter" T-Helfer-Zellen im Wachstum gefördert. (D) sind zur Antikörper-abhängigen zellulären Zytotoxizität (ADCC) befähigt und können Komplementrezeptoren besitzen. (E) können Leukotrien C4 aus Glutathion bilden. 34 Welche(r) G-Protein-gekoppelte(n) Rezeptor(en) bewirkt/bewirken nicht einen intrazellulären Anstieg der Konzentration von Inositoltriphosphat (IP3) oder Diacylglycerin (DAG)? (1) alpha-1-Adrenorezeptor (2) M1-Cholinorezeptor (3) M3-Cholinorezeptor (4) Histamin(H1)-Rezeptor (5) Hydroxytryptamin(HT3)-Rezeptor (A) alle sind richtig. (B) nur (1) ist richtig. (C) nur (4) und (5) sind richtig. (D) (2), (3) und (5) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. 35 Welches interkonvertierbare Enzym wird durch Phosphorylierung aktiviert? (A) Glykogensynthase (B) Pyruvatkinase (C) Triacylglycerinlipase (D) Acetyl-CoA-Carboxylase (E) Pyruvatdehydrogenase 36 Welches Aussage zum Liquor cerebrospinalis ist falsch? (A) Der Liquordruck beträgt etwa 0.6 - 2 kPa (6 - 20 cmH2O). (B) Pro Tag werden circa 500 ml Liquor gebildet, die Gesamtmenge beträgt 100-160 ml. (C) Albumin ist in einer Konzentration von 11-35 mg/dl vorhanden. (D) Die Glukosekonzentration liegt über 50 mg/dl. (E) Im Liquor kommen keine Monozyten vor. 37 Welche(s) Verdauungsenzym(e) wird/ werden nicht durch eine duodenale Enterokinase (Enteropeptidase) aktiviert? (1) Trypsinogen (2) Chymotrypsinogen (3) Procarboxypeptidase (4) Pepsinogen (5) Disaccharidasen (A) alle sind richtig. (B) nur (1) ist richtig. (C) (2), (3) und (5) sind richtig. (D) (1), (3) und (4) sind richtig. (E) (2), (4) und (5) sind richtig. 38 Welches Medikament zählt nicht zu den Thymoleptika (Antidepressiva)? (A) Moclobemid (B) Venlafaxin (C) Mianserin (D) Ethosuximid (E) Fluoxetin 39 Welches Glucocorticoid zeigt keine mineralcorticoiden (Aldosteron), jedoch relativ starke antiphlogistische Wirkungen? (A) Triamcinolon (B) Cortison (C) Prednison (D) Prednisolon (E) Cortisol 40 Suramin und Pentamidin sind in höheren Dosen schädlich, können aber bei Infektionen mit welchen Erregern wirksam sein? (1) Onchocerca volvulus (2) Trypanosoma brucei (3) Pneumocystis carinii (4) Leishmania donovani (5) Polyomavirus (A) nur (5) ist richtig. (B) nur (1) und (3) sind richtig. (C) (2), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (E) alle falsch. Lösung:1(C)/\2(E)/\3(B)/\4(D)/\5(A)/\6(C)/\7(A)/\8(D)/\9(E)/\10(C) /\11(E)/\12(E)/\13(B)/\14(A)/\15(C)/\16(D)/\17(D)/\18(B)/\19(C)/\20(D) /\21(B)/\22(B)/\23(A)/\24(D)/\25(C)/\26(A)/\27(C)/\28(A)/\29(A)/\30(E) /\31(E)/\32(D)/\33(B)/\34(E)/\35(C)/\36(E)/\37(B)/\38(D)/\39(A)/\40(D) |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 80 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 31. März 2004 - 18:58 Uhr: | |
(I) Welches Sympatholytikum blockiert alpha- und beta-Adrenorezeptoren? (A) Metoprolol (B) Bisoprolol (C) Propranolol (D) Carvedilol (E) Atenolol (II) Die Wirkungsweise der Lincosamide (z.B. Clindamycin) als Antibiotikum ist vergleichbar mit der von (A) Makroliden (B) Aminoglykosiden (C) Nitroimidazolen (D) Tetracyclinen (E) Acylaminopenicillinen (III) Die Blockade kardialer Kalium(K+)-Kanäle ist bei welchem der aufgeführten Antiarrhythmika am geringsten ausgeprägt? (A) Flecainid (B) Sotalol (C) Lidocain (D) Disopyramid (E) Amiodaron (IV) Zu den Akute-Phase-Proteinen zählt nicht (A) Fibrinogen (B) Haptoglobin (C) beta-2-Mikroglobulin (D) Serum-Amyloid-A (E) Caeruloplasmin (V) Welche der aufgelisteten zytosolischen Enzyme katalysieren Reaktionen der Glykolyse und der Gluconeogenese? Welche Kombination der Aussagen (1) - (5) trifft zu? (1) Phosphoglyceratmutase (2) Fructose-1-6-bisphosphat-Aldolase (3) Phosphoglyceratkinase (4) Phosphoglycerinaldehyddehydrogenase (5) Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (A) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (B) (2), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (3) und (5) sind richtig. (D) nur (1) ist richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. (VI) Welche Aussagen zu den intrazellulären Bakterien der Gattung Rickettsiaceae bzw. den Rickettsiosen sind richtig? (1) Coxiella burnetti kann im Rahmen des Q-Fiebers eine interstitielle Pneumonie hervorrufen und wird durch Inhalation erregerhaltigen Staubs aus Nutz- und Nagetieren übertragen. (2) Das epidemische Fleckfieber wird durch Rickettsia prowazekii verursacht, von Kleiderläusen übertragen und kann zu einer Enzephalitis führen. (3) Rickettsia typhi kann durch den Rattenfloh übertragen werden, das murine Fleckfieber auslösen und zu einem Exanthem oder einer Milzschwellung führen. (4) Rickettsia rickettsii kann von Schildzecken auf den Menschen übertragen werden, zum Felsengebirgsfieber (amerikanisches Zeckenfleckfieber) führen, das dem epidemischen Fleckfieber vergleichbar ist. (5) Rickettsiosen werden am effektivsten mit Aminopenicillinen (z.B. Ampicillin) behandelt. (A) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (B) (2), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (3) und (5) sind richtig. (D) nur (1) ist richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. (VII) Bakterielle Harnwegsinfektionen, bedingt durch Bakterien der Gattung Escherichia coli, können mit welchem Antibiotikum am ehesten erfaßt werden? (A) Ciprofloxacin (B) Penicillin G (C) Linezolid (D) Roxithromycin (E) Dicloxacillin (VIII) Zu den Karzinogenen zählt nicht (A) Dimethylnitrosamin (B) Anilin (C) Parasorbinsäure (D) Cyclophosphamid (E) Stigmasterol (IX) Welche Schrittabfolge/ Reihenfolge ist bei endotrachealer Intubation (unabhängig zusätzlicher Maßnahmen) richtig? Welche Kombination der Aussagen (1) bis (5) trifft zu? (1) Sellick-Handgriff (Krikoiddruck) und Einführen der Laryngoskopspatelspitze mit der linken Hand bis an die Vallecula epiglottica. (2) Blockierung des Tubus durch Injektion von 5-10 ml Luft in den Cuff. (3) Atemwege freimachen durch Überstrecken und Lagerung des Kopfes (Schnüffelposition/ verbesserte Jackson-Position). (4) Einführen eines Guedel- oder Wendl-Tubus und Aufsetzen der Beatmungsmaske (C-Griff). (5) Vorschieben des Tubus durch die Stimmritze, bis die Oberkante des Cuffs 1-2 cm unter der Stimmbandebene verschwindet. (A) (4)-(1)-(3)-(2)-(5) (B) (3)-(5)-(2)-(1)-(4) (C) (1)-(2)-(3)-(4)-(5) (D) (2)-(1)-(5)-(4)-(3) (E) (3)-(4)-(1)-(5)-(2) (X) Fructose-2-6-bisphosphat (A) ist ein allosterischer Aktivator der Fructose-1-6-bisphosphatase. (B) wird durch Glukagon und Aktivierung der Proteinkinase A vermehrt gebildet. (C) führt zu einer vermehrten Bildung von Fructose-1-6-bisphosphat. (D) wird durch Insulin und Aktivierung der Phosphodiesterase vermindert gebildet. (E) wird durch Glukokortikoide und Induktion der Fructose-6-phosphat-2-Kinase vermehrt gebildet. Lösung 10c/\9e/\8e/\7a/\6a/\5a/\4c/\3a/\2a/\1d |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 78 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Freitag, 19. März 2004 - 21:48 Uhr: | |
4b |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 77 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Freitag, 19. März 2004 - 13:13 Uhr: | |
(I) Welche Substanz beeinflußt nicht über eine Thrombozyteninteraktion das Gerinnungssystem? (A) Clopidogrel (B) Acetylsaliclysäure (C) Dipyridamol (D) Dextran 40 (E) Phenprocoumon (II) Acetyl-CoA kann an welchem zellulären Enzym nicht allosterisch wirksam sein? (A) Pyruvatcarboxylase (B) Pyruvatdehydrogenase (C) ß-Ketothiolase (D) N-Acetyl-Glutamat-Synthetase (E) Glykogenphosphorylase (III) Welche Aussage zum Blut trifft nicht zu? (A) Die Plasmahydrogencarbonat(HCO3(-)-)-Konzentration ist bei normalem pH-Wert des Blutes etwa 20mal größer als die Kohlendioxid(CO2-)-Konzentration. (B) Bei einem arteriellen CO2-Partialdruck von ca. 40 mmHg (5,3 kPa) nimmt das Blut etwa 500ml CO2 pro Liter auf. (C) Bei einem arteriellen O2-Partialdruck von ca. 25 mmHg (3,3 kPa) ist etwa die Hälfte der Gesamtmenge des Hämoglobins oxygeniert (ca. 100ml pro Liter). (D) Durch eine respiratorische Kompensation einer metabolischen Azidose kann, bei erniedrigtem pH-Wert, der CO2-Partialdruck auf 25 mmHg absinken. (E) Der kolloidosmotische Druck (onkotische Druck) des Plasmas ist etwa 200mal größer als der osmotische Druck (Osmolarität). (IV) Welche(s) der aufgeführten Sympathomimetika (Rezeptoragonisten) wirkt/ wirken nicht an alpha(a-)-Adrenorezeptoren? (1) Phenylephrin (2) Noradrenalin (3) Adrenalin (4) Isoprenalin (5) Dobutamin (A) keine Aussage ist richtig (B) nur (4) ist richtig. (C) nur (2) und (3) sind richtig. (D) nur (2), (4) und (5) sind richtig. (E) nur (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (V) Was ist kein Insektizid? (A) Pyrethrine (Allethrin) (B) Bispyridinium-Verbindungen (Paraquat) (C) Chlorphenothan (DDT) (D) Chlorierte Diene (Aldrin) (E) Phosporsäureester (Fluostigmin) (VI) Welche der aufgelisteten Substanzen können nicht (die Dosis sei unberücksichtigt) über periphere oder zentral Stimulierung zu einer Atemantriebssteigerung führen? Welche Kombination der Aussagen ist zutreffend? (1) Coffein (2) Doxapram (3) Theophyllin (4) Lobelin (5) Ephedrin (A) keine Aussage ist richtig. (B) nur (1), (3) und (5) sind richtig. (C) nur (2), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. (VII) Durch welche(n) G-Protein gekoppelten Rezeptor(en) kann es zu einer Senkung der intrazellulären Kalzium(Ca(2+)-)-Konzentration kommen? [a=alpha-,ß=beta-Adrenorezeptor] (1) a2-Adrenorezeptor (2) ß2-Adrenorezeptor (3) a1-Adrenorezeptor (4) M(uskarinischer)2-Cholinorezeptor (5) NMDA(N-Methyl-D-Aspartat-)-Glutamat-Rezeptor (6) Histamin(H1-)-Rezeptor (7) Opiat(Opioid-)-Rezeptor (A) nur (5) ist richtig. (B) nur (3) und (6) sind richtig. (C) (1), (3) und (7) sind richtig. (D) (2), (4), (5) und (6) sind richtig. (E) (1), (2), (4) und (7) sind richtig. (VIII) Durch welche(n) G-Protein gekopelten Rezeptor(en) kann es zu einer Erniedrigung der intrazellulären Kalium(K(+)-)-Konzentration kommen? [a=alpha-,ß=beta-Adrenorezeptor] (1) M(uskarinischer)1-Cholinorezeptor (2) a1-Adrenorezeptor (3) a2-Adrenorezeptor (4) Opiat(Opioid-)-Rezeptor (5) Leukotrien-Rezeptor (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (5) sind richtig. (C) nur (1) und (4) sind richtig. (D) (2), (3) und (4) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (IX) Welche Kombination der Aussagen zu den Vitaminen ist richtig? (1) Vitamin C (Ascorbinsäure) kann Cofaktor bei dem Abbau der Aminosäure Tyrosin zu Fumarat und Acetacetat (Homogentisinsäure-Dioxygenase) oder der Tyrosinhydroxylase sein. (2) Vitamin C kann Cofaktor der Carnitinsynthese (ß-Oxidation) oder der Lysinhydroxylase im Rahmen der Kollagenbiosynthese sein. (3) Vitamin C kann nicht am intrazellulären Elektronentranport beteiligt sein und limitiert die Eisen(Fe(2+)-)-Resorption im Duodenum. (4) Vitamin E (Tocopherol) kann zum Schutz der Oxidation von Thiolgruppen (z.B. Ribonucleotidreduktase) dienen oder Einfluß auf die Proteinbiosynthese und Funktion im neuromuskulären System nehmen. (5) Vitamin E kann mittels Vitamin C zum Schutz ungesättigter Fettsäuren (Arachidonsäure) beitragen, wobei Makrophagen Vitamin C gezielt internalisieren können (A) (2), (3) und (5) sind richtig. (B) (1), (3) und (4) sind richtig. (C) (1), (2), (4) und (5) sind richtig. (D) keine Aussage ist richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. (X) Bei "Torsade de pointes" (Kammeranarchie) als Sonderform der ventrikulären Tachykardie mit meist verlängerter QT-Zeit (-Intervall), könnten welche beiden Substanzen am ehesten eine positive Wirkung zeigen? (A) Triamteren, Magnesium-Ascorbat (B) Digitoxin, L-Thyroxin (C) NaHCO3(Natriumhydrogencarbonat), Chinidin (D) Chlortalidon, Amiodaron (E) Furosemid, Acetazolamid Lösung 10a/\9e/\8d/\7e/\6a/\5b/\4a/\3e/\2e/\1e/\
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 75 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Montag, 15. März 2004 - 21:26 Uhr: | |
(I) Welche Substanz kann im Zentralnervensystem zu einem verminderten Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin bzw. zu einer Blockade des serotoninergen Systems führen? (A) Rivastigmin (B) Valproinsäure (C) Ergometrin (D) Amphetamin (E) Reserpin (II) Welcher zytosolische Stoffwechselmetabolit der Leberzelle kann nicht zur Reduktion von Ubichinon (Coenzym Q) der Atmungskette dienen? (A) Malat (B) Acetyl-CoA (C) alpha-Glycerophosphat (D) Pyruvat (E) Glutamat (III) Welche Substanz fördert in erhöhter Konzentration im Bereich der chromaffinen Zellen des Nebennierenmarks am wenigsten wahrscheinlich die Adrenalinausschüttung? (A) Muscarin (B) Angiotensin II (C) Acetylcholin (D) Noradrenalin (E) Coffein (IV) Bei einer metabolischen Azidose kommt es nicht zu (einer) (A) Atemantriebsteigerung (B) erniedrigter Plasmahydrogencarbonat(HCO3(-)-)-konzentration (C) Erbrechen (D) Hyperkaliämie (E) zerebrale Gefäßkonstriktion (V) Welche Substanzen sind in biochemische Reaktion abhängig von der GTP-Konzentration (Guanosintriphosphat)? (1) atrialer natriuretischer Faktor (ANF) (2) Succinyl-CoA (3) ribosomale Peptidyltransferase (60S) (4) Inosinmonophosphat (5) Phosphoenolpyruvat (A) nur (2) und (3) sind richtig. (B) nur (4) und (5) sind richtig. (C) (1), (3) und (5) sind richtig. (D) (1), (2) und (4) sind richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. (VI) Welches Enzyme benötigt nicht Magensium als Cofaktor? (A) Proteinkinase A (B) 5-Phosphoribosyl-1-Pyrophosphat(PRPP-)-Amidotransferase (C) Iodidperoxidase (D) Myosinkinase (E) S-Adenosyl-Methionin-Synthetase (VII) Für die Reduktion des Vitamin K (Phyllochinon) mittels der Epoxid-Reduktase ist welche Substanz am ehesten bedeutungslos? (A) Glutathion (B) FAD (Flavin-adenin-dinucleotid) (C) Vitamin C (Ascorbinsäure) (D) Vitamin E (Tocopherol) (E) NADP (Nicotinamid-adenin-dinukleotid-phosphat) (VIII) Welche Aussage(n) und welche Kombination trifft/treffen zu? (1) Succinly-CoA und Glycin kondensieren unter Verlust von Kohlendioxid (CO2) und Coenzym A (CoA) zur y-(gamma-)Aminolävulinsäure. (2) ß-Hydroxy-ß-methyl-glutaryl-CoA wird intramitochondrial NAD-abhängig zur Mevalonsäure oxidiert. (3) Die Creatinsynthese ist in der Leber mit Ornithin an den Harnstoffzyklus angeschlossen. (4) Pyridoxin (Vit.B6) ist Cofaktor der Aminosäuredecarboxylasen oder der Glykogen-Phosphorylasen. (5) In Mitochondrien der Nervenzellen fehlt normalerweise die mangan- und biotinabhängige, cortisolinduzierte Pyruvatcarboxylase als Schrittmacherenzym der Gluconeogenese. (A) keine Aussage ist richtig. (B) nur (2) ist richtig. (C) nur (1) und (5) sind richtig. (D) (2), (3) und (4) sind richtig. (E) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (IX) Welches Diuretikum wirkt über intraluminale Chlorid-(Cl(-)-)Kanäle, hemmt effektiv die Natrium(Na(+)-))-Resorption, und kann bevorzugt zu erhöhter Thromboseneigung, Hypocalcämie oder Alkalose führen? (A) Torasemid (B) Amrinon (C) Dextran 40 (D) Coffein (E) Spironolacton (X) Welche Substanzen beeinflussen das serotoninerge System? (A) Buspiron (B) Motilin (C) Cisaprid (D) Urapidil (E) Sumatriptan Lösung:rückwarts:10b/\9a/\8e/\7b/\6c/\5e/\4e/\3a/\2b/\1d/\ |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 74 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Samstag, 13. März 2004 - 12:55 Uhr: | |
Sollte sich jemand die nachfolgenden Ankreuzfragen ansehen, so sei erwähnt, daß es sich beim Inhalt nicht um ein bloßes Auflisten von Stichwörtern, sondern um eine (abwägende) Zusammenstellung aus mehreren literarischen Quellen handelt. Dies soll höchstens zum Nachschlagen anregen oder als Merkhilfe dienen. Es gibt einige kleinere (Tipp-)Fehler, die sich aber (sollte das hier überhaupt jemand lesen schnell erkennen lassen, wie z.B. siehe unten Frage IV (5) Carbamylphosphatsynthase II, oder durch die Kombinationslösung ergeben. |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 73 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Freitag, 12. März 2004 - 23:07 Uhr: | |
Welche Verknüpfungen von Antibiotikum und Wirkung bzw. Wirkort für grampositive und gramnegative Bakterien sind richtig? Welche Kombination der Aussagen ist richtig? (1) Chloramphenicol - Peptidyltransferase (ribosomale 50S-Untereinheit) (2) Tetracyclin - bakteriostatisch - t-RNA (ribosomale 30S-Untereinheit) (3) Cefuroxim - bakterizid - Zellwandsynthese (4) Ciprofloxacin - bakterizid - Topoisomerasen (5) Clarithromycin - bakterizid - m-RNA (ribosomale 30S-Untereinheit) (A) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (B) (1), (3) und (5) sind richtig. (C) (2), (4) und (5) sind richtig. (D) nur (3) ist richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. II Bei HIV-Erkrankten mit Absinken des CD4/CD8-Quotienten (z.B. 0.5) ohne Anzeichen einer opportunistischen Infektion können welche beiden Virusstatika die Ausbreitung des Virus vermindern? (A) Ribavirin, Idoxuridin (B) Famciclovir, Foscarnet (C) Stavudin, Indinavir (D) Aciclovir, Zanamivir (E) Ganciclovir, Amantadin III Welche Zuordnung von antineoplastischem Wirkstoff (Zytostatikum) und Wirkort bzw. Wirkungsweise ist nicht richtig? (A) Methotrexat - Dihydrofolatreduktase (B) Hydroxycarbamid - Ribonucleotidreduktase (C) Fluoruracil - Pyrimidinantimetabolit (D) Chlorambucil - Purinantimetabolit (E) Etoposid - Topoisomerase II IV Welche Enzyme befinden sich im Zytoplasma der Leberzelle? (1) ß-Hydroxy-ß-methyl-glutaryl-CoA-Lyase (2) Phosphoglyceratkinase (3) ß-Hydroxy-Acly-CoA-Dehydrogenase (4) Glycerinkinase (5) Carbamylphosphatsynthase I (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (5) ist richtig. (C) nur (1) und (3) sind richtig. (D) (2), (4) und (5) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. V Welche Vitamine lösen bei hohen Dosen normalerweise Vergiftungssymptome aus? Welche Kombination der Aussagen (1)-(7) trifft zu? (1) Riboflavin (Vit.B2) (2) Nicotinsäureamid (Vit.B3) (3) Ascorbinsäure (Vit.C) (4) Tocopherol (Vit.E) (5) Cobalamin (Vit.B12) (6) Biotin (Vit.H) (7) Pantothensäure (A) keine Aussage ist richtig. (B) nur (5), (6) und (7) sind richtig. (C) nur (1), (5) und (7) sind richtig. (D) (2), (3), (4) und (6) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. VI Welche Kombination der Aussagen zu den Pilzen und Protozoen treffen zu? (1) Durch Zellsprossung wachsende, grampositive Pilze der Gattung Candida albicans sind Teil der transienten Flora im Mund-Rachen-Raum bzw. im Anorektalbereich und können, bei Einschränkungen der zellulären Abwehr, zu einer Vermehrung in Lunge, Darm, Leber oder Milz und zu einer Sepsis mit Absiedlung im Gehirn führen und mit Antimykotika wie 5-Fluor-cytosin, Caspofungin oder Itraconazol beeinflußt werden. (2) Der zu den Hefen zählende, bekapselte Pilz der Gattung Cryptococcus neoformans wird durch Inhalation erregerhaltigen Staubes auf prädisponierte Menschen übertragen, kann nach Vermehrung in pulmonale Gefäße einbrechen, zu Knochenmarksgranulomen oder zu einer Meningoenzephalitis führen und durch Amphotericin B, Fluconazol oder 5-Fluor-cytosin erfaßt werden. (3) In der Zellwand der Pilze der Gattung Pneumocystis carinii fehlen Ergosterole, wobei der Pilz ubiquitär und im Menschen (z.B. Lunge) vorkommt, bei opportunistischen Infektionen zu einer interstitiellen Pneumonie und Befall der Augen oder des Gehirns führen und durch Co-Trimoxazol, Pentamidin oder Atovaquon geschädigt werden kann. (4) Die mitochondrienfreien, sporenbildenden Protozoen der Gattung Microsporida (Enterocytozoon bieneusi, Encephalitozoon intestinalis) können sich, nach peroraler Aufnahme, intrazellulär in Darmepithelien, Endothelzellen oder Makrophagen vermehren und durch Albendazol erfaßt werden. (5) Nach peroraler Aufnahme von etwa 100 dickwandiger Oozysten der Sporozoengattung Cryptosporidium (Cryptosporidium parvum) kann es bei immundefizienten Personen zu einer intrazellulären Vermehrung in Dünndarmepithelien und choleraähnlichen Diarrhoen kommen. (A) nur (2) ist richtig. (B) nur (1) und (4) sind richtig. (C) (3), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. VII Welche Kombination der Aussagen zu den Bakterien ist richtig? (1) ß-hämolysierende Streptokokken (z.B. Streptococcus pyogenes) können nach Mikrotraumen zu einer Phlegmone oder einem Erysipel führen oder 2-3 Wochen nach einer Tonsillitis durch zirkulierende Antikörper(-komplexe) zu Entzündungen der Herzklappen bzw. -muskulatur, der Nieren oder der Gelenke führen und durch Antibiotika wie Cephalothin oder Penicllin geschädigt werden. (2) Nach einer Tonsillektomie oder Zahnextraktionen kann es, durch physiologische Keime der Mundschleimhautflora (z.B. Streptococcus mutans, Streptococcus sanguis), über hämatogene Streuung auf vorgeschädigten Herzklappen zu einem Herzklappenfehler oder durch eine Sepsis zu einer Nierenentzündung bzw. Milztumor kommen. (3) Das gramnegative, bekapselte, unbegeißelte Stäbchenbakterium der Gattung Yersinia pestis wird vor allem von Menschen, Nagetieren oder Arthropoden auf den Menschen übertragen (Asien, Afrika, Südamerika), kann sich im Bereich der Lymphknoten als Beulen- oder als Lungenpest manifestieren, zur Sepsis führen und durch Tetracyclin, Streptomycin und Chloramphenicol erfaßt werden. (4) Obligat pathogene, gramnegative, begeißelte Stäbchenbakterium der Gattung Escherichia coli können durch exogene Infektion zu cholera- oder ruhrähnlichen Diarrhoen führen und z.B. mit Cephalosporinen oder Acylaminopenicilline erfaßt werden. (5) Das sporenbildende, grampositive, obligat anaerobe, begeißelte Stäbchenbakterium Clostridum botulinum kann nach Aufnahme in kontaminierten Lebensmitteln durch Bildung eines Exotoxins (Metalloprotease) die Freisetzung von Acetylcholin durch Spaltung von Neuroexozytosekomponenten hemmen und die Gabe eines polyvalenten Antitoxins ist das Mittel der Wahl vor z.B. Nitroimidazolen. (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (1), (2) und (4) sind richtig. (C) nur (1), (3) und (5) sind richtig. (D) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) keine Aussage ist richtig. VIII Welche Aussagen zu den Antibiotika und deren Wirkung sind richtig? Welche Kombination trifft zu? (1) Co-Trimoxazol hemmt mit Sulfamethoxazol die bakterielle Folsäuresynthese, mit Trimethoprim die bakterielle Dihydrofolatreduktase. (2) Die ursprünglich aus Pilzen gewonnen Cephalosporine beeinträchtigen wie Peniclline die bakterielle D-Alanyl-Transpeptidase-Aktivität und können bei penicillinresistenten Keimen wirksam sein. (3) Gyrase-Hemmstoffe (4-Chinolon-3-carbonsäure-Derivate), wie z.B. Levofloxacin, führen durch Hemmung prokaryontischer Topoisomerasen (Gyrasen) zu einer Beeinträchtigung der bakteriellen Transkription und Replikation der DNA. (4) Nitroimidazole werden bevorzugt in aeroben Erregern zu Hemmstoffen der ribosomalen Translokase (30S) oxidiert. (5) Aminoglykoside (z.B. Roxithromycin) hemmen die bakteriellen RNA-Polymerasen und können bei einer Tuberkulose wirksam sein. (A) (2), (3) und (4) sind richtig. (B) (1), (3) und (5) sind richtig. (C) (3), (4) und (5) sind richtig. (D) (1), (2) und (3) sind richtig. (E) (1), (2), (4) und (5) sind richtig. IX Zu den Karzinogenen zählt nicht (A) Busulfan (B) Interferon-y (C) Benzpyren (D) Bleomycin (E) 2-Naphtylamin X Zur Blockade peripherer a-(alpha-)Adrenorezeptoren ist welcher Wirkstoff am ehesten ungeeignet? (A) Terazosin (B) Alfuzosin (C) Prazosin (D) Phentolamin (E) Urapidil LÖSUNG IaIIcIIIdIVdVaVIeVIIaVIIIdIXbXd
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
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| | Veröffentlicht am Donnerstag, 11. März 2004 - 22:07 Uhr: | |
:p (I) Welche Aussagen zu den Bakterien treffen zu? (1) Die obligat aeroben gramnegativen Neisserien der Gattung Neisseria gonorrhoe vermehren sich in Phagozyten, verhalten sich komplementresistent, entnehmen Fe(3+) (Eisen) aus Laktoferrin, besitzen IgA-Proteasen für die Invasion von Schleimhäuten, können zur Meningitis führen und durch Antibiotika wie z.B. Ceftriaxon, Penicillin oder Ciprofloxacin erfaßt werden. (2) Das obligat anaerobe, unbegeißelte, grampositive Bakterium der Gattung Clostridium perfringens kann zahlreiche Exoenzyme und Exotoxine (z.B. Hämolysin) bilden, kann, mit oder ohne systemischen Allgemeinreaktionen, unter Gasbildung zu Entzündungen der Muskulatur bzw. der Faszien führen und durch chirurgische Maßnahmen, Sauerstoffgabe oder Antibiotika wie Penicllin oder Metronidazol geschädigt werden. (3) Enterokokken (Streptococcus faecalis, Streptococcus faecium) sind grampositive, unbegeißelte physiologische Keime der Darmflora, können bei Abwehrschwäche zu einer Urethrozystitis, Appendizitis oder Endocarditis führen und durch Antibiotika, wie z.B. Amoxicillin (Clavulansäure) oder Gentamicin behandelt werden. (4) Infektionen mit den darmeigenen, gramnegativen, aeroben Bakterien der Gattung Enterobacteriaceae, wie z.B. Proteus, Serratia oder Klebsiella, können zur Sepsis und Meningitis führen, werden kaum durch Penicllin, jedoch durch Ciprofloxacin, Co-Trimoxazol oder Tobramycin beeinflußt. (5) Das grampositive, unbegeißelte, katalase- und peroxidase-positive Bakterium Mycobacterium tuberculosis bevorzugt gut belüftete, subpleurale Abschnitte in Lungenober- oder Mittellappen, kann bei Infektionen zur Granulombildung (z.B. Lymphknoten) führen, in die Blutbahn einbrechen und in der Initialphase durch Wirkstoffe wie Rifampicin, Isoniazid, Ethambutol und Pyrazinamid beeinflußt werden. (A) (1), (4) und (5) sind richtig. (B) (2), (3) und (4) sind richtig. (C) nur (1) und (2) sind richtig. (D) nur (3) und (5) sind richtig. (E) alle Aussagen treffen zu. (II) Welche Zuordnungen von Virusfamilie und Untergruppe sind richtig? Welche Kombination trifft zu? (1) Hepatitis-C(-G)-Virus - Hepadnaviridae (2) Hepatitis-A-Virus - Adenoviridae (3) Hepatitis-B(-D)-Virus - Picornaviridae (4) Respiratory-Syncytial-Virus - Paramyxoviridae (5) Zytomegalie-Virus - Herpetoviridae (6) Epstein-Barr-Virus - Togaviridae (7) Rhinovirus - Arenaviridae (A) (1), (3), (5) und (7) sind richtig. (B) (3), (4), (6) und (7) sind richtig. (C) (1), (2) und (6) sind richtig. (D) nur (4) und (5) sind richtig. (E) nur (2) ist richtig. (III) Welche Substanz wirkt nicht antiphlogistisch (entzündungshemmend)? (A) Prednisolon (B) Salicylsäure (C) Phenylbutazon (D) 6-Mercatopurin (E) Cyclosporin A (IV) Welche beiden der aufgeführten Diuretika hemmen vor allem im Bereich der Verbindungstubuli und proximalen Sammelrohre der Niere den luminalen Einstrom von Natrium (Na(+)) und können durch Erniedrigung des Membranpotentials und Hydrogencarbonat(HCO3(-))-Verlust zu einer hyperkaliämischen Azidose führen? (A) Etacrynsäure, Furosemid (B) Hydrochlorothiazid, Chlortalidon (C) Spironolacton, Canrenoat (D) Mannit, Sorbit (E) Triamteren, Amilorid (V) Bei welchem biochemischen Reaktionen spielen die Redox-Coenzyme NAD(H) bzw. NADP(H) keine Rolle? Welche Kombination trifft zu? (1) Fettsäuresynthese (2) Purin-/Pyrimidinnucleotid-Synthese (3) Folsäurereduktion (4) Hämoglobinabbau (5) Purinnucleotidabbau (6) Cholesterinsynthese (7) Aminosäuretransaminierung (A) nur (2) und (3) sind richtig. (B) nur (5) und (7) sind richtig. (C) (1), (4) und (6) sind richtig. (D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. (E) (4), (5), (6) und (7) sind richtig. (VI) Welche der aufgelisteten Wirkung werden durch Alkohol (Ethanol) oder seine Abbauprodukte ausgelöst? (1) Gesteigerte anaerobe Glykolyse mit Laktatazidose und Hyperurikämie (2) Aktivierung der Fettsäure- und Triglyceridsynthese (3) Auschüttung von Insulin durch ATP-Anstieg (4) Zweimale NAD-abhängige Oxidation zum Acetat oder NADPH-abhängig zu Acetaldehyd (5) Inferenz mit der mitochondrialen Atmungskette und dem Komplementsystem durch Acetaldehyd (6) Aktivierung der Kollagensynthese in der Leber Acetaldehyd (7) Hemmung der ADH-Inkretion des Hypothalamus (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (2), (5) und (7) sind richtig. (C) nur (1), (3) und (4) sind richtig. (D) (1), (3), (4) und (6) sind richtig. (E) (2), (5), (6) und (7) sind richtig.
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 71 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 11. März 2004 - 22:06 Uhr: | |
(VII) Als Spätkomplikation nach einer Thalliumintoxikation (z.B. aus Rattengift) kann es zu einer Enzephalopathie und zu Leber- und Nierenschäden kommen, während bei der akuten Vergiftung schwere gastrointestinale Störungen im Vordergrund stehen und die Elimination (nach z.B. Nachweis im Urin) durch welches Antidot am besten gelingt? (A) D-Penicillamin (B) Dimercaptopropansulfonat (C) Desferrioxamin (D) Na2Ca-EDTA (E) Eisen-hexacyano-ferrat (VIII) Bei einer Aspergillose (A. flavus, A. niger, A. fumigatus) mit Befall der Lunge und hämatogener Streuung in das Gehirn sind welche Antimykotika am ehesten wirksam? (A) Caspofungin, Itraconazol (B) Amorolfin, Ciclopirox (C) Naftifin, 5-Fluor-cytosin (D) Nystatin, Ketoconazol (E) Fluconazol, Clotrimazol (IX) Welche Aussage zu den Bakterien treffen zu? (1) Streptococcus agalacticae ist ein unbegeißelter, physiologischer Keim der Vaginalflora, kann bei Neugeborenen zur Meningitis führen und penicillinempfindlich sein. (2) Bacteroides fragilis, Prevotella oder Porphyromonas sind obligat anaerobe, physiologische Keime im Gastrointestinal-, Urogenital- und oberen Respirationstrakt, können nach endogener Infektion in Mischkulturen mit z.B. aroben Bakterien zu Hirn-, Lungen-, Leber- oder Zahnabszessen führen und durch Antibiotika wie Metronidazol oder Moxifloxacin erfaßt werden. (3) Grampositive, unbegeißelte Stäbchenbakterien der Gattung Corynebacterium diphteriae können, nach lysogener Konversion durch Bakteriophagen, Toxine bilden, die u.a. durch ADP-Ribosylierung den ribosomalen Elogationsfaktor (eEF2) der eukaryontischen Proteinbiosynthese inaktivieren, zu Entzündungen der Hirnnerven oder Schleimhautblutungen führen, wobei u.a. Antibiotika wie Erythromycin oder Penicillin wirksam sein können. (4) Nach Aufnahme weniger hundert Erregern kann das gramnegative, kapsellose, unbegeißelte Stäbchen Shigella dysenteriae durch Bildung eines Toxins, die Spaltung intrazellulärer rRNA bewirken, zu einer Perforationsperitonitis führen und nach Rehydratation mit Antibiotika wie Doxycyclin oder Imipenem (Cilastatin) behandelt werden. (5) Nach Aufnahme von ca. 500 gramnegativen Bakterien der Gattung Salmonella typhi kann es, nach Vermehrung in mesenterialen Lymphknoten des Dünndarms und hämatogener Streuung, anfangs zu einer Leukozytopenie, Splenomegalie oder Myokarditis kommen, im Anschluß daran zu blutigen Diarrhoen und Antibiotika wie Ciprofloxacin oder Ampicillin (Sulbactam) wirksam sein können. . (A) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (B) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (C) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (D) (1), (2) und (4) sind richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. (X) Welche Substanz bindet wirksam an die kleinen ribosomalen Untereinheiten (30S) grampositver und gramnegativer Bakterien, blockiert damit effektiv die Petidyltransferase und damit die prokaryontische Proteinsynthese, kann jedoch wegen dosisabhängiger Nebenwirkungen nur als Reserveantibiotika betrachtet werden? (A) Doxycyclin (B) Rifampicin (C) Clindamycin (D) Chloramphenicol (E) Fosfomycin (XI) Welche der aufgeführten Pharmaka zählt nicht zu den Neuroleptika (Antidepressiva)? (A) Fluoxetin (B) Moclobemid (C) Venlafaxin (D) Mianserin (E) Amphetamin (XII) Welcher Virus verursacht am seltensten eine Bronchitis oder Pneumonie? (A) Parainfluenzavirus (B) Influenzavirus (C) Rabiesvirus (D) Adenovirus (E) Respiratory-Syncytial-Virus (XIII) Welche Substanz kann nicht die Triglcyerid- oder Cholesterinkonzentration im Blut senken? (A) Fluvastatin (B) Colestipol (C) Nikotinsäure (D) Gemfribozil (E) Perchlorat (XIV) Welcher Wirkstoff kann nicht analgetisch (schmerzlindernd) sein? (A) Carbimazol (B) Pethidin (C) Naproxen (D) Paracetamol (E) Celecoxib Lösung 1e2d3b4e5b6a7e8a9e10d11e12c13e14a |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 70 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Dienstag, 9. März 2004 - 20:56 Uhr: | |
I Welche Aussagen zu den Infektionen des Menschen durch Bakterien sind falsch? (1) Das gramnegative, unbewegliche Stäbchenbakterium Bordetella pertussis adhäriert bevorzugt an trachealen und bronchialen, kinozilientragenden Epithelien, verhält sich schwach bis kaum invasiv, kann durch Zellwandbestandteile zur Aktivierung der Zytokinproduktion und des Komplementsystems führen, wobei gebildete Toxine einen Anstieg der intrazellulären cAMP-Konzentration bewirken und kann bei Infektionen mit Makroliden (z.B. Azithromycin) erfaßt werden. (2) Staphylokokken können zu einer Enteritis, Osteomyelitis oder zu Abszessen führen oder können sich auf körpereigenen Matrixproteinen (z.B. Fibrinogen) im Bereich von Fremdkörpern wie Schrauben oder Metallplatten vermehren und zur Sepsis führen, wobei Cephalosporine (z.B. Cefuroxim) wirksam sein können. (3) Das gramnegative Bakterium Yersinia enterocolica enthält zahlreiche chromosomal- und plasmid-codierte Virulenzfaktoren, kann bei Infektionen zur akuten terminalen Ileitis oder als Spätkomplikation zur Arthritis führen und durch Cefotaxim oder Co-Trimoxazol behandelt werden. (4) Nach lysogener Konversion durch Bakteriophagen und nach Aufnahme von etwa 100000000 Erregern vermehrt sich das gramnegative Bakterium der Gattung Vibrio cholerae vor allem im proximalen Dünndarm, bildet Toxine, die zu einem Anstieg der enterozytären cAMP-Konzentration bzw. zur Aktivierung der Chlorid(Cl(-))-Sekretion führen und kann nach ausreichendem Flüssigkeitsersatz (NaCl- und Glucose-Lösungen) mit Antibiotkia wie Tetracyclin oder Co-Trimoxazol geschädigt werden. (5) Das obligat anaerobe, sporenbildende Stäbchenbakterium Clostridium tetani gelangt über die motorische Endplatte in das ZNS, bildet ein Hämolysin und das Tetanospasmin (Zink-Metalloprotease), das u.a. durch Schädigung inhibitorischer Interneurone zum Wegfall der Glycin- oder GABA-vermittelten Hemmwirkung an Motoneuronen führt und im Notfall durch Intubation, D-Tubocurarin, 500 IE humanen Tetanusimmunglobulin und Antibiotika wie z.B. Metronidazol therapiert werden kann. (A) alle Aussagen sind falsch. (B) keine Aussage ist falsch. (C) (2), (3) und (4) sind falsch. (D) (1), (2) und (5) sind falsch. (E) (1), (3), (4) und (5) sind falsch. II Welche Viren tragen eine Hülle (Envelope) mit Glykoproteinfortsätzen (Spikes, Peplomere)? (A) Rotaviren (B) Adenoviren (C) Papovaviren (D) Picornaviren (E) Parainfluenzaviren III Dimercatopropansulfat, Na2Ca-EDTA und D-Penicillamin sind keine Antidota bei Metallvergiftungen mit (A) Blei (Pb) (B) Aluminium (Al) (C) Kupfer (Cu) (D) Arsen (As) (E) Quecksilber (Hg) IV Bei einer Zyanidvergiftung (Blausäure, Zyankali) ist welche Maßnahme/ medikamentöse Applikation nicht indiziert? (A) Natriumthiosulfat (Na2S2O3) (B) Hydroxocobalamin (C) 4-Dimethylaminophenol (4-DMAP) (D) Ephedrin (E) Sauerstoffgabe (O2) V Welche der Substanzen (A)-(E) wirken nicht über G-Proteine der Plasmazellmembran? (A) Tetrahydrocannabinol (B) Nicotin (C) Dobutamin (D) Lysergsäurediethylamid (E) Muscarin VI Bei einer Methanolvergiftung (CH3OH) ist welche Substanz am ehesten kontraindiziert? (A) Ethanol (B) Fomezipol (C) Folsäure (D) NaHCO3 (E) Insulin
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 69 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Dienstag, 9. März 2004 - 20:55 Uhr: | |
VII Welches der aufgelisteten Pharmaka kann nicht antiepileptisch wirken? (A) Tolcapon (B) Phenobarbital (C) Lamotrigin (D) Vigabatrin (E) Phenytoin VIII Welches der aufgeführten Neuroleptika blockiert mit hoher Selektivität zentrale Dopamin-D2-Rezeptoren (z.B. Striatum) und zeigt kaum anticholinerge (parasympatholytische) Nebenwirkungen? (A) Chlorpromazin (B) Chlorprothixen (C) Haloperidol (D) Triflupromazin (E) Clozapin IX Welche der aufgeführten analgetisch wirksamen Substanz(en) ist/sind vor allem durch atemdepressive Nebenwirkungen gekennzeichnet? (1) Ketamin (2) Levomethadon (3) Morphin-6-glucuronid (4) Stickoxydul (N2O) (5) Alfentanil (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (4) ist richtig. (C) nur (1) und (5) sind richtig. (D) (2), (3) und (5) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig. X Welche Aussage zum Insulin und antidiabetischen Wirkstoffen treffen nicht zu? (A) Insulin kann an Skelettmuskel- und Fettzellen die Membranpermeabilität für Kalium, Magnesium, Aminosäuren oder Fettsäuren erhöhen. (B) Sulfonylharnstoffverbindungen (z.B. Tolbutamid) und Glinide (z.B. Repaglinid) wirken an B-Zellen des Pankreas über gleichartige Wirkungsmechanismen. (C) Die Ausschüttung von Insulin kann durch Glucose, den N. vagus (ACh) oder durch gastrointestinale Peptide (GIP) gesteigert werden. (D) Biguanid-Derivate (z.B. Metformin) können, durch Hemmung der Atmungskettenenzyme in Mitochondrien, über vermehrten anaeroben Glukoseabbau (Glykolyse), die Blutglukosekonzentration senken. (E) Glitazone (z.B. Pioglitazon) führen über transkriptionsregulierende Rezeptoren (PPAR) im Fettgewebe und der Skelettmuskulatur zu gesteigerter Glukoseutilisation und erhöhter Insulinempfindlichkeit. (A) keine Aussage ist falsch. (B) nur (3) ist falsch. (C) nur (1) und (5) sind falsch. (D) (2), (3) und (4) sind falsch. (E) (1), (2), (4) und (5) sind falsch. XI Welche Aussage(n) zu den Wirkungen der herzwirksamen Glykoside (Herzglykoside) trifft/treffen nicht zu? (1) Durch Hemmung renaler Na(+)/K(+)-ATPasen und Erhöhung des Membranpotentials kann sich eine Hypokaliämie entwickeln. (2) Durch Zunahme des Schlagvolumens, der Kontraktionskraft und der Vagusaktivität kann ein Vorhofflimmern beendet werden. (3) Bei Vergiftungssymptomen (Überdosierung) wie z.B. Arrythmien können Antikörperfragmente, Phenytoin oder Atropin verabreicht werden. (4) Durch Einlagerung in kardiale Na(+)/K(+)-ATPasen werden diese für Kalzium (Ca(2+)) leitsam und der Na(+)/Ca(2+)-Austauschmechanismus gehemmt. (5) Bei Niereninsuffizienz (Urämie) kann Digitoxin, wegen langer Eliminationshalbwertszeit, vermehrt über die Leber mit Hilfe von Hemmstoffen der Gallensäure-Resorption (z.B. Colestyramin) ausgeschieden werden. (A) keine Aussage ist falsch. (B) nur (2) ist falsch. (C) nur (1) und (4) sind falsch. (D) (1), (3) und (5) sind falsch. (E) (2), (3), (4) und (5) sind falsch. XII Welche der aufgelisteten Substanzen führt nicht über eine Öffnung von Kalium(K+)-Kanalproteinen zur Tonussenkung der glatten Gefäßmuskulatur? (A) Minoxidil (B) Amlodipin (C) Diazoxid (D) Dihydralazin (E) Adenosin XIII Welche Aussagen zu den Erkrankungen der Lunge sind falsch? (1) Lungenfibrosen können infolge interstitieller Pneumonien mit Viren (Influenzaviren, Herpesviren) oder atypischer Bakterien (Mykoplasmen, Rickettsien) auftreten. (2) Lungenfibrosen können sich bei Herzklappenfehlern (z.B. Mitralstenose) entwickeln. (3) Lungenfibrosen können sich im Rahmen von Entzündungen mit Anstieg der alpha-1-Antitrypsinkonzentration entwickeln (4) Bei ausgedehnten Atelektasen, Embolien oder durch ein Lungenemphysem kann es zur chronischen Rechtsherzhypertrophie (Cor pulmonale) kommen. (5) Eine pulmonale Hypertonie kann mit Endothelinantagonisten wie z.B. Bosentan beeinflußt werden. (A) keine Aussage ist falsch. (B) nur (5) ist falsch. (C) nur (1) und (3) sind falsch. (D) nur (2), (3) und (4) sind falsch. (E) (1), (2), (4) und (5) sind falsch. XIV Welche der aufgeführten Komplikationen zählen zu den Risiken einer dekompensierten Leberzirrhose? (1) Milzruptur (2) Anämie (3) Hypotonie (4) erhöhtes intravasales Plasmavolumen (5) Enzephalopathie (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (3) ist richtig. (C) nur (2) und (4) sind richtig. (D) nur (1), (2) und (5) sind richtig. (E) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. Lösung (RÜCKWÄRTS) 14D/13A/12B/11A/10A/9D/8C/7A/6E/5B/4D/3B/2E/1B |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 68 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Sonntag, 7. März 2004 - 20:43 Uhr: | |
I Welche Aussagen zu den Helminthen treffen zu? (1) Der zu den Nematoden (Rund-/Fadenwürmer) gehörenden Spulwurm (Ascaris lumbricoides) bzw. Hakenwurm (Ancylostoma duodenale) sind beide mit jeweils rund 1 Milliarden Infektionen des Menschen weltweit verbreitet, wobei die infektionsfähige Larve im Menschen über die Lunge und Trachea in den Dünndarm wandert und durch das Antihelminthikum Pyrantel geschädigt werden kann. (2) Durch den Schweinefinnenbandwurm (Taenia solium) kann es beim Menschen, als Zwischenwirt, durch Aufnahme reifer Eier einer Bandwurmkette, zur Ausbildung von Finnen im Gehirn kommen (Zystizerkose), die mit Antihelminthika (Praziquantel, Niclosamind) bzw. mit Glukokortikoiden oder Antiepiletika behandelt werden können. (3) Der zu den Cestoden (Bandwürmer) zählende Echinococcus granulosus führt beim Menschen durch perorale Aufnahme von Finnen (Metazestoden) zur Ausbildung von Zysten, die sich wie ein bösartiger, metastasierender Tumor verhalten und wirksam durch das Antihelminthikum Praziquantel behandelt werden können. (4) Bei Infektionen des Menschen durch die zu den Nematoden (Rund-/Fadenwürmer) gehörenden Filarien (Filarioidea), wie z.B. Wuchereria bancrofti oder Onchocerca volvulus, spielen Mücken und Fliegen und das Antihelminthikum Ivermectin eine wichtige Rolle. (5) Der zu den Trematoden (Saugwürmer) gehörende Pärchenegel (Schistosoma) befällt den Menschen durch Eindringen von Zerkarien (Larven) aus z.B. Süßwasserschnecken durch die Haut, entwickelt sich in Venen der Leber, des Darms oder der Harnblase und kann durch das Antihelminthikum Praziquantel wirksam bekämpft werden. (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (4) ist richtig. (C) nur (1) und (3) sind richtig. (D) (2), (3) und (5) sind richtig. (E) (1), (2), (4) und (5) sind richtig. II Welche Aussage(n) zu den Protozoen trifft/treffen nicht zu? (1) Die durch die Anopheles-Mücke übertragenen Sporozoen der Gattung Plasmodium falciparum vermehren sich als Sporozoiten intrazellulär in der Leber und befallen nach Aufplatzen der Hepatozyten als Merozoiten die Erythrozyten. (2) Die Infektion mit Sporozoen der Gattung Toxoplasma gondii erfolgt durch perorale Aufnahme von Oozysten oder zystenhaltigen Fleisches, wobei es nach Translokation aus dem Darm zu einer Vermehrung innerhalb parasitophorer Vakuolen (Tachyzoiten) in kernhaltigen Zellen (z.B. ZNS) kommen kann. (3) Rhizopoden der Gattung Entamoeba histolytica, mit jährlich etwa 40 Millionen Neuerkrankungen weltweit, werden durch perorale Aufnahme von Zysten übertragen, können mit Hilfe von zytotoxischen Substanzen und Proteasen das Darmlumen verlassen, über Mesenterialvenen zu Leberaszessen führen und u.a. mit Nitroimidazolen (z.B. Metronidazol) behandelt werden (4) Die durch weibliche Schmetterlingsmücke (Sandmücke) übertragenen Flagellaten der Gattung Leishmania können sich intrazellulär im Zytoplasma von Makrophagen vermehren, wobei sich bei der viszeralen Krankheitsform (Kala-Azar) eine hohe Plasmakonzentration von Interferon-gamma (INF-y) günstig auswirken kann. (5) Durch Tse-Tse-Fliegen (Glossine) übertragene Flagellaten der Gattung Trypanosoma brucei (Schlafkrankheit) vermehren sich vor allem im Blut, wobei Interferon-gamma (INF-y) die Vermehrung der Parasiten stimuliert und bei schweren Verlaufsformen mit arsenhaltigen Verbindungen therapiert werden kann. (A) keine Aussage ist falsch. (B) nur (3) ist falsch. (C) nur (2) und (4) sind falsch. (D) (1), (2) und (5) sind falsch. (E) (1), (3), (4) und (5) sind falsch. III Welche beiden Virusgruppen können bevorzugt zu einer akute Pankreatitis (einem Diabetes mellitus) führen? (A) Parvoviridae, Adenoviridae (B) Paramyxoviridae, Picornaviridae (C) Flaviviridae, Rhabdoviridae (D) Reoviridae, Arenaviridae (E) Orthomyxoviridae, Papovaviridae IV Eine Meningitis oder Meningoenzephalitis wird durch welchen Virus am seltesten verursacht? (A) Human Immunodeficiency Virus (B) Papillomavirus (C) Herpes-simplex-Virus (D) Coxsackie-Virus (E) Masernvirus V Welche Aussagen zu den Bakterien sind richtig? (1) Gramnegative Bakterien aus der Gruppe der Spirochäten (z.B. Leptospiren) werden allesamt von Vektoren (Arthropoden) übertragen und werden nicht durch Penicilline erfaßt. (2) Das aerobe, katalase-positive, gramnegative Stäbchenbakterium Brucella (z.B. Brucella melitensis) aus Nutztieren/ Nutztierprodukten vermehrt sich in Lymphknoten im Zytoplasma von Mikro- und Makrophagen, führt dann über hämatogene Streuung zur Granulombildung z.B. in der Leber oder im Knochenmark und kann durch Antibiotika wie Doxycyclin oder Gentamicin beeinflußt werden. (3) Das zellwandlose, formvariable Bakterium Mycoplasma pneumoniae kann infolge pulmonaler Infektionen durch Kreuzreaktion gebildeter Antikörper zur Myokarditis oder Meningoenzephalitis führen (Guillain-Barre-Syndrom) und mit Antibiotika wie Tetracyclin oder Clarithromycin behandelt werden. (4) In Amöben lebende Legionellen (z.B. Legionella pneumophila) können bei Infektionen des Menschen die Bildung von Sauerstoffradikalen bzw. die Fusion von Phagosom und Lysosom in Makrophagen verhindern, unter Beteiligung von ZNS und Nieren zu einer multifokalen, nekrotisierenden Pneumonie führen und durch Antibiotika wie z.B. Roxithromycin oder Rifampicin therapiert werden. (5) Das unbegeißelte Stäbchenbakterium Hämophilus influenza ist oftmals (>20%) physiologischer Keim der Schleimhaut der oberen Luftwege, benötigt NAD (Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid) als Wachstumsfaktor, ist bei Kleinkindern einer der häufigsten Meningitiserreger und kann durch Antibiotika wie Roxithromycin oder Ceftriaxon erfaßt werden. (A) keine Aussage ist richtig. (B) nur (5) ist richtig. (C) nur (1) und (4) sind richtig. (D) (1), (2) und (3) sind richtig. (E) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. VI Welche Aussagen zu den Bakterien sind richtig? (1) Das obligat aerobe, sporenbildende Bakterium Bacillus anthracis ist grampositiv, ungeißelt, bildet leukozytotoxische Substanzen und kann penicillinempfindlich sein. (2) Das obligat aerobe, gramnegative Bakterium Campylobacter jejuni kann in Darmepithelien durch Aktivierung der Guanylatcyclase, mit Anstieg der cGMP-Konzentration, zur Hemmung der Natriumchlorid(NaCl)-Resorption führen, durch Katalase nachgeweisen werden und durch Azithromycin oder Tobramycin im Wachstum gestört werden. (3) Das grampositive, begeißelte Stäbchenbakterium Listeria monocytogenes kann bei Säuglingen Ursache einer Meningoenzephalitis sein, kann in einer Zahl von etwa 1000000 Erregern bei immunkompetenten Erwachsenen eine Gastoenteritis auslösen, kann physiologischer Keim der Darmflora und penicillinempfindlich sein. (4) Das obligat anaerobe, sporenbildende Bakterium Clostridium difficile kann bei wiederholter Gabe von "Breitbandantibiotka" eine fibrinös-nekrotisierende Entzündung der Dickdarmschleimhaut hervorrufen und durch Metronidazol oder Glykopeptide wie Vancomycin behandelt werden. (5) Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) werden bei 40-70% der Menschen im Respirationstrakt nachgewiesen, können eine Lobärpneumonie oder Menigitis verursachen und auf Antibiotika wie Co-Trimoxazol und Penicillin empfindlich reagieren. (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (5) ist richtig. (C) nur (3) und (4) sind richtig. (D) nur (1), (2) und (3) sind richtig. (E) (1), (2), (4) und (5) sind richtig. VII Welches Antiarrhytmikum bindet, insbesondere im Bereich der Ventrikel (Herzmuskelzellen, Purkinje Fasern) und bei Tachykardie wirksam an spannungsabhängigen Na(+)-Kanalproteine im inaktivierten Zustand bzw. schützt die "vulnerable" Refraktärperiode , verkürzt dadurch die Repolarisationsdauer und öffnet zusätzlich K(+)-Kanäle am Erregungsleitungssystem (Purkinje-Fasern)? (A) Amiodaron (B) Lidocain (C) Chinidin (D) Ajmalin (E) Digoxin VIII Mittels des Insulinrezeptors (Tyrosinkinaserezeptor) wir welche zelluläre Reaktion nicht ausgelöst? (A) Induktion einer endothelialen Lipoproteinlipase im Fettgewebe (B) Induktion der Pyruvatkinase (C) Aktivierung der Glykogensynthase und der Acetyl-CoA-Carboxylase (D) Aktivierung der cAMP-Phosphodiesterase (E) Translokation von Glucosetransportern in Endothelzellen und Erythrozyten LÖSUNG (rückwärts): E,B,A,E,B,B,A,E |
Alexander Paus New member Benutzername: archvile
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| | Veröffentlicht am Samstag, 6. März 2004 - 15:01 Uhr: | |
gemischte Fragen (Mikrobiologie, Pharmakologie, Biochemie, Physiologie, Notfälle) I Welche der aufgelisteten körpereigenen Substanzen (Mediatoren) führt am wenigsten wahrscheinlich zu einem Bluthochdruck (Hypertonie)? (A) Aldosteron (B) Angiotensin I (C) Triiodthyronin (T3) (D) Prostacyclin (PGI2) (E) Adrenalin II Im Coma diabeticum ist welche Maßnahme / medikamentöse Applikation (die Dosis soll unberücksichtigt bleiben!) mit Sicherheit kontraindiziert? (A) Sauerstoffgabe (O2) (B) Insulin (C) Glukokortikoid (z.B. Budesonid) (D) Natriumhydrogencarbonat-(NaHCO3)Infusion (E) Vollelektrolytlösung (z.B. Ringer) III Bei einem Myokardinfarkt ist/sind welche medikamentöse(n) Applikation(en) (die Dosis soll unberücksichtigt bleiben!) NICHT indiziert? Welche Kombination der Aussagen (1)-(6) ist zutreffend? (1) COMT-Hemmstoffe (z.B. Tolcapon) (2) Vollelektrolytlösungen (z.B. Ringer) (3) Analgetika (z.B. Acetylsalicylsäure) (4) Sympathomimetika (z.B. Noradrenalin) (5) Parasympatholytika (z.B. Isopropylatropin) (6) Benzodiazepine (z.B. Flunitrazepam) (A) nur (3) und (6) sind zutreffend. (B) nur (1), (2) und (4) sind zutreffend. (C) nur (3), (4) und (5) sind zutreffend. (D) (1), (2), (5) und (6) sind zutreffend. (E) alle Aussagen sind zutreffend. IV Bei bakteriellen Infektionen mit dem grampositiven Bakterium Staphylococcus aureus würde welches der aufgeführten Antibiotika nach einmaliger Applikation nahezu unwirksam bleiben? (A) Linezolid (B) Cefazolin (C) Vancomycin (D) Penicillin (E) Flucloxacillin V Bei einer bakteriellen Meningitis durch gramnegative Neisserien (z.B. Meningokokken) würde welches der aufgeführten Antibiotika nach einmaliger Applikation am ehesten unwirksam bleiben? (A) Penicillin (B) Ceftriaxon (C) Chloramphenicol (D) Metronidazol (E) Rifampicin VI Bei der Gq-Protein vermittelten Spaltung von Phospatidylinositol-4,5-Bisphosphat durch eine Phospholipase können die beiden gebildeten Second messenger folgenden Wirkungen zeigen? (1) Aktivierung der Proteinkinase C durch Diacylglycerin und Anstieg des Zell-pH-Wertes. (2) Aktivierung der Phospholipase A2 durch Diacylglycerin mit Bildung von Eicosanoiden aus Arachidonsäure. (3) Entleerung intrazellulärer Kalzium-(Ca2+)Speicher und Aktivierung von Calmodulin. (4) Aktivierung der Proteinkinase A durch cAMP und Steigerung der Gluconeogenese durch Phosphorylierung von Fructose-6-Phosphat. (5) Öffnung von Kaliumkanälen und Hemmung der Adenylatcyclase durch eine G0-Untereinheit. (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (2), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (1), (2) und (3) sind richtig. (D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (E) keine Aussage ist richtig. VII Welche Aussage trifft nicht zu? (A) Der Mensch besitzt etwa 2-4 g Zink, u.a. als Cofaktor der Alkoholdehydrogenase, der Glutamatdehydrogenase oder der Carboanhydrase. (B) Vitamin B1 (Thiamin) kann in phoshorylierter Form Coenzym der Pyruvatdehydrogenase, der alpha-Ketoglutaratdehydrogenase des Citratcyclus oder der Transketolase im Pentosephosphatweg sein. (C) Vitamin C (Ascorbinsäure) ist Cofaktor der Dopamin-ß-Hydroxylase oder kann nicht enzymatisch Met-Hämoglobin zu Hämoglobin reduzieren. (D) Das beim Abbau ungeradzahliger Fettsäuren oder des Homoserins aus Homocysteins entstehende Proprionyl-CoA kann mittels Vit. H (Biotin) zu Methylmalonyl-CoA carboxyliert und mittels einer Vit. B12 (Cobalamin)-abhängigen Mutase zu Succinyl-CoA umgewandelt werden, welches dann mit Vit. B6 (Pyridoxin)-abhängig und Glycin zur gamma-Aminolävulinsäure kondensiert wird. (E) Der Mensch besitzt etwa 500 g Magnesium ist Coenzym der Lysyloxidase, Katalase und Monoaminooxidase.
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 66 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Samstag, 6. März 2004 - 15:01 Uhr: | |
VIII Welche der aufgeführten Wirkstoffe wirken NICHT über membranständige G-Proteine? Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) ist richtig? (1) Histamin (2) Serotonin (3) Morphin (4) Diazepam (5) Leukotriene (A) keine Aussage ist richtig. (B) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (C) (2), (4) und (5) sind richtig. (D) nur (1) und (3) sind richtig. (E) nur (4) ist richtig. IX Bei Infektionen mit Schimmelpilzen (Saprophyten) wie Aspergillus (Aspergillus fumigatus) oder Mucoralis (Rhizopus arrhizus) ist welches Antimykotika in beiden Fällen wirksam? (A) Porenbildende Substanzen (Polyen-Antibiotika) wie z.B. Amphotericin B. (B) Hemmstoffe der Squalenepoxidase (Allylamine) wie z.B. Terbinafin. (C) Mit dem Nukleinsäurestoffwechsel interferierende Antimetabolit-Vorstufen wie z.B. 5-Fluor-cytosin. (D) Hemmstoffe der Ergosterin-Synthese (Azol-Antimykotika) wie z.B. Ketoconazol. (E) Insektizide wie z.B. Ivermectin oder Hexachlocyclohexan. X Welche Zuordnung von Antikörper(fragment) und Zielstruktur trifft nicht zu? (A) Edrecolomab - Adenokarzinomzellen (B) Abciximab - Thrombozytenrezeptor (C) Trastuzumab - Mammakarzinomzellen (D) Basiliximab - Interleukin-2-(IL-2)Rezeptor (E) Rituximab - Hodgkin-Riesenzellen XI Welche Kombination der Aussagen ist richtig? Zu den Antiemetika zählen (1) Apomorphin (2) Bromocriptin (3) Metoclopramid (4) Triflupromazin (5) Ondansetron (6) Meclozin (A) nur (2) und (6) sind richtig. (B) nur (1), (2) und (3) sind richtig. (C) nur (1), (4) und (5) sind richtig. (D) (3), (4), (5) und (6) sind richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. XII Welche(r) Substanz (Wirkstoff) wirkt nicht antiphlogistisch (entzündungshemmend)? (A) Indometacin (B) Rofecoxib (C) Azapropazon (D) Metamizol (E) Budesonid XIII Welches Zuordnung von Enzym bzw. Zielrezeptor und Hemmstoff bzw. Antagonist trifft nicht zu? (A) Alkoholdehydrogenase - Fomezipol (B) Opiat-Rezeptor - Naloxon (C) GABA-A-Rezeptor - Flumazenil (D) Dopamin-Rezeptor - Clozapin (E) Serotonin-Rezeptor - Imipramin XIV Mittels welcher Substanz kann in der Magenschleimhaut NICHT die Salzsäureproduktion gehemmt bzw. die Schleimproduktion gefördert werden? (A) Dexamethason (B) Misoprostol (C) Pirenzepin (D) Ranitidin (E) Omeprazol XV Bei einer schweren "Salmonellenvergiftung" (nicht-typhös) durch das gramnegative Bakterium Salmonella enteritidis und Salmonella typhimurium sind welche Substanzen am ehesten kontraindiziert? Welche Kombination ist richtig? (1) Antidiarrhoika (Loperamid) (2) Darmirritierende Substanzen (Emodin, Bisacodyl) (3) Penicillin G oder Cefazolin (4) Elektrolyt- und Glucoselösungen (5) Co-Trimoxazol oder Ciprofloxacin (A) nur (1) ist richtig. (B) nur (2) und (3) sind richtig. (C) nur (3) und (5) sind richtig. (D) (1), (2) und (4) sind richtig. (E) (3), (4) und (5) sind richtig. XVI Welche der aufgeführten Substanzen kann zur peripheren Vasodilatation, Senkung des myokardialen Membranpotentials und der myokardialen Kontraktilität oder zur Beendigung supraventrikulärer Tachykardien (z.B. AV-Knoten-Re-entry-Tachykardie) führen? (A) Theophyllin (B) Phenytoin (C) Adenosin (D) Coffein (E) Nicotinsäure XVII Beim Asthmaanfall (Status asthmaticus) kann mit welchen Wirkstoffen eine Besserung erreicht werden? (1) Acetylsalicylsäure (2) Terbutalin (3) Montekulast (4) Hydrocortison (5) Paracetamol (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (2) und (5) sind richtig. (C) nur (1) und (3) sind richtig. (D) nur (1), (4) und (5) sind richtig. (E) nur (2), (3) und (4) sind richtig. XVIII Welche Bakterien kommen in der Regel nicht intrazellulär vor? (A) Helicobacter pylori (B) Shigella dysenteriae (C) Escherichia coli (EIEC) (D) Listeria moncytogenes (E) Chlamydia pneumoniae Lösung: I=D;II=C;III=B;IV=D;V=D;VI=C;VII=E;VIII=E;IX=A;X=E;XI=D;XII=D;XIII=E;XIV=A;XV=B;XVI=C;XVII=E;XVIII=A
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Alexander Paus New member Benutzername: archvile
Nummer des Beitrags: 53 Registriert: 8-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Februar 2004 - 16:19 Uhr: | |
(I) Welche Aussagen zu den Funktionen der Blutgefäße treffen zu? (1) Endothelin (ET) der Endothelzellen wird durch Hypoxie, mechanische Scherkräfte und physiologische Substanzen wie Thrombin, Angiotensin II oder Interleukin-1 (IL-1) freigesetzt und wirkt vasokonstriktorisch und mitogen auf die glatte Muskulatur. (2) Ein Anstieg der Kalzium-(Ca2+-) Konzentration im Zytoplasma der Endothelzelle führt zur Steigerung der Stickoxid-(NO-)Synthese aus Arginin. (3) Stickoxid (NO) inhibiert eine lösliche Guanylatcyclase im Zytoplasma der glatte Gefäßmuskelzelle und führt zur Tonusminderung. (4) Ein niedriger pH-Wert (z.B. Laktatazidose im Schock) erhöht in den Arteriolen die Ansprechbarkeit der a-(alpha-) Adrenorezeptoren für Katecholamine. (5) Leukotriene und Histamin führen zur Kontraktion der Endothelien. (A) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (B) nur (1), (2) und (5) sind richtig. (C) nur (3) und (4) sind richtig. (D) nur (1) ist richtig. (E) alle Aussagen sind richtig. (II) Welche Aussagen zur Hämostase sind falsch? (1) An der Glykokalix gebundenes Antithrombin III und thrombinbindendes Heparansulfat sind antithrombogene Wirkungen intakten Endothels. (2) Zu den prokoagulatorischen Substanzen des Endothels gehören u.a. die Gerinnungsfaktoren V und VIII, der plättchenaktivierende Faktor (PAF) und Plasminogen-Aktivator-Inhibitoren. (3) Thrombozyten besitzen weder Enzyme der Glykolyse, des Citracyclus oder der Atmungskette noch biogene Amine oder Prostaglandine. (4) Für die Funktion der Thrombozyten spielt cAMP kaum eine Rolle. (5) Der aktivierte Thrombinrezeptor am Endothel (Thrombomodulinkomplex) wirkt in Gegenwart von Protein C und S antikoagulatorisch durch Proteolyse der Faktoren Va und VIIIa. (A) keine Aussage ist falsch. (B) (2), (3), (4) und (5) sind falsch. (C) nur (1), (2) und (5) sind falsch. (D) nur (3) und (4) sind falsch. (E) nur (1) ist falsch. (III) Das gramnegative Bakterium Pseudomonas aeruginosa (1) kommt ubiquitär im Boden und Wasser, sowie in Pflanzen und Früchten oder im Dickdarm des Menschen vor. (2) ist ein schlankes, obligat anaerobes und unbegeißeltes Stäbchen, das jedoch stets kapsellos vorkommt. (3) bildet Farbstoffe, Phospholipasen, Metalloproteasen und zytotoxische Substanzen, sowie Exotoxine und Exoenzyme, die durch ADP-Ribosylierung den Elongationsfakor eEF2 der Proteinbiosynthese und GTP-Bindeproteine blockieren. (4) kann den Krankheitsverlauf bei Patienten mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose) eventuell günstig beeinflussen. (5) kann bei Infektionen des Menschen durch Antibiotika wie Acylaminopenicilline, atypische ß-Lactame (+Cilastatin), Aminoglykoside oder Cephalosporine "eradikuiert" werden. (A) (2), (3), (4) und (5) sind richtig. (B) nur (2), (3) und (5) sind richtig. (C) nur (1), (3) und (5) sind richtig. (D) nur (1) und (4) sind richtig. (E) nur (2) und (4) sind richtig. (IV) Welche Aussagen zur Entwicklung des Immunsystems treffen zu? (1) Die fetale Leber wird zu den sekundären (peripheren) lymphatischen Organen gezählt. (2) Im dritten Entwicklungsmonat wird der Nachschub an Vorläuferzellen der myeloischen und lymphatischen Reihe von der Leber und von der Milz gewährleistet. (3) T-Lymphozyten stammen von einer pluripotenten hämatopoetischen Stammzelle des Knochenmarks ab. (4) Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) sind die häufigsten Lymphozyten des Neugeborenen und für die frühe Abwehr viraler Infektionen von Bedeutung. (5) Mikroglia und Osteoklasten stammen von Monozyten ab. (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (2) und (3) sind richtig. (C) nur (1) und (4) sind richtig. (D) nur (1), (4) und (5) sind richtig. (E) nur (2), (3) und (5) sind richtig. (V) Welche Aussagen zu den Mediatoren des Abwehrsystems treffen zu? (1) Interferone führen rezeptorvermittelt zur Transkription von Proteinen ("translation inhibitory proteins"), die die Translation virusspezifischer mRNS hemmen. (2) Hauptquelle des Interleukin-1 (IL-1) sind aktivierte neutrophile Granulozyten. (3) Der Tumornekrosefaktor (TNF) kann durch Aktivierung der NO-Produktion zur Abtötung gramnegativer Bakterien führen. (4) Interleukin-6 (IL-6) gehört zu den Akute-Phase-Proteinen. (5) Der plättchenaktivierende Faktor (PAF) besitzt eine ausgeprägte vasodilatatorische und permeabilitätssteigernde Wirkung. (A) (1), (3), (4) und (5) sind richtig. (B) (1), (2), (4) und (5) sind richtig. (C) nur (1), (3) und (5) sind richtig. (D) nur (3), (4) und (5) sind richtig. (E) nur (1), (2) und (3) sind richtig. (VI) Welche Aussagen zu den Lymphozyten sind richtig? (1) die TH1-Subpopulation der T-Helfer-Zellen regelt primär über Interferone die Antikörperbildung. (2) die TH2-Subpopulation der T-Helfer-Zellen steuert primär über Interleukine die Aktivität der Makrophagen. (3) Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) können MHC- bzw. HLA- unabhängig mit Zielzellen interferieren und machen bis zu 15% der Lymphozyten aus. (4) LAK-Zellen ("lymphokine activated killer cells") proliferieren unter Interleukin-2 (IL-2) und können Zielzellen MHC- bzw. HLA- unabhängig abtöten. (5) CD8-positive zytotoxische Lymphozyten können MHC- bzw- HLA- abhängig mittels Granzym B Pro-Caspasen aktivieren und die Apoptose induzieren. (A) alle Aussagen sind richtig. (B) nur (1) und (2) sind richtig. (C) nur (2), (3) und (4) sind richtig. (D) nur (3), (4) und (5) sind richtig. (E) (1), (2), (3) und (5) sind richtig. (VII) Unter Emperipolesis versteht man (A) die gezielte Margination und Migration von Leukozyten. (B) die Chemotaxis durch Anaphylatoxine. (C) die "klassische" Fc-vermittelte antikörperabhängige Zell-Lyse durch das Komplementsystem. (D) den transzellulären Transport von Lymphozyten durch Endothelzellen. (E) die Rekrutierung von Makrophagen durch T-Helfer-Lymphozyten im Rahmen einer Tuberkulose. LÖSUNG I=(B);II=(D);III=(C);IV=(E);V=(C);VI=(D);VII=(D)
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