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Janina Masseck
New member
Benutzername: tellin

Nummer des Beitrags: 1
Registriert: 1-2008
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. Januar 2008 - 13:04 Uhr:   

Hallo, ich will mich bei der Charité in der Infektiologie bewerben, aber alles, was ich am Telefon zu hören bekomme ist, dass sie eine formelle Bewerbung wollen - was gehört da jetzt genau rein; Foto? Lebenslauf? Kopie des Impfpasses? Abizeugnis?...
Ich bin total ahnungslos, aber es sagt einem auch keiner was, bei allen Medizinern, die ich kenne, war das mit einem Anruf gegessen.
Danke im Voraus.
aygee
New member
Benutzername: aygee

Nummer des Beitrags: 3
Registriert: 8-2002
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 15:44 Uhr:   

Hallo!
Die Chirurgische mag wohl am interessantesten sein, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch diese Station in kleinen Krankenhäusern eher zur "Geriatrischen" werden kann. So war es bei uns der Fall, denn überwiegend wurden die alten Menschen (u gerne auch Pflegefälle) aus den Altersheimen der Stadt aufgenommen, die typischerweise Oberschenkelhals Frakturen hatten. Viele wurden auch nur übers Wochenende eingeliefert, weil sie aus dem Bett gefallen waren und die Hüfte wehtat (oder vielleicht auch, da das weniger Arbeit für's Pflegepersonal des Heims bedeutet *ironie*).
Ich würde nach meiner Erfahrung versuchen in ein etwas größeres Haus zu kommen (da macht die Chirurgische wahrscheinlich auch NUR Chirurgisches ;-) ) oder wie Chris meint, die Stationen nach der Hälfte zu wechseln.
Das Klima ist aber ohne Frage immernoch das Wichtigste!!!
In dem Sinne wünsche ich allen die das Praktikum noch machen müssen, viel Erfolg!
Chris
New member
Benutzername: carmen_santiago

Nummer des Beitrags: 4
Registriert: 9-2002
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 2:18 Uhr:   

Moin!
Was die Bewerbung angeht: Meist reicht ein kurz vorher (2 Wochen) vereinbarter Termin vor Praktikumsanfang (so ist das bei mir hier in Langenfeld) bei der Pflegedienstleitung.
Zur Diskussion Innere/Chirurgie:
wenn man richtig "Pflege" machen möchte, ist bestimmt eine internistische Station die erste Wahl (böse Zungen behaupten auch "geriartrisch" wäre eher zutreffend). Will man lieber etwas "sehen" wäre ein Aufenthalt auf der Chirurgie zu empfehlen.
Ich würde dazu raten, einfach beides zu machen, sofern dies die PDL zulässt (was sie eigentlich sollte/müsste). Den ersten Monat Chirurgie, dann Innere. Und möglichst nicht zum Kaffeekochen degradieren lassen. Geh einfach möglichst in die Offensive und laß dir Sachen zeigen, dann kannst du hinterher viel alleine machen und brauchst nicht immer erst auf Befehl von oben zu warten. Ich für meinen Teil hab mein Praktikum schon mit dem Zivi abgeleistet, arbeite jedoch immer noch im Krankenhaus, da Pflege (als Teilzeitjob) wirklich Spass macht.
Nun ja, genug parliert, toi, toi,
chris
Sarah Fend
New member
Benutzername: sarahf

Nummer des Beitrags: 1
Registriert: 9-2002
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 16:15 Uhr:   

hallo sabrina,
deine erfahrungen im praktikum hören sich ja wirklich sehr positiv an. darf ich fragen in welchem krankenhaus du warst?
und habe ich das richtig verstanden, dass das praktikum keinen einzigen nicht vorlesungfreien tag umfassen darf? einem also nichts anderes übrig bleibt, als das praktikum in den sommersemesterferien abzuleisten? (wenn die wintersemesterferien wirklich zu kurz sind, wie hier gesagt wurde.)
letzte frage: wie lange vorher muss man sich ungefähr durchschnittlich für das praktikum bewerben?

also ich hoffe es guckt noch jemand mal hier rein, würde mich über antwort freuen!
Britta
Veröffentlicht am Donnerstag, 25. Juli 2002 - 15:25 Uhr:   

Ja vielen Dank auch, hoffe die Krankenschwestern sind nicht zu ätzend....Schöne Ferien!
Student
Veröffentlicht am Donnerstag, 25. Juli 2002 - 12:19 Uhr:   

Hallo Britta!
Sicherlich ist die Belastung in der innere recht hoch, aber ich würde immer wieder sofort dahingehen, auch wenn ich es gehaßt habe. Klingt Paradox ist es aber nicht, da ich dort vieles mitgenommen habe für das Studium. Die Chiru ist dann interessant, wenn Du auch mal mit in den OP darfst, was aber eigentlich nicht in einen Pflegepraktikum gehört. Insgesamt bleibt mir nur eins zu sagen. Suche Dir eine Station aus wo das Klima gut ist und nicht gemobbt wird und wenig zu tun ist, wenn Du nicht soviel mitnehmen möchtest.
Toni
Veröffentlicht am Donnerstag, 25. Juli 2002 - 10:53 Uhr:   

Wenn Du wählen kannst, dann nimm nicht die "Innere", weil Du zuwenig Ahnung von Pharmakologie hast und die Arbeitsbelastung i.d.R höher ist (Ließ mal im "House of God" nach was ein Gomer ist).
Mein Tip: Chirugie, da sieht man viel und kann auch viel selbst machen.
Britta
Veröffentlicht am Donnerstag, 25. Juli 2002 - 1:26 Uhr:   

Bezüglich des Pflegepraktikums: Ich werde dieses auch in diesen Semesterferien abslovieren.
Könnte mir vielleicht jemand zu einer bestimmten Station raten?
Viele vertreten ja die Meinung, die "Innere" sei nicht so toll?!
Vielen Dank!
Sabrina
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Juli 2002 - 15:46 Uhr:   

Hallo Sven!
Normalerweise ist es so, dass du wie das Pflegepersonal eine 38,5h-Woche hast (sowie Studi es erläuterte). Ich hatte aber das Glück auf einer Station zu landen, auf der 1. viele Krankenpflegeschüler waren (dadurch am W-Ende nicht soviel Bedarf für Praktikanten) und 2. eine sehr nette Stationsleiterin war. Sprich, ich hatte alle Wochenenden frei. Das ist aber nicht die Regel. Ich habe ausserdem pro Monat 200 DM Praktikantengeld bekommen. Auch das ist die absolute Ausnahme der Regel. Ich war 7 Wochen auf der Gynäkologie und durfte, dank des Engagements einiger netter Assistenzärzte, bei mehreren Kaiserschnitten dabei sein´und bei einem sogar assistieren. Hoffe du hast auch etwas Spaß beim Praktikum, mache das Beste daraus, bei mir hat sich daraus sogar ein ständiger Job in der Krankenpflege entwickelt.

MfG, Sabrina
studi
Veröffentlicht am Montag, 22. Juli 2002 - 12:09 Uhr:   

bei mir war es so, daß ich jedes zweite wochenende dienst hatte und an den freien wochenenden ich noch den freitag als rolltag frei bekam. also 11 Tage Á 2 wochen ... aber das ist wohl von krankenhaus zu krankenhaus verschieden... wie vieles andere auch (kleidung gestellt (bei mir nicht)/ essen kostenlos (bei mir wohl) / und in seltenen fällen habe ich sogar von geld gehört aber das sind wirklich sehr sehr seltene fälle...
Sven
Veröffentlicht am Montag, 22. Juli 2002 - 1:53 Uhr:   

Hallo Sabrina!
Erstmal vielen Dank für Deine Ratschläge!!!
Aber wie sieht das ganze denn mit den Diensttagen aus?
Wieviel Tage in der Woche muss man denn arbeiten?
Ich dachte, man hätte nur eine 5-Tage-Woche?
So hörte ich es jedenfalls von Leuten aus meinem Semester.
Oder ist es von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich?
Konkret konnte mir das nämlich noch keiner beantworten!!!
AyG
Veröffentlicht am Sonntag, 21. Juli 2002 - 22:54 Uhr:   

Hallo!
In den Ostersemesterferien ist die Zeit für ein zusammenhängendes Praktikum auch genau einen Tag zu kurz. Wenn man eine Bescheinigung vom zB 12.3 bis zum 12.5. hat wird Dir das Praktikum angerechnet.In den Semesterferien fehlt genau ein Tag. Und obwohl es meistens ohne Probleme möglich ist, am ersten VL-Tag zB eine Spätschicht zu machen, wird Dir diese nicht angerechnet. Also: Ist die Bescheinigung nur einen Tag kürzer, so musst Du wegen einem Tag nochmal mind. 2 zusammenhängende Wochen machen.
Ich rate allen, möglichst früh vor dem Physikum das Praktikum zu machen, und auch sehr früh die Bescheinigung einzureichen, so dass falss es Probleme gibt, noch einmal VL-freie Zeit dazwischen ist.
Viel Spaß beim Pflegepraktikum!

AyG
Sabrina
Veröffentlicht am Sonntag, 21. Juli 2002 - 21:03 Uhr:   

Hallo Sven.
Es ist tatsächlich so, dass man 60 Tage Praktikum absolvieren mus. Soweit ich weiss unabhängig davon, ob man es an einem Stück macht, oder nicht. Denn es zählen Kalendertage und nicht Diensttage. Deswegen geht deine Rechnung auch nicht auf. Es kann sein, dass du auch am Wochenende Dienst hast und dann kommen in 2 Monaten leicht mehr als 40 Arbeitstage zusammen. Ausserdem entsprechen nach Kalendertagen 2 Monate ja auch 60 Tagen (ausser im Februar ,-)).
Habe ausserdem ein paar Ratschläge für dich, denn ich habe das Praktikum selber geteilt.
1. Mache ein paar Tage mehr als 60, die Leute im LPA sind sehr genau beim Zählen.
2. Mache möglichst viele Tage am Stück, dann hast du und die Station auf der du arbeitest am meisten davon.
3. Fange möglichst bald an, denn man muss bedenken, dass die Wintersemesterferien keine 60 Tage haben, dass das Praktikum aber in der vorlesungsfreien Zeit gemacht werden muss und immer mindestens 14 Tage (auch hier Kalendertage!)
am Stück gearbeitet werden müssen. Mal eben am Wochenende die 2 Tage machen, die einem fehlen geht also nicht. In meinem Semester (und ich glaube das passiert jedes Jahr) gibt es ein paar Leute, die sich verkalkuliert haben, und sie können jetzt nicht mit uns Physikum machen, nur wegen des Praktikums.

MfG, Sabrina
Sven
Veröffentlicht am Sonntag, 21. Juli 2002 - 15:53 Uhr:   

Hallo!
Könnte mir vielleicht jemand darüber aufklären, wie es ist falls man die geforderten zwei Monate des Pflegepraktikums nicht "an einem Stück" absolviert?
Verlängert sich dann die Zeit auf 60 Arbeitstage?
Denn wenn man die geforderten zwei Monate auf einmal ableistet, würde man ja "nur" 8(Für 8 Wochen) mal 5 ( bei einer 5-Tage-Woche) = 40 Tage arbeiten!
Vielen Dank, und entschuldigt für meine beschämende Unwissenheit!
Sarah
Veröffentlicht am Donnerstag, 18. April 2002 - 21:37 Uhr:   

Nichts zu danken ;o))
studi
Veröffentlicht am Freitag, 12. April 2002 - 0:20 Uhr:   

danke dir vielmals...
Sarah
Veröffentlicht am Donnerstag, 11. April 2002 - 9:28 Uhr:   

Hi!

Ich bins noch einmal... die Vorwahl von D` dorf lautet natürlich 0211! Sorry, 0221 ist ja die von Kölle... ;o))
War noch ein wenig früh für mich! ;op
Sarah
Veröffentlicht am Donnerstag, 11. April 2002 - 8:58 Uhr:   

Hallo Studi!
Also, ich glaube ich kann weiterhelfen:

Landesprüfungsamt
Erkratherstr. 339
40231 D`dorf (Flingern)

Tel.: 0221/ 45840 (Zentrale)
0221/ 4584273 (Service Point)

Mo- Fr 8:30h- 11:30h
Mo- Do 13:30h- 14:30h

Hoffe das hilft dir! ;o))
Studi
Veröffentlicht am Donnerstag, 11. April 2002 - 0:17 Uhr:   

Wie kann ich Kontakt zum Prüfungsamt aufnehmen?
Hat jemand eine Adresse, an die ich mich wenden kann?
Studi
Veröffentlicht am Freitag, 1. März 2002 - 14:44 Uhr:   

Übrigens, Roki, wenn Du etwas mehr machen möchtest als Betten machen und Pfannen lehren, dann kannst Du auch das Praktikum im Ausland machen. Da wird man als Medizinstudent meist ernster genommen und darf auch schonmal den Ärzten über die Schulter schauen. Vorher beim Prüfungsamt nachfrage, welche Länder akzeptiert werden. Außerdem ist es doch gleichzeigit ein netter Auslandsaufenthalt, um Sprachkenntnisse aufzufrischen.
roki
Veröffentlicht am Freitag, 1. März 2002 - 11:19 Uhr:   

Sorry, da habe ich mich auch etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte natürlich "ärztliche Tätigkeiten" in Anführungsstrichen, wie im vorangegangenen Posting von Bödecker angesprochen. Ich bin selber übrigens Rettungssanitäter, muss das Praktikum aber trotzdem machen, weil meine RS-Zeit schon etwas zurückliegt. Vielen Dank für den Tip mit dem Etienne in Neuss, werde da mal vorsprechen !
xy
Veröffentlicht am Freitag, 1. März 2002 - 11:01 Uhr:   

hallo roki,
ich glaube kaum, dass du als vorkliniker im krankenpflegepraktikum auch nur irgendeine
" ärztliche Tätigkeit" ausführen darfst.
es heisst es ja auch krankenpflegepraktikum, um auch die sicht des krankenpflegepersonals kennen zu lernen. für so sachen wie blut abnehmen und anamnesen erstellen dienen die famulaturen.
wenn du etwas interesse zeigst wird dir bestimmt gerne mehr gezeigt als nur bettpfannen leeren und betten machen.
frage am besten vor beginn des pflegepraktikums die pflegedienstleitung des hauses, ob besuche im op und auf intensiv möglich sind.
tip für ein krankenhaus im großkreis düsseldorf:
johanna-etienne-krankenhaus, am hasenberg 46
in 41462 neuss.
grüße
roki
Veröffentlicht am Freitag, 1. März 2002 - 1:25 Uhr:   

Hat in diesem Zusammenhang übrigens jemand einen Tip für ein KH im Grossraum Düsseldorf, wo man als Praktikant gerne gesehen war und wo man auch über Pflegetätigkeiten im engeren Sinne hinausgehende, ärztliche Aufgaben ausüben durfte? Ich würde z.B. sehr gerne auf Intensiv oder im OP arbeiten...
Bödecker
Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Februar 2001 - 11:52 Uhr:   

Medici,

hier nochmal zurück zu Deiner Frage. Das Praktikum der Krankenpflege ist aus Studiensicht zwar völlig überflüssig, wird aber dennoch über einen zweimonatigen Zeitraum verlangt, "um den Studierenden eine Einsicht in den Tätigkeitsbereich der Krankenpflege zu geben".

Was erwartet Dich? Du wirst in den regulären Krankenpflegedienst eingebunden und übst alle Tätigkeiten aus, die in den Aufgabenbereich des Krankenpflegepersonals fallen, d.h. vornehmlich Krankenpflege, Mahlzeiten austeilen und Stationsvisiten begleiten (oft nicht obligat, sonder auf Wunsch). Dementsprechend wirst Du i. d. R. in eine der beiden Schichtgruppen des Personals und in deren Schichtdienst eingebunden (wechselnd Früh- und Spätdienst, für Praktikanten kein Nachtdienst). Alle übrigen Tätigkeiten hängen nicht unwesentlich davon ab, wie Du Dich selbst einbringst. Die ärztlichen Kollegen sehen die Medizinstudenten, die ihr Krankenpflegepraktikum ableisten, oft als künftige Kollegen, denen auf Wunsch auch "ärztliche Aufgaben" angeleitet und ggf. überlassen werden. Dies muss aber stets mit der Stationsleistung abgesprochen werden, um eventuelle Umstimmigkeiten zu vermeiden. Von den ärztlichen Aufgaben kann der Student selbstverständlich nur einige wenige Tätigkeiten ausführen, z.B. die Blutentnahme oder das Legen von i.v.-Zugängen, die zuvor auch vom Arzt angeleitet worden sein müssen (sofern nicht bereits vom Studenten beherrscht).

Diese Informationen helfen Dir evtl. weiter. Viel Spaß beim Praktikum.

MfG.
Bödecker
MED
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Februar 2001 - 0:53 Uhr:   

hallo aksel,

bleib mal ganz locker. ich habe mir gerade noch einmal meinen kommentar durchgelesen, um deine reaktion zu verstehen. so vieldeutig finde ich das gesagte nicht. dennoch: hier noch einmal:

wenn ich sage, daß man die chance nutzen sollte, um den krankenpflegeberuf zu verstehen, dann hat das (trommelwirbel....) den sinn, DIE TÄTIGKEITEN DER PFLEGER ZU RESPEKTIEREN.
medizinstudenten sollen ja gerade WAHRNEHMEN, daß krankenpflege sau-anstrengend und auch seelisch belastend sein kann.

noch einmal deutlich: ich finde es ziemlich überflüssig, wenn pflegepraktikanten hinter'm stationsarzt herlaufen (und nichts verstehen), anstatt die chance zu nutzen, um das ganze aus pflegerpersepktive zu sehen.

daß krankenpflege besteht natürlich auf gar keinen fall hauptsächlich aus bettpfannen-saubermachen, versteht sich von selbst.
nur daß der praktikant zunächst unten anfängt, ist, denke ich, nicht nur im krankenhaus so. und daß man dort unten bleibt, wenn man sich nicht einfügt, ist wohl auch nicht unüblich.

ich wollte gerade betonen, daß man mal mit patienten reden kann, um zu sehen und zu verstehen wie die den ganzen ablauf und vor allen dingen ihre krankheit wahrnehmen.

klar gibt es arrogante und inkompetente ärzte, wie es ziemlich überhebliche und anmaßende pfleger gibt.
es geht im krankenhaus um professionelle arbeit und nicht darum, wer wie arrogant ist.
kommunkationsprobleme? also: der arzt macht irgendwas, der pfleger versteht das nicht und erklärt den arzt für dumm (und arrogant) UND UMGEKEHRT

wir können also jetzt freudig unseren konsens bekunden und biochemie lernen...


mfg,

3. semester
D.G.
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Februar 2001 - 18:03 Uhr:   

Vielen Dank, Aksel, denn genau das ist es, was ich eigentlich sagen wollte - mal davon abgesehen, daß dieser Thread sich so ein bißchen zum Selbstläufer entwickelt und thematisch nicht so ganz ins Forum paßt, aber ein paar Sachen wollt ich noch ganz kurz loswerden.
Lieber med, ich bin selber in einem medizinischen Assistenzberuf tätig und hab das eine oder andere Praktikum hinter mir. Und glaub mir bitte eins, ich wollte das Bettpfannensaubermachen nicht abwerten, sicher nicht, aber es kann nicht der Sinn eines Praktikums sein, 2 Monate die Thrönchenspüle zu bedienen - welch verantwortungsvolle Tätigkeit.
Ein Praktikum besteht aus Geben und Nehmen und daher sollte man sich vor Drecksarbeit nicht scheuen, das wollte ich auch gar nicht propagieren - sondern nur, daß man für die Übernahme von "Handlangertätigkeiten" auch mal was zurückbekommen sollte - und ob Du es glaubst oder nicht, es gibt sicherlich genügend StudMeds, die 2 Monate "Spüldienst" gemacht haben - und irgendwie sehe ich da keinen Lerneffekt...
Mal davon abgesehen macht dieser Thread wieder mal ein großes Manko des Diskussionsforums ansich deutlich: Kleinste Nebensätze wie der meinige von gestern sorgen für Streit. Das müßte nicht sein, wenn sich alle Mühe geben würden, zuerst mal zu verstehen, was der Gegenüber eigentlich meint.
Aber ich glaube, das ist jetzt deutlich genug.
Gruß,
D.G.
Aksel Hansen
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Februar 2001 - 17:22 Uhr:   

Hallo Med,
dann hast du ziemlich wenig aus deinem Praktikum gelernt.Krankenpflege besteht nicht nur aus "Bettpfannen-saubermachen".
Das wichtigste ist,das man dem Patienten zuhört und sich ihm zuwendet.Und vor allem die wichtigsten Informationen aus diesen Gesprächen herauszieht.Ich kann wahrlich nicht für alle Pflegekräfte sprechen ,doch größtenteils kennen die "ihre" Patienten und haben auch die meiste Erfahrung mit ihnen.Dadurch wissen sie auch was den Patienten am besten hilft.Ein weiterer Punkt ist die Organisation einer Station,die meistens in Händen des Pflegepersonals liegt.Das Pflegepersonal muss auch als erstes erkennen,wenn es einem Patienten schlecht geht und dieses kanalisiert an den Doktor weitergeben.Aus meiner Erfahrung kann ich sagen,das es teilweise Situationen gegeben hat, in denen ein Doktor das Pflegepersonal gefragt hat was man tun solle.
Ich habe es auch erlebt das manch Doks aus Inkompetenz einfach nicht zu Patienten hingegangen sind.
Ferner werden viele Sachen vom Pflegepersonal abgewickelt ,die eigentlich Ärzte-Sache sind.
Es ist wirklich schade,das du anscheinend so wenig von dem wahrgenommen hast und nicht wenigstens eine Lektion ,daraus gezogen hast,nämlich Respekt vor dem Pflegepersonal und diesem auch mal zuzuhören.Denn die Arbeit ist nicht nur psychisch sondern auch physisch anstrengen.
Denn die Arroganz mit der zu viele Ärzte herumlaufen ist schlicht und einfach gesagt
a.)zu kotzen
b.)hinderlich wie du sagst bei der Kommunikation ,woraus viele der Lästereien hinter dem Rücken entstehen.
Wie man wahrscheinlich merkt bin ein Krankenpfleger und versuche auch Mediziner-Praktikanten etwas beizubringen.Nur bringen sie teilweise ein unglaublich arrogantes Gehabe mit sich.Eines sollte man in der Vorklinik bedenken nämlich,das es immer noch die Vorklinik ist und das man noch eine Menge zu lernen hat.Nicht nur vom medizinischen Wissen her sondern auch vom MESCHLICHEN her.Denn keiner bringt einem in einer Vorlesung bei ,wie man einen Sterbenden betreut oder gar versorgt, und das man nicht überall und immer was tun kann.
Lustig wirds fürs Pflegepersonal ,wenn dann die PJ´ler kommen und etwas von den Ärzten etwas lernen wollen ,nur diese haben keine Zeit für sie,und wen fragt man dann ?
Aksel Hansen
med
Veröffentlicht am Montag, 19. Februar 2001 - 21:00 Uhr:   

eigentlich geht es beim krankenpflege-praktikum meiner meinung nach gerade ums "bettpfannen-saubermachen".
sinn des ganzen ist es ja, daß der medizinstudent versteht, was krankenpfleger überhaupt machen.

außerdem kann man während der zeit auch mal mit patienten REDEN, und besonders interessant waren die ganzen lästereien der "pfleger" über "ärzte", woran das ein oder andere kommunkationsproblem deutlich wurde.

mit der wahl einer bestimmten abteilung kannst du die "patienten-art" beeinflussen: also babies, kinder, erwachsene, greise, nicht-ansprechbare (traumatologische intensiv-station) oder was auch immer.

viel spaß jedenfalls, und achja, ich war in meinem früheren leben kein pfleger,

3. semester.
D.G.
Veröffentlicht am Montag, 19. Februar 2001 - 14:02 Uhr:   

HalliHallo!
Das ist völlig unterschiedlich. Eigentlich gibt's keine Richtlinien, daher hängt es sehr von dem Krankenaus ab, in dem Du landest und von Dir selbst.
Je mehr Interesse, Engagement und auch Mut mal zu fragen, ob Du Dies oder Jenes mit ansehen darfst, Du Pflegepersonal und ÄrztenInnen entgegenbringst, umso mehr interessante Dinge wirst Du sehen.
Wenn Du allerdings an die falsche Klinik gerätst, darfst Du trotz gigantischem Idealismus gar nix machen...
... außer Bettpfannen sauber vielleicht. ;)
Gruß,
D.G.
Medici
Veröffentlicht am Montag, 19. Februar 2001 - 13:50 Uhr:   

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frage ist eigentlich sehr einfach....ich
würde gern wissen welche Aufgaben ein Student während des Krankenpflege Praktikums hat... also was bzw. welche Rolle soll der Student kennenlernen bzw. ausüben...?


MfG
Medici

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