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Alexander Paus
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Benutzername: archvile

Nummer des Beitrags: 106
Registriert: 8-2002
Veröffentlicht am Freitag, 8. Juni 2007 - 18:59 Uhr:   

wie immer falsch :-) XIII (A) ...majus.
Alexander Paus
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Benutzername: archvile

Nummer des Beitrags: 105
Registriert: 8-2002
Veröffentlicht am Dienstag, 29. Mai 2007 - 21:45 Uhr:   

XIII
Serosa, seröse Höhlen und Mukosa

Welche Aussage ist zutreffend?

(A) Das ventrale Mesogastrium entspricht dem Omentum minus.
(B) Die Bläschendrüse (Glandula vesiculosa) wird in der Excavatio rectovesicalis von
Bauchfell (Peritoneum) umschlossen.
(C) In den Plica duodenalis superior verläuft die V. mesenterica superior.
(D) Die gemeinsame perikardiale Umschlagfalte der Hohlvenen (Vv. cavae) und der
Lungenvenen (Vv. pulmonales), sowie die der Aorta ascendens und des Truncus pulmonalis
enthält seröse Flüssigkeit.
(E) In der Excavatio vesicouterina schlägt sich das Peritoneum etwa auf der Höhe des
Isthmus uteri von der Gebärmutter auf die Harnblase um.

XIV
Brusteingeweide
Welche Kombination der Aussagen ist zutreffend?

(1) Der Ductus thoracicus begleitet die Aorta nach dem Zwerchfelldurchtritt bis in
Höhe des 3.-4. Brustwirbels.
(2) Die V. cava superior liegt hinter der Aorta ascendens und vor der A. pulmonalis.
(3) Die Lungensegmente führen zentral Äste der Aa. pulmonales.
(4) Die Chordae tendinae der Mm. papillares sind an den Trigonae fibrosae der
Taschenklappen (Semilunarklappen) befestigt.
(5) Im Bereich der Fissurae interlobulares dringt die Pleura parietalis in die
Interlobulärspalten ein.

(A) nur (5) ist richtig.
(B) nur (2) und (4) sind richtig.
(C) (1), (2) und (3) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

XV
Baucheingeweide

Welche Aussage(n) ist/sind richtig?

(1) Der mediane Stamm der Lebervenen (Vv. hepaticae) mündet in der Appendix fibrosa
des Lig. triangulare sinistrum in die V. cava inferior.
(2) Die Aa. gastricae breves am Magenfundus (Fundus ventriculi) entstammen einem Ast
des Truncus coeliacus im Lig. splenorenale (Lig. phrenicosplenicum).
(3) Der Körper der Gallenblase (Corpus vesicae biliaris) ist nur durch das Peritoneum
viscerale vom rechten Leberlappen (Lobus dexter hepatis) getrennt.
(4) In Ausnahmefällen liegt der Wurmfortsatz (Appendix vermiformis) hinter dem Caecum
(retrozäkal) und besitzt einen geschlossenen Bauchfellüberzug, der in ein Mesoappendix
(Mesenteriolum) übergeht.
(5) Die V. mesenterica superior vereinigt sich retroperitoneal mit der V. splenica
(V. lienalis) zur V. portae hepatis.

(A) nur (3) ist richtig.
(B) nur (2) und (5) sind richtig.
(C) (1), (2) und (4) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

XVI
Becken und Beckeneingeweide

Welche Aussage ist falsch?

(A) Die Prostata wir vom Rektum durch das Ligamentum puboprostaticum, ihre Basis durch
den M. sphincter urethrae externus von der Harnblase (Vesica urinaria) getrennt.
(B) In den Fossae iliacae liegen intraperitoneal gelegene Abschnitte des Dickdarms
(Kolon) auf der Faszie des M. iliacus.
(C) Der Ramus ovaricus der A. uterina verläuft im Lig. ovarii proprium, das das Ovar
am Tubenwinkel befestigt.
(D) Der M. iliococcygeus als lateraler Teil der M. levator ani liegt im Diaphragma
pelvis ventral vom M. (ischio-)coccygeus.
(E) Die von Peritoneum bedeckten Hauptstämme der Aa. iliacae internae folgen den
Gelenklinien der Articulationes sacroiliacae.

XVII
Sehorgan, Hör- und Gleichgewichtsorgan

Welche Aussage ist falsch?

(A) Der größte Teil des Kammerwassers (Humor aquosus) fließt über episklerale in
konjunktivale Venen ab.
(B) Der N. oculomotorius erreicht durch den Anulus tendineus communis das Ganglion
ciliare lateral des N. opticus, parasympathische Ziliarnerven verlaufen in der
Chorioidea zum M. sphincter pupillae.
(C) Der N. facialis liegt in einer horizontalen Verlaufsstrecke zwischen lateralem
Bogengang (Ductus semicircularis lateralis) und Steigbügel (Stapes) der medialen Wand
der Paukenhöhle (Cavitas tympani) an.
(D) Die Axone der Haarzellen der Cristae ampullares und der Maculae utriculi et
sacculi erreichen das Ganglion vestibulare im Meatus acusticus internus.
(E) Cholinerge Fasern des N. vestibularis bilden in der Nähe der inneren Haarzellen
Synapsen mit den Dendriten der bipolaren Ganglienzellen des Ganglion spirale cochleae.

XVIII
Zentralnervensystem

Welche Kombination der Aussagen ist richtig?

(1) Die mediale magnozelluläre Zone der Formatio reticularis ist an die Nuclei
intralaminares thalami angeschlossen, von wo aus cholinerge Fasern in das dorsale
Striatum ziehen.
(2) Direkte Verbindungen der Basalganglien (Stammganglien) zum Rückenmark und zu den
motorischen Hirnnervenkernen bestehen nicht.
(3) Der Tractus spinocerebellaris anterior wird insbesondere durch Signale erregt, die
die Motoneurone des Rückenmarks über den Tractus corticospinalis und Tractus
rubrospinalis erreichen.
(4) Die Formatio centromedialis des Corpus amygdaloideum steht mit dem Hypothalamus,
die Formatio basolateralis projiziert zum Nucleus mediodorsalis thalami.
(5) Die Stria medullaris thalami und der Fornix verbinden das Septum (Nuclei septales)
mit dem Epithalamus und dem Hippocampus.

(A) nur (5) ist richtig.
(B) nur (2) und (5) sind richtig.
(C) (1), (3) und (4) sind richtig,
(D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.




Lösung: I=(D)/\II=(D)/\III=(C)/\IV=(A)/\V=(C)/\VI=(C)/\VII=(C)/\VIII=(B)/\IX=(E)/\
X=(D)/\XI=(E)/\XII=(E)/\XIII=(E)/\XIV=(C)/\XV=(B)/\XVI=(A)/\XVII=(D)/\XVIII=(E)
Alexander Paus
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Benutzername: archvile

Nummer des Beitrags: 104
Registriert: 8-2002
Veröffentlicht am Dienstag, 29. Mai 2007 - 21:40 Uhr:   

I
Zytologie

Welche Aussage ist falsch?

(A) An das Lumen des Dünndarms grenzende enteroendokrine Zellen geben ihr Sekret
exozytotisch in Kapillaren der Zottenspitzen ab.
(B) In Zellen des Stratum spinosum der Epidermis kommen Diktyosomen und Polysomen
vor.
(C) Mikrovilli des Pigmentepithels der Netzhaut (Retina) erstrecken sich in den
Raum zwischen die Außensegmente der Photorezeptoren, untereinander sind die Zellen
durch Zonulae occludentes (tight junctions) verbunden.
(D) Sammelrohrepithelien der Niere tragen einen Bürstensaum aus dicht stehenden
Mikrovilli und tiefe Einstülpungen der Plasmamembran zwischen säulenartig
angeordneten Mitochondrien (basale Streifung).
(E) Plasmazellen besitzen in den Zellkernen periphere Ansammlungen von
Heterochromatin, umgeben von konzentrisch angeordneten Membranen des rauhen
endoplasmatischen Retikulums im Zytoplasma.

II
Histologie

Welche Kombination der Aussagen ist richtig?

(1) Das Epithel in den Endstücken der Glandula lacrimalis wird von Myoepithelzellen
umfasst, während Mikrovilli in die weiten Drüsenlumina ragen.
(2) In den Tonsillarkrypten (Fossulae tonsillares) der Gaumenmandel wird das
Plattenepithel von Lymphozyten durchsetzt.
(3) Die intrahepatischen Gallenwege bestehen vor dem Zusammenschluß zu
interlobulären Gallengängen im Grenzplattenbreich (Hering-Kanälchen) aus
Plasmamembranen benachbarter Hepatozyten.
(4) In der Substantia propria corneae kommen neben Lamellen aus kollagenen Fibrillen
verzweigte Keratozyten und gelegentlich Makrophagen vor.
(5) Die retikuläre Fasern aus Typ-III-Kollagen enthaltende Membrana fibroelastica
laryngis (Conus elasticus) ist mit dem mehrschichtig unverhornten Epithel der Rima
glottidis unverschieblich verwachsen.

(A) nur (1) ist richtig.
(B) nur (3) und (5) sind richtig.
(C) (2), (3) und (4) sind richtig.
(D) (1), (2), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

III
Allgemeine Entwicklungsgeschichte

Welche Aussage ist falsch?

(A) Die Röhrenknochen der Extremitäten entwickeln sich aus dem extraembryonalen
(parietalen) Mesoderm der lateralen Leibeswand unter den Randleisten aus Ektoderm.
(B) Die chondrale Osteogenese des Schienbeins (Tibia) beginnt unter der desmal
ossifizierten, perichondralen Knochenmanschette.
(C) Das Brustbein (Sternum) entsteht während der Entwicklung der Wirbelsäule
(Columna vertebralis) aus dem Sklerotommesenchym der Kostalfortsätze der
Wirbelkörperanlage.
(D) Mesenchym der kranialen Urnierenfalte (Nierenleiste) ist an der Abtrennung der
Lungenanlage vom Vorderdarm, Somatopleuramesenchym (parietales Mesoderm) an der
Separierung der Pleura- und Perikardhöhle beteiligt.
(E) Die Somiten der paraxialen Mesoderms bilden die Lederhaut (Corium) der Haut.

IV
Allgemeine Anatomie des Bewegungsapparates

Welche Aussage ist NICHT richtig?

(A) Der M. trapezius ist wie der M. sternocleidomastoideus am Os occipitale
befestigt, wird durch die äußere Brustkorbfaszie (Fascia thoracica) von der
autochthonen Rückenmuskulatur getrennt und von der Ansa cervicalis und dem Ramus
internus n. accessorii innerviert.
(B) Die an den Spinae ilacae posteriores befestigten Ligg. sacroiliacae posteriores
dienen der Kraftübertragung vom Os sacrum auf den Oberrand des Beckenrings und
die Symphysis pubica.
(C) Der M. subscapularis und das Lig. glenohumerale inferius begrenzen die
Außenrotation im Schultergelenk (Articulatio humeri).
(D) Das Lig. calcaneofibulare des lateralen und die Pars tibiocalcanea des medialen
Kollateralbands sichern das obere und untere Sprungelenk (Articulatio pedis).
(E) Der M. quadratus lumborum und die Mm. intertransversarii laterales ermöglichen
ein Seitwärtsneigen (Lateralflexion) der Lendenwirbelsäule.

V
Allgemeine Anatomie des Blutkreislaufs, Blut und Blutbildung

Welche Aussage(n) ist/sind richtg?

(1) Die Verbindung des Truncus coeliacus mit der A. mesenterica superior
(A. pancreaticoduodenalis inferior) wird als Riolan-Anastomose bezeichnet.
(2) Medial des Processus clinoideus anterior des kleinen Keilbeinflügels (Ala minor
ossis sphenoidalis) durchtritt die A. carotis interna die harte Hinrhaut (Dura
mater).
(3) Im roten Knochenmark kommen vereinzelte Fettzellen vor, überwiegt die Anzahl
kernhaltiger erythropoetischer Zellen und sind die Fibroblasten des retikulären
Bindegewebes für die Hämatopoese von untergeorneter Bedeutung.
(4) Auf Höhe des 6. Halswirbelkörpers verläuft die A. thyroidea inferior hinter der
A. carotis communis, aus ihr steigt die A. laryngea inferior durch den M. constrictor
inferior zum Kehlkopf (Larynx) auf.
(5) Die rechte und die linke V. brachiocephalica vereinigen sich in Höhe des 1.
Interkostalraums zur V. cava superior.

(A) Alle Aussagen sind richtig.
(B) (1), (2), (3) und (5) sind richtig.
(C) (2), (4) und (5) sind richtig.
(D) nur (3) und (4) sind richtig.
(E) nur (1) ist richtig.
Alexander Paus
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Benutzername: archvile

Nummer des Beitrags: 103
Registriert: 8-2002
Veröffentlicht am Dienstag, 29. Mai 2007 - 21:29 Uhr:   

VI
Allgemeine Anatomie des Abwehrsystems

Welche Aussage ist falsch?

(A) Lymphe aus dem Mastdarm (Rektum) kann über den Truncus lumbalis dexter zur
Cisterna chyli abfließen.
(B) In der weißen Pulpa der Milz werden B- und T-Lymphozyten von den
Zytoplasmaausläufern dendritscher Retikulumzellen umschlossen.
(C) In den Lebersinusoiden kommen antigenpräsentierende T-Helfer-Lymphozyten und
phagozytierende natürliche Killerzellen (NK-Zellen) vor.
(D) Die regionären intrapulmonalen Lymphknoten (Nodi lymphatici intrapulmonales)
liegen in den Gabelungen der Segmentbronchien.
(E) Die efferenten Lymphgefäße der Milz nehmen ihren Anfang in den Zentren
der Sekundärfollikel.

VII
Allgemeine Anatomie des Nervensystems

Welche Aussage(n) ist/sind richtig?

(1) Die vegetative Innervation des Dickdarms (Kolon) erfolgt aus Nervenfasern des
Plexus mesentericus superior.
(2) Im Myometrium uteri können zahlreiche marklose Neuriten aus sympatischen
Nervengeflechten in ihrer postganglionären Verlaufsstrecke in eine Schwann-Zelle
invaginiert sein.
(3) Die gesamte Kaumuskulatur und Teile der Mundbodenmuskulatur werden von der
Portio minor (Radix motoria) des N. trigeminus nach Umschaltung im Ganglion
trigeminale innerviert.
(4) Interneuronale Kontaktstellen in Form der axosomatischen Synapsen kommen
zahlreich an den Perikarya der Spinalganglien vor.
(5) Der N. petrosus minor verläuft unter der Dura mater durch das Formaen lacerum
zum Ganglion oticum, postganglionäre Axone gelangen zum N. auricotemporalis.

(A) nur (4) ist richtig.
(B) nur (2) und (3) sind richtig.
(C) (1), (2) und (5) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

VIII
Haut und Hautanhangsgebilde

Welche Aussage ist NICHT richtig?

(A) In der Subkutis der Kopfschwarte liegt die Kopfhaarzwiebel (Bulbus capilli)
über der Sehnenhaube (Galea aponeurotica).
(B) Die Nervenendigung (Rezeptorterminal) in den Meissner-Tastkörperchen wird von
lamellenartig aufgeschichteten Gliazellen (Lemnozyten) gebildet.
(C) In der Achselhaut liegen die Endstücke der Duftdrüsen (Gll. sudoriferae
apocrinae) in der Subkutis, der Ausführungsgang mündet oberhalb der Talgdrüse (Gl.
sebaceae holocrinae) in das Infundibulum des Haarfollikels.
(D) Vater-Pacini-Körperchen liegen in der Subkutis hauptsächlich der Handfläche
und Fußsohle, im Innenkolben (Bulbus interni) kommen zahlreiche Schwann-Zellen vor.
(E) In der Lidplatte (Tarsus) des Oberlids des Auges befinden sich holokrine
Talgdrüsen (Meibom-Drüsen), die die oberflächliche Schicht des Tränenfilms bilden.

IX
Rumpfwand

Welche Aussage ist richtig?

(A) Der M. iliocostalis lumborum bedeckt den M. serratus posterior inferior am
Sulcus pulmonalis, der M. splenius cervicis überkreuzt den M. serratus posterior
superior.
(B) Der M. latissimus dorsi wird von den Rami dorsales und Rami cutanei laterales
der hinteren Interkostalarterien (Aa. intercostales posteriores) durchblutet und
ist normalerweise nicht am Schulterblatt (Scapula) befestigt.
(C) Keiner der seitlichen Bauchmuskeln ist sowohl mit den Rippen als auch mit dem
Darmbeinkamm (Crista iliaca) verbunden.
(D) Die arterielle Versorgung der weiblichen Brust (Mamma) erfolgt regelmäßig über
die Aa. intercostales posteriores, sensible Nervenfasern entstammen den Nn.
intercostobrachiales.
(E) Rami posteriores nn. sacrales erreichen durch die Foramina sacralia posteriora
als Nn. clunium medii, Rami ventrales nn. sacrales durch das Foramen infrapiriforme
als Nn. clunium inferiores die Regio glutaealis.

X
Schultergürtel und obere Extremität

Welche Kombination der Aussagen ist zutreffend?

(1) Die A. axillaris verläuft unter den Mm. pectorales zum Oberarm (Brachium),
sensible Äste des N. axillaris erreichen unter dem M. teres minor das Periost am
Tuberculum majus.
(2) Der M. pronator teres entspringt am Processus coracoideus ulnae und überquert
die A. ulnaris.
(3) Der M. flexor digitorum profundus entspringt am Epicondylus medialis humeri,
palmar sind seine Fingerendsehnen außerhalb der Sehnenscheiden (Vaginae tendines)
durch Kollagenfaserbündel (Connexus intertendinei) verbunden.
(4) Beugung im Ellenbogengelenk (Articulatio cubiti) ist in Pronation durch den M.
extensor carpi radialis longus möglich, seine Ansatzsehne liegt ulnar der A. radialis.
(5) Außer am Daumen (Pollex) inserieren alle Extensoren der Interphalangealgelenke
(Articulationes interphalangeales) an der Dorsalaponeurose.

(A) nur (3) ist richtig.
(B) nur (1) und (4) sind richtig.
(C) (2), (3), und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

XI
Becken und untere Extremität

Welche Aussage ist falsch?

(A) Ein über die Grenzen der Norm vergrößerter Winkel zwischen Schenkelhals und
Femurschaftachse (Kollodiaphysenwinkel) geht einher mit einer erhöhten Belastung des
koxalen Femurendes.
(B) Die Sehne des M. peroneus (fibularis) longus gelangt unter einem Hypomochlion des
Calcaneus zum Os cuboideum am lateralen Fußrand, an der Fußsohle (Planta pedis) wird
sie vom Lig. plantare longum überbrückt.
(C) Die V. saphena magna verläuft durch den Hiatus saphenus zur Fossa iliopectinea,
der N. saphenus verlässt den Adduktorenkanal (Canalis adductorius) oberhalb des
Kniegelenks und erreicht mit den Rami cutanei cruris die Haut am medialen Fußrand.
(D) Bei starker Hüftbeugung erscheint der N. ischiadicus unter dem M. gluteus
maximus auf dem M. quadratus femoris, am Oberschenkel wird er vom Caput longum des
M. biceps femoris überkreuzt.
(E) Da die Achillessehne (Tendo calcaneus) lateral von der Pro- und Supinationsachse
am Tuber calcanei befestigt ist, wirkt der M. triceps surae als Pronator im unteren
Sprunggelenk (Articulatio subtalaris).

XII
Kopf und Hals

Welche Kombiantion der Aussagen (1)-(5) ist zutreffend?

(1) Die Chorda tympani n. facialis schließt sich in der Fossa infratemporalis dem N.
lingualis an und gelangt mit ihm lateral des M. pterygoideus medialis zum Trigonum
submentale.
(2) In der Fossa pterygopalatina zweigt die A. palatina descendens aus der A.
maxillaris ab, postganglionäre parasympahtische Fasern des N. facialis begleiten den
N. zygomaticus n. trigemini durch die Fissura obitalis inferior.
(3) Der N. hypoglossus und die A. lingualis verlaufen medial des M. stylohyoideus und
des Venter posterior m. digastrici, getrennt durch den M. hyoglossus zur Zunge.
(4) Die A. transversa cervicis entspringt im Trigonum omoclaviculare aus der A.
subclavia, durchzieht den Plexus brachialis und erscheint mit ihrem Ramus
superficialis in der Regio cervicalis posterior zwischen M. levator scapulae und M.
scalenus posterior.
(5) Rostral der Membrana atlantooccipitalis anterior grenzt die Fascia
pharyngobasilaris an den Epipharynx, an den Choanen liegen die Alae vomeris dem
Rostrum sphenoidale an.

(A) nur (3) ist richtig.
(B) nur (2) und (5) sind richtig.
(C) (1), (2) und (4) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.
Alexander Paus
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Benutzername: archvile

Nummer des Beitrags: 92
Registriert: 8-2002
Veröffentlicht am Samstag, 8. Oktober 2005 - 19:53 Uhr:   

I
Zytologie

Welche Aussage ist NICHT richtig?

(A) Perizyten besitzen relativ große Zellkerne, enthalten Lysosomen und sind durch Nexus (gap junctions) mit
Endothelzellen verbunden.
(B) In den Diktyosomen des Golgi-Apparates gebildeten lysosomalen Enzyme gelangen nach Transport durch die
miteinander verbundenen Zisternen in das Zytoplasma.
(C) Mitochondrien vermehren sich unabhängig vom Zellzyklus durch Querteilung und werden nach etwa 10-20 Tagen
lysosomal abgebaut.
(D) Eine polyploide Leberzelle (Hepatozyt) kann in beiden Zellkernen eine erhöhte Nukleolenzahl aufweisen.
(E) Im Zytoplasma von Dendriten multipolarer Nervenzellen kommt rauhes endoplasmatisches Retikulum (rER) und freie
Ribosomen vor.

Welche Aussage ist falsch?

(A) Osteoblasten kommen im Knochenmark (Medulla ossium rubra) vor.
(B) Megakaryozyten des Knochenmarks besitzen den durchschnittlich 16-fachen Chromosomensatz.
(C) Die Zellkerne reifer neutrophiler Granulozyten sind durch dünne Chromatinbrücken in 2-5 Segmente gegliedert.
(D) Mastzellen erscheinen normalerweise nicht im Blut.
(E) Modifizierte Muskelzellen des Erregungsleitungssystems im Herzen enthalten in der Regel kein Myosin.


II
Histologie

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) ist richtig?

(1) Das Bindegewebe des Plexus choroideus enthält Fibroblasten.
(2) Retikuläre Fasern (Kollagen Typ III) des Lymphknoten oder der Milz fehlen im Thymus.
(3) In den Marksträngen der Lymphknoten kommen besonders viele Makrophagen vor, am Übergang zum angrenzenden
Marksinus befinden sich endothelähnliche "Uferzellen".
(4) Lymphfollikel mit Reaktionszentren treten im Thymus nicht auf.
(5) Im Bereich des Zungenrückens (Dorsum linguae) liegen die Zungenpapillen (Papillae filiformes) der Schleimhaut
auf der quergestreiften Muskulatur.

(A) Alle Aussagen sind richtig.
(B) nur (3) ist richtig.
(C) nur (2) und (5) sind richtig.
(D) (1), (4) und (5) sind richtig.
(E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig.

Welche Aussage trifft NICHT zu?

(A) Invaginationen des Sarkolemms quergestreifter Skelettmuskelzellen bezeichet man als transversale Tubuli.
(B) Der mehrschichtige epitheliale Zellverband des Perineuriums wird innen wie außen durch eine Basalmembran
begrenzt und durch Zonulae occludentes (Tight junctions) verschlossen (Blut-Nerven-Schranke).
(C) In den Interzellularräumen des Übergangsepithels (Urothel) kommen keine Lymphozyten vor.
(D) In der Wand der Bronchioli terminales der Lunge fehlt hyaliner Knorpel und das Flimmerepithel ist einschichtig
kubisch.
(E) In postkapillären Venolen der Skelettmuskulatur können glatte Muskelzellen mit zentralem Zellkern vorkommen.


III
Allgemeine Entwicklungsgeschichte

Welche Aussage(n) ist/sind falsch?

(1) Am Ende des 4. Schwangerschaftsmonats wird das Uteruslumen (Cavitas uteri) weitestgehend von der Amnionhöhle
eingenommen.
(2) Extraembryonales Somatopleuramesenchym ist an der Ausbildung der Plazentaschranke wesentlich beteiligt.
(3) Im Gebiet vor und neben dem kranialen Ende der Chorda dorsalis entsteht unter Beteiligung okzipitaler Somiten
die Pars basilaris ossis occipitalis, sowie das Corpus ossis sphenoidalis.
(4) Aus dem 2. und 3. Branchialbogen entwickeln sich Zungenbein (Os hyoideum), Gesichts- und Rachenmuskulatur.
(5) Die Nidatation der Blastozyste erfolgt etwa am 6. Tag im oberen Drittel der Hinterwand des Uterus.

(A) nur (2) ist falsch.
(B) nur (4) und (5) sind falsch.
(C) (1), (3) und (4) sind falsch.
(D) (1), (2), (3) und (5) sind falsch.
(E) Keine Aussage ist falsch.

Neuralleistenzellen des Neuroektoderms am Rande der Neuralfalten (Crista neuralis) sind NICHT beteiligt an der
Entwicklung der

(A) chromaffinen Zellen des Nebennierenmarks
(B) Oligodendrozyten
(C) Melanozyten der Haut
(D) Neuronen des Ganglion trigeminale
(E) Meningen


IV
Allgemeine Anatomie des Bewegungsapparates

Beugung im Hüftgelenk (Articulatio coxae) ist NICHT möglich durch den

(A) M. tensor fasciae latae
(B) M. iliacus
(C) M. rectus femoris
(D) M. psoas minor
(E) M. pectineus

Welche Aussage ist falsch?

(A) Die vordere Fontanelle (Fonticulus anterior) des Schädeldachs verknöchert im 3. Lebensmonat, die hintere
Fontanelle (Fonticulus posterior) im 2. Lebensjahr.
(B) Das Ligamentum collaterale radiale inseriert am Ligamentum anulare radii.
(C) Eine Zwischenwirbelscheibe (Discus intervertebralis) ist mit der Grund- und Deckplatte zweier benachbarter
Wirbelkörper mittels hyalinem Knorpel fest verwachsen.
(D) Die Innenrotation im Kniegelenk (Articulatio genus) wird vor allem durch die Kreuzbänder (Ligg. cruciata genus),
die Außenrotation durch die Kollateralbänder (Ligg. collateralia genus) gehemmt.
(E) In der Substantia spongiosa des Brustbeins (Sternum) und des Lendenwirbelkörpers (Corpus vertebrae lumbalis)
befinden sich blutbildende Zellen.


V
Allgemeine Anatomie des Blutkreislaufs, Blut und Blutbildung

Welche Aussage ist NICHT richtig?

(A) Zwei aufeinander folgende Kapillarsysteme kommen im Verdauungstrakt, den Nieren und der Hirnanhangsdrüse
(Hypophyse) vor.
(B) Die Vv. emissariae condylares verbinden den Sinus sigmoideus mit dem Plexus venosus vertebralis externus.
(C) Die V. suprarenalis dextra und die V. ovarica dextra münden in die V. renalis dextra.
(D) Das Blut aus dem Sinus cavernosus fließt über den Plexus basilaris in den Plexus venosus vertebralis internus
ab.
(E) Im Nebennierenmark kommen Drosselvenen und Sinusoide vor.

Welche Konzentrationsangabe bezüglich der Zellzahl pro Mikroliter (µl) Blut ist am wahrscheinlichsten als auffällig
zu bezeichnen?

(A) Monozyten - 900
(B) Thrombozyten - 390000
(C) Leukozyten - 8800
(D) Erythrozyten - 5100000
(E) Lymphozyten - 3100
Alexander Paus
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Benutzername: archvile

Nummer des Beitrags: 91
Registriert: 8-2002
Veröffentlicht am Samstag, 8. Oktober 2005 - 19:53 Uhr:   

VI
Allgemeine Anatomie des Abwehrsystems

Welche Kombination der Aussagen trifft zu?

(1) Phagozytose in Lymphknoten wird vor allem durch neutrophile Granulozyten wahrgenommen.
(2) Basophile Granulozyten machen weniger als 1% der Leukozyten im Blut aus.
(3) Vor der Mündung in den linken Venenwinkel (Angulus venosus sinister) sind die Noduli mediastinalis in den Ductus
thoracicus eingeschaltet.
(4) Der menschliche Körper enthält etwa 800 Lymphknoten.
(5) Die Lymphbahnen sind zum venösen Schenkel des Blutkreislaufs meist parallel geschaltet.

(A) nur (4) ist richtig.
(B) nur (1) und (3) sind richtig.
(C) (2), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

Welcher aufgeführte Zelltyp ist im Sinne unterschiedlich determinierter Stammzellen am unabhängigsten von den
übrigen?

(A) Erythrozyt
(B) Granulozyt
(C) Lymphozyt
(D) Monozyt
(E) Thrombozyt


VII
Allgemeine Anatomie des Nervensystems

Welche Aussage trifft NICHT zu?

(A) Über den zirkumventrikulären Organen (z.B. Organum vasculosum laminae terminalis) ist kein Flüssigkeitsaustausch
zwischen Liquor- und Interzellularraum möglich.
(B) Im Nebennierenmark setzen präganglionäre sympathische Nervenfasern mittels Acetylcholin Adrenalin frei.
(C) Beim Lichtreflex der Pupillen (Mydriasis) verlaufen die postganglionären sympathischen Fasern mit der A. carotis
interna.
(D) Die Rami communicantes grisei dienen der Verbindung der Spinalganglien mit dem Sympathikus.
(E) In der Dura mater cranialis verlaufen Venen und Arterien.

Welche(r) Hirnnerv(en) enthält/enthalten Fasern zur motorischen (somatoefferenten) Innervation quergestreifter
Skelettmuskulatur?

(1) Ramus inferior (Radix oculomotoria) nervi oculomotorii
(2) N. laryngeus superior nervi vagi
(3) N. mandibularis nervi trigemini
(4) N. intermedius nervi facialis
(5) Ramus tubarius nervi glossopharyngei

(A) nur (4) ist richtig.
(B) nur (2) und (3) sind richtig.
(C) (1), (3) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (4) und (5) sind richtig.
(E) (1)-(5) ist richtig.


VIII
Haut und Hautanhangsgebilde

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) trifft zu?

(1) Vom Stratum basale bis zur Abschilferung als Hornlamelle im Stratum corneum verweilen Keratinozyten 20-30 Tage
in der Epidermis.
(2) Die Gesamtoberfläche der Haut beträgt 1,5-2 m^2, das Gesamtgewicht 3,5-10 kg.
(3) In der äußeren Wurzelscheide des Haares findet man Langerhans-Zellen normalerweise nur bis zum Ansatz des M.
arector pili.
(4) Talgdrüsen (Glandulae sebaceae) sind lobulär aufgebaute Drüsen ohne Lumen, die zahlreich im oberen
Brusthautbereich vorkommen.
(5) Im Bereich der Felderhaut liegen Haare und Talgdrüsen in den Furchen, Schweiß- und Duftdrüsen münden auf den
Feldern.

(A) nur (3) ist richtig.
(B) nur (1) und (5) sind richtig.
(C) (1), (2) und (4) sind richtig.
(D) (2), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

Welche Kombination der Aussagen ist richtig?

(1) Die gefäßfreie Epidermis wird durch aufsteigenden Arteriolen zwischen papillärem und retikulärem Bindegewebe in
den Papillenspitzen versorgt.
(2) Während der epidermalen Differenzierung wird der Inhalt der filaggrinreichen Keratohyalingranula in den
Interzellularraum abgegeben.
(3) Verankerungsfibrillen (anchoring fibrils) aus Kollagen Typ VII verbinden die Lamina densa mit der Dermis.
(4) Melanozyten bilden keine Interzellularbrücken (Desmosomen) aus.
(5) Unter Paronychium versteht man die Haut unter der Nagelplatte.

(A) nur (2) ist richtig.
(B) nur (1) und (5) sind richtig.
(C) (1), (3) und (4) sind richtig.
(D) (2), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.


IX
Rumpfwand

Welche der aufgelisteten Aussagen trifft NICHT zu?

(A) Die Membrana atlantooccipitalis posterior zwischen der Squama occipitalis und dem Arcus posterior
atlantis stellt die Begrenzung der Blut-Hirn-Schranke für die A. vertebralis dar.
(B) Keine oder geringe Rotation ist im Atlantooccipitalgelenk und im Bereich der Lendenwirbelsäule
möglich.
(C) Processus spinosi und Processus transversi im Lumbalbereich der Wirbelsäule begrenzen eine Faszie,
die als Ursprung für den M. transversus abdominis und den M. latissimus dient.
(D) Der N. iliohypogastricus verläuft durch den M. psoas major und erreicht oberhalb des Ligamentum
inguinale die Haut am Anulus inguinalis superficialis.
(E) In der Regio cervicalis posterior liegt der M. splenius capitis unter dem M. semispinalis capitis
und wird vom N. occipitalis major mit Begleitgefäßen durchbrochen.

Welcher der genannten Muskeln wird von hinteren Ästen (Rr. posteriores) der Spinalnerven
innerviert?

(A) M. levator costae
(B) M. serratus posterior inferior
(C) M. subcostalis
(D) M. transversus nuchae
(E) M. longus colli


X
Schultergürtel und obere Extremität

Welche der aufgeführten Aussagen ist NICHT richtig?

(A) Der M. extensor pollicis brevis und der M. flexor pollicis longus entspringen am Radius.
(B) Der M. supinator und der M. pronator teres setzen am Radius an.
(C) Die motorische (somatoefferente) Innervation des M. deltoideus und des M. teres minor beschreibt
die gesamte Funktion des N. axillaris.
(D) Der Truncus thyrocervicalis am medialen Rand des M. scalenus anterior ist an der arteriellen
Versorgung des Acromions beteiligt.
(E) Der N. radialis innerviert Muskeln für die Extension und Flexion im Ellenbogengelenk (Articulatio
cubiti).

Welche(r) der aufgeführten Muskeln (1)-(5) des Unterarms wird/werden NICHT vom N. interosseus antebrachi
anterior (N. medianus) oder vom Ramus profundus des N. radialis innerviert?

(1) M. extensor carpi radialis longus
(2) M. flexor carpi radialis
(3) M. brachioradialis
(4) M. pronator teres
(5) M. abductor pollicis brevis

(A) nur (4) ist richtig.
(B) nur (1) und (3) sind richtig.
(C) (2), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig.
(E) (1)-(5) ist richtig.
Alexander Paus
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XI
Becken und untere Extremität

Welche der Aussagen (A)-(E) ist NICHT zutreffend?

(A) Der M. soleus des M. triceps surae entspringt mit Faseranteilen am Femur und begrenzt mit seinem Arcus
tendineus die Aufteilung des N. ischiadicus in den N. tibialis und den N. fibularis communis.
(B) Der N. plantaris lateralis verläuft an der Fußsohle (Planta pedis) zwischen dem M. flexor digitorum
brevis und dem M. quadratus plantae und innerviert die Mm. interossei plantares et dorsales.
(C) Die Gelenkkapsel des Hüftgelenks ist dorsal am Schenkelhals befestigt und umschließt die Epiphysenfuge.
(D) Die A. fibularis verläuft in Nachbarschaft zum M. flexor hallucis longus und kann nach Durchtritt durch
die Membrana interosseus cruris zum Fußrücken gelangen.
(E) Der N. obturatorius enthält nicht ausschließlich motorische (somatoefferente) Anteile.

Welcher Muskel wird NICHT (teilweise) vom N. ischiadicus innerviert?

(A) M. adductor magnus
(B) M. piriformis
(C) M. popliteus
(D) M. quadratus femoris
(E) M. opponens digiti minimi


XII
Kopf und Hals

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) ist zutreffend?

(1) Postganglionäre parasympathische Fasern aus dem Canalis pterygoideus verlaufen durch die Fissurae
orbitales und erreichen mit den ersten beiden Trigeminusästen die Tränendrüse (Glandula lacrimalis).
(2) Äste des N. nasociliaris verlassen die Orbita durch das Os ethmoidale und gelangen extradural durch
die Lamina cribrosa des Knochens zur Schleimhaut vor den Nasenmuscheln (Conchae).
(3) Suprahyale Muskeln (Mundbodenmuskulatur) wird im Gegensatz zu infrahyaler Muskulatur nur von Hirnnerven
innerviert.
(4) Äste der A. facialis und der A. maxillaris anastomosieren im Bereich des Gaumens mit der A. pharyngea
ascendens, die durch das Foramen jugulare die Dura mater der hinteren Schädelgrube versorgt.
(5) Die Lamina perpeduncularis ossis ethmoidalis stellt eine knöcherne Begrenzung der Fossa pterygopalatina
dar.

(A) Alle Aussagen sind richtig.
(B) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(C) (1), (2) und (4) sind richtig.
(D) nur (3) und (5) sind richtig.
(E) nur (2) ist richtig.

Welcher der aufgelisteten Muskeln wird von einem Hirnnerven innerviert?

(A) M. cricothyroideus
(B) M. thyrohyoideus
(C) M. sternothyroideus
(D) M. sternohyoideus
(E) M. geniohyoideus


XIII
Serosa, seröse Höhlen und Mukosa

Welche Aussage ist richtig?

(A) Die Pars horizontalis duodeni liegt intraperitoneal.
(B) Das Colon transversum liegt sekundär retroperitoneal.
(C) Das viszerale Blatt der Serosa wird von vegetativen Eingeweidenerven versorgt und ist deshalb
außerordentlich schmerzempfindlich.
(D) Der Bauchfellüberzug der Gallenblase und der Leber wird von sensiblen (somatoafferenten) Zweigen
des N. phrenicus erreicht.
(E) Das Omentum minus als Peritonealduplikatur enthält Arterien für die große Magenkurvatur (Aa.
gastroomentales).

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) ist zutreffend?

(1) Serosaepithelzellen besitzen kurze Kinozilien und sind durch tight junctions (Zonulae occludentes)
miteinander verbunden.
(2) Die Serosa besitzt im Vergleich zur Mukosa keine Basalmembran.
(3) Seröse Flüssigkeit ist ein Sekretionsprodukt der Mesothelzellen, die wichtige Proteine und regelmäßig
Makrophagen enthält.
(4) Die Größe der Peritonealoberfläche ist vergleichbar mit der Alveolaroberfläche beider Lungen.
(5) Das Ligamentum pulmonale ist eine Brustfellduplikatur.

(A) nur (5) ist richtig.
(B) nur (2) und (4) sind richtig.
(C) (1), (2) und (5) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.


XIV
Brusteingeweide

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) ist richtig?

(1) Lymphe aus dem subpleuralen und peribronchialen Bindegewebe gelangt über den Truncus bronchomediastinalis
und die obere Hohlvene (V. cava inferior) zurück zur Lunge.
(2) Die Vv. pulmonales liegen ventrobasal im Hilum bronchiale.
(3) Beim Durchtritt durch das Zwerchfell (Diaphragma) liegt der linke N. phrenicus dem Ductus thoracicus im
Hiatus aorticus an, auf der rechten Seite begleitet der N. phrenicus die V. azygos.
(4) Hinter dem Ringknorpel (Cartilago cricoidea) bewirkt der Tonus der quergestreiften Muskulatur im Stratum
longitudinale die erste und am wenigsten erweiterungsfähige Ösophagusenge.
(5) Das His-Bündel als kontinuierliche Fortsetzung des AV-Knotens (Nodus atrioventricularis) im muskulären
Teil des Septum interventriculare wird durch die Rr. interventriculares septales der A. coronaria sinistra
versorgt.

(A) nur (2) ist richtig.
(B) nur (1) und (2) sind richtig.
(C) (3), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

Welche Aussage ist NICHT richtig?

(A) Die arterielle Versorgung der Trachea und des Ösophagus erfolgt durch Äste des Truncus thyrocervicalis.
(B) Die arterielle Versorgung des Thymus und des Perikards erfolgt durch Äste der A. thoracica interna.
(C) Im subendokardialen Bindegewebe des linken Ventrikels und der Mitralklappe kommen keine Koronararterienäste
vor.
(D) Venöses Blut des Myokards kann nicht direkt in die Aa. pulmonales abfließen.
(E) An der 1. Rippe und an der Lungenspitze (Apex pulmonis) befindet sich ein Sulcus venae subclaviae.


XV
Baucheingeweide

Welche Aussage trifft NICHT zu?

(A) Das Tuber omentale des Pankreaskörpers (Corpus pancreatis) bewirkt einen Vorwölbung der Hinterwand des
Omentum minus.
(B) Die V. cava inferior liegt hinter, die Radix mesenterii vor der Pars horizontalis duodeni.
(C) Die parasympathische Innervation des Colon descendens erfolgt aus den Ganglia pelvica im Plexus
hypogastricus inferior beidseits des Mastdarms (Rektum).
(D) Magen, Kolon und Niere erreichen die Facies visceralis der Milz, der Pankreasschwanz (Cauda pancreatis)
liegt am Hilum splenicum.
(E) In der Pars pelvica des Harnleiters (Ureter) liegen die Aa. iliacae hinter der Engstelle.

Welche der Aussagen (A)-(E) ist NICHT richtig?

(A) Sowohl in der Ampulla hepatopancreatica als auch im Ductus choledochus und im Ductus pancreaticus major
liegen proximal der Papilla duodeni major glattmuskuläre Sphinktermuskeln.
(B) Der anatomisch durch Bänder (Ligamenta) abgegenzte linke Leberlappen entspricht nicht dem Versorgungsgebiet
des linken Pforaderstammastes (Ramus sinister venae portae) und der linken Leberarterie (A. hepatica
sinsitra).
(C) Der Recessus inferior bursae omentalis kann sich zwischen die beiden Blätter des Omentum majus fortsetzen.
(D) Äste der A. mesenterica superior sind wichtig für die Versorgung der Tunica muscularis der großen
Magenkurvatur (Curvatura major gastricae).
(E) Bereits im Pylorusbereich des Magens treten Lymphfollikel in der Lamina propria muscosae auf.
Alexander Paus
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XVI
Becken und Beckeneingeweide

Welche Aussage ist falsch?

(A) Der Analkanal (Canalis analis) verläuft sowohl durch die Öffnung im M. levator ani (Hiatus urogenitalis),
als auch durch die kaudal davon gelegene Membrana perinei mit den Mm. perinei.
(B) N. ilioinguinalis, N. genitofemoralis und N. pudendus sind an der sensiblen (somatoafferenten) Innervation
des Hodensacks (Skotums) beteiligt.
(C) Die A. pudenda interna gibt nach Eintritt in das Foramen ischiadicum minus neben dem Ramus inferior ossis
pubis die A. rectalis inferior ab.
(D) Die V. iliaca communis sinistra wird von der A. iliaca communis dextra überkreuzt.
(E) Unter dem Plattenepithel der Columnae anales bilden submuköse Arterien das Corpus cavernosum recti.

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) trifft zu?

(1) Der mediale Teil des M. levator ani entspringt am Oberrand der Symphysis pubica und wird von den beiden
ersten sakralen Spinalnervenpaaren (S1, S2) innerviert.
(2) Die arterielle Versorgung der Prostata erfolgt durch Äste der A. vesicalis inferior und der A. rectalis
media aus der A. iliaca interna.
(3) Die Ampulla tubae uterinae am Ligamentum ovarii proprium besitzt den geringsten Durchmesser des Eileiters.
(4) Der Ductus deferens mündet nach Verlauf durch die Fossa inguinalis medialis, Unterkreuzung des Harnleiters
(Ureter) und Durchtritt durch den M. transversus perinei superficialis in die Prostata.
(5) Der M. obturaorius internus zieht von der Membrana obturatoria über das Ligamentum sacrospinale zum Femur
und wird vom N. obturatorius innerviert.

(A) nur (2) ist richtig.
(B) nur (3) und (5) sind richtig.
(C) (1), (2) und (4) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

XVII
Sehorgan, Hör- und Gleichgewichtsorgan

Welche Aussage ist falsch?

(A) Der Steigbügel (Stapes) des Mittelohrs überträgt die Schalldruckschwingungen vom Trommelfell und den
Gehörknöchelchen auf die Perilymphe des Innenohrs.
(B) Der Hammergriff (Manubrium mallei) ist in die Pars tensa des Trommelfells eingelassen, auf Höhe der Pars
flaccida erscheint der Processus lateralis des Hammers (Prominentia mallearis).
(C) Über den Recessus hypotympanicus kommuniziert die Paukenhöhle (Cavitas tympanica) mit der Pars nasalis
pharyngis, über den Recessus epitympanicus mit den Cellulae mastoideae.
(D) Der sensible (somatoafferente) N. tympanicus des N. glossopharyngeus erreicht über die Fossula petrosa an
der basalen Fläche der Pars petrosa ossis temporalis die Schleimhaut der Paukenhöhle (Cavitas tympanica).
(E) An der arteriellen Versorgung der Sinneszellen im membranösen Labyrinth des Innenohrs sind Äste der
A. carotis externa beteiligt.

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) trifft zu?

(1) Die Aufzweigungen der A. centralis retinae im Bereich der Macula lutea und der Fovea centralis sind von
besonderer Bedeutung für das Pigmentepithel und die Photorezeptoren.
(2) Die Regenbogenhaut (Iris), der Strahlenkörper (Corpus ciliare) und die Aderhaut (Choroidea) werden als
mittlere Aderhaut (Uvea) bezeichnet.
(3) Unter die Concha nasalis inferior gelangt Tränenflüssigkeit aus dem Bindehautsack (Tunica conjunctiva).
(4) Bei der konjugierten Blickwendung nach rechts geht die Initiierung der Innervation des M. rectus medialis
der linken Seite mittels N. oculomotorius vom Nucleus nervi abducentis dexter aus.
(5) Der N. trochlearis aus dem Anulus tendineus communis innerviert den dort entspringenden M. obliquus inferior.

(A) nur (4) ist richtig.
(B) nur (1) und (5) sind richtig.
(C) (2), (3) und (4) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig.
(E) Alle Aussagen sind richtig.

XVIII
Zentralnervensystem

Welche Aussage(n) ist/ sind falsch?


(1) Der Balkenstamm (Truncus corporis callosi) verbindet die primäre Hörrinde (Area 41) beider Hemisphären.
(2) Das frontale Augenfeld (Area 8) im hinteren Teil des Gyrus frontalis medius entsendet Axone durch die Capsula
interna zum kontralateralen Colliculus superior.
(3) Gyrus supramarginalis und Gyrus angularis im temporo-parieto-okzipitalen Übergangsgebiet stellen kortikale
Areale höchster assoziativer Integrität dar.
(4) Die Colliculi superiores haben Verbindungen zum Pulvinar thalami, zu Ganglienzellen des Parasympathikus oder zum
Tractus spinothalamicus.
(5) Die Nuclei vestibulares laterales auf Höhe der Brücke (Pons) im Hirnstamm erhalten Signale aus dem Tractus
spinocerebellaris posterior nach Umschaltung im Kleinhirn (Cerebellum).

(A) nur (1) ist falsch.
(B) nur (2) und (5) sind falsch.
(C) (3), (4) und (5) sind falsch.
(D) (1), (2), (3) und (4) sind falsch.
(E) Keine Aussage ist falsch.

Welche Aussage(n) ist /sind falsch?

(1) Die Nervi trochleares verlassen den Hirnstamm unter den Colliculi inferiores, die Nervi abducentis beidseits der
A. basilaris unter den Fibrae pontis transversae.
(2) Äste der A. vertebralis sind an der arteriellen Versorgung von Kleinhirnkernen beteiligt, die über den oberen
Kleinhirnstiel (Pedunculus cerebellaris superior) motorische Thalamuskerne und den Nucleus ruber erreichen.
(3) Der Fasciculus uncinatus stellt eine direkte Verbindung zwischen Temporal- und Frontallappen dar.
(4) Der Ramus calcarinus der A. cerebri posterior verläuft zwischen dem Cuneus und dem Gyrus lingualis.
(5) Der Nucleus ruber ist an die motorischen Anteile der Kerne des V. und VII. Hirnnerven angeschlossen.

(A) nur (2) ist falsch.
(B) nur (1) und (3) sind falsch.
(C) (1), (4) und (5) sind falsch.
(D) (2), (3), (4) und (5) sind falsch.
(E) Keine Aussage ist falsch.


Lösung
I=B,E//II=E,C//III=E,B//IV=D,A//V=C,A//VI=C,C//VII=D,B//VIII=D,C//IX=E,A//X=C,E//XI=A,B//XII=C,A//
XIII=D,A//XIV=B,E//XV=A,D//XVI=A,A//XVII=E,C//XVIII=A,E
Alexander Paus
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Veröffentlicht am Mittwoch, 3. März 2004 - 16:36 Uhr:   

...die letzte :-)

I Zytologie

Welche Kombination der Aussagen zur eukaryontischen Zelle sind zutreffend?

(1) Bei der Mitose (Karyokinese) kommt es zur Trennung homologer Chromosomenpaare, während es zu Beginn der Meiose (Reifeteilung) zur Aufspaltung zweier (identischer) "Schwester-"Chromatiden kommt.
(2) Quergestreifte Skelett- und Herzmuskulatur enthält normalerweise keine Mikrofilamente.
(3) In der Zellmembran (Plasmamembran) sind die hydrophilen (lipophoben) Anteile der Phospholipide einander zugekehrt und tragen an ihren hydrophoben (lipohpilen) Außenseiten verzweigte Ketten aus Zuckermolekülen (Glykokalix).
(4) Der Ursprungskegel und das Initialsegment von Axonen (Neuriten) sind frei von Mikrotubuli.
(5) Die Kinozilie und das Basalkörperchen (Kinetosom) bestehen aus zahlreichen Mikrovilli und sind frei von Zytoplasma.

(A) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(B) (2), (3) und (5) sind richtig.
(C) nur (1) und (4) sind richtig.
(D) nur (2) ist richtig.
(E) keine Aussage ist richtig.

II Histologie

Welche Aussagen sind falsch?

(1) Im Kapillarknäuel der Niere (Glomerulus) befinden sich zwischen dem fenestrierten Endothel und der Basalmembran zahlreiche Podozyten, wobei Mesangiumzellen der Basalmembran (gegen den Kapselraum) außen aufliegen.
(2) Alle Epithelien sitzen mit ihrer dem Bindegewebe zugewandten Seite einer Basalmembran aus Kollagenfasertypen auf.
(3) Steuerhormone aus periventrikulären Zellen des Hypothalamus werden von neurohypohysären Gliazellen (Pituizyten) nach exozytotischer Freisetzung aus Axonen (Neuriten) des Tuber cinereum aufgenommen.
(4) Das steroidhormonbildende Follikelepithel der Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist durch kolloidhaltige C-Zellen gekennzeichnet.
(5) Die Lamina muscularis mucosae der Schleimhaut des Eileiters (Tuba uterina) und des Endometrium uteri können Anteile quergestreifter Muskulatur enthalten.

(A) nur (2) ist falsch.
(B) nur (3) und (5) sind falsch.
(C) (1), (2) und (4) sind falsch.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind falsch.
(E) alle Aussagen sind falsch.

III Allgemeine Entwicklungsgeschichte

Welche Aussage ist richtig?

(A) Eckzähne (Dentes canini) können sich aus ektodermalem Mundhöhlenepithel (Mundbucht) und Kiefermesenchym (Kopfmesoderm) entwickeln.
(B) Im 6. Entwicklungsmonat (Fetalperiode) ist der Fetus etwa 12-15 cm groß.
(C) Die Neurohypohyse (Lobus posterior) macht etwa 1/4 des Organgewichts aus (0.15- 0.2 g) und ist ein Derivat der ektodermalen Mundbucht vor der Rachenmembran (Rathke-Tasche).
(D) Das Gaumenbein (Os palatinum), das Jochbein (Os zygomaticum) und der Griffelfortsatz des Schläfenbeins (Processus styloideus ossis temporalis) entstehen aus den Somiten.
(E) Am Ende der Schwangerschaft beinhaltet die Amnionhöhle etwa 400 ml Fruchtwasser (Liquor amnii), das täglich einmal erneuert wird.

IV Allgemeine Anatomie des Bewegungsapparates

Welche Aussagen sind richtig?

(1) In der vorderen und hinteren Kammer des unteren Sprunggelenks hat der Talus (Sprungbein) fünf Gelenkflächen (Facetten).
(2) Schienbein (Tibia) und Wadenbein (Fibula) sind proximal durch eine Amphiarthrose, distal durch eine Syndesmose verbunden.
(3) Der Kopf der Elle (Caput ulnae) und das Mondbein (Os lunatum) als proximaler Handwurzelknochen sind knöcherne Strukturen im proximalen Handgelenk (Articulatio radiocarpalis).
(4) Das Foramen obturatum setzt sich aus allen Anteilen des Hüftbeins (Os ischii, Os ilium, Os pubis) zusammen.
(5) Der Pediculus arcus vertebrae begrenzt das Foramen vertebrale und Foramen intervertebrale.

(A) nur (1) ist richtig.
(B) nur (4) und (5) sind richtig.
(C) (2), (3) und (4) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig.
(E) alle Aussagen sind richtig.

V Allgemeine Anatomie des Blutkreislaufs, Blut und Blutbildung

Welche Aussagen sind richtig?

(1) Die A. lingualis geht in der Verlaufsstrecke zwischen dem Abgang der A. facialis und der A. maxillaris aus der A. carotis externa hervor.
(2) Der Sinus cavernosus innerhalb der Dura mater ist über die Sinus pertrosi mit dem Sinus sigmoideus, durch das Foramen ovale mit dem Plexus pterygoideus oder mit der V. opthalmica superior verbunden.
(3) Äste der A. subclavia erreichen den Kehlkopf (Larynx), das Rückenmark (Medulla spinalis) und die Interkostalräume (Spatia intercostalia).
(4) Venöses Blut der Harnblase, der Nieren und Nebennieren gelangt hauptsächlich zur V. cava inferior.
(5) Erythrozyten haben eine Lebensdauer von 100-120 Tagen, Thrombozyten von etwa 7-12 Tagen und neutrophile Granulozyten von durchschnittlich 2-3 Tagen.

(A) alle Aussagen sind richtig.
(B) keine Aussage ist richtig.
(C) (1), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2) und (3) sind richtig.
(E) (2), (3), (4) und (5) sind richtig.

VI Allgemeine Anatomie des Abwehrsystems

Welche Aussage ist falsch?

(A) Lymphozyten haben eine Lebensdauer von 7-500 Tagen, wobei nur etwa 4% im peripheren Blut vorkommen.
(B) Lymphkapillaren besitzen keine Basalmembran und fehlen in der Plazenta, im Nerven- oder im Epithelgewebe.
(C) Am Hilum des Lymphknoten fehlen Blutgefäße, da Lymphknoten aufgrund ihrer bindegewebigen Trabekelstruktur gut von Gefäßen (Vasa afferentia) erreicht werden können.
(D) Lymphgefäße können glatte Muskulatur und Klappen aufweisen.
(E) Der größte Teil der einströmenden Lymphe (>90%) des Lymphknoten gelangt innerhalb der Sinus, vorbei an phagozytierenden Makrophagen, zum Vas efferens.
Alexander Paus
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Veröffentlicht am Mittwoch, 3. März 2004 - 16:36 Uhr:   

VII Allgemeine Anatomie des Nervensystems

Welche Aussage ist richtig?

(A) Nozizeptive Nervenfasern aus dem Spinalganglion können Substanz P freisetzen, wobei Glutamat der wichtigste Neurotransmitter bei der Erregungsübertragung von Schmerzfasern auf weiterführende Neurone im Rückenmark ist.
(B) Zu den rein motorischen (somato-efferenten) Hirnnerven zählen der N. occulomotorius, der N. glossopharyngeus oder der N. accessorius.
(C) Der N. pudendus wird aus ventralen Ästen (R. anteriores) der lumbalen Spinalnerven gebildet.
(D) Astrozyten des Gehirns sind nicht zur Kontraktion, aber zur Bildung von Aktionspotentialen befähigt.
(E) In der Darmwand (Lamina muscularis mucosae und Tunica muscularis) des Dünn- und Dickdarms wird Adrenalin als Transmitter präganglionärer sympathischer Neurone freigesetzt.

VIII Haut und Hautanhangsorgane

Welche Aussage ist falsch?

(A) Bei holokrinen Talgdrüsen (Gll. sebaceae) geht nach dem Sekretionsvorgang der apikale Teil der Zelle verloren.
(B) Freie Nervenendigungen kommen im Stratum papillare der Dermis sowie intraepithelial vor.
(C) Das zellorganellenarme Stratum granulosum der Leistenhaut liegt zwischen dem Stratum lucidum und dem Stratum spinosum.
(D) Lymphgefäße bilden netzartige Strukturen in den Schichten der Haut und Unterhaut.
(E) Nach Bestrahlung mit ultraviolettem Licht (UV-Licht bei ca. 200-280 nm) können Keratinozyten der Epidermis Melanin der Melanozyten endozytotisch aufnehmen und speichern.

IX Rumpfwand

Welche Antwortkombination des Aussagen ist zutreffend?

(1) Anteile des M. sternocleidomastoideus und des M. trapezius können von den Rr. dorsales des ersten cervikalen Spinalnervenpaares (Nn. suboccipitales) innerviert werden.
(2) Die von den Processus transversi zu den Rippen (Costae) absteigenden Mm. levatores costarum breves et longi inserieren im Bereich der Angulus costae auf der Außenseite der Rippen, von wo aus am Innenrand die (inkonstanten) aufsteigenden Mm. subcostales entspringen können.
(3) Der Arcus iliopectineus am Unterrand des Leistenbands (Lig. inguinale) liegt dem N. femoralis der Lacuna musculorum medial an.
(4) Die 1. Rippe artikuliert mit ihrem Kopf (Caput costae) und Höckerchen (Tuberculum costae) am 1. Brustwirbelkörper und -querfortsatz.
(5) Die A. thoracica interna gibt mit der A. pericardiacophrenica als ihren Endast vordere Interkostalarterien (Rr. intercostales anteriores) ab und anastomosiert mit der A. epigastrica superior.

(A) nur (2) und (5) sind richtig.
(B) (1), (3) und (4) sind richtig.
(C) (1), (3) und (5) sind richtig.
(D) (2), (3) und (4) sind richtig.
(E) (1), (2), (4) und (5) sind richtig.

X Schultergürtel und obere Extremität

Welche Kombination der Aussagen ist falsch?

(1) Der M. latissimus dorsi entspringt am Becken (Crista iliaca) inseriert im Bereich des Tuberculum minus humeri und gehört wie der M. subscapularis und M. teres major zu den Innenrotatoren im Schultergelenk (Articulatio humeri).
(2) Das Ligamentum collaterale radiale des Ellenbogengelenks (Articulatio cubiti) entspringt vom Epicondylus lateralis humeri und inseriert am Speichenschaft (Radius).
(3) Der M. abductor pollicis longus und der M. adductor pollicis werden vom N. interosseus anterbrachii anterior aus dem N. medianus innerviert.
(4) Die Haut über dem Mittelfinger (Digitus medius) distal des distalen Fingerendgelenks (Articulatio interphalangea distalis) wird sensibel vom N. medianus innerviert.
(5) Der N. musculocutaneus innerviert sensibel die Haut des Unterarms über dem M. brachioradialis.
(6) Der N. suprascapularis und die A. und V. suprascapularis erreichen getrennt durch das Ligamentum transversum scapulae am Margo superior den M. supraspinatus und den M. infraspinatus auf der Dorsalseite der Scapula.

(A) (1), (4), (5) und (6) sind falsch.
(B) (2), (3) und (4) sind falsch.
(C) (1), (2) und (6) sind falsch.
(D) nur (3) und (5) sind falsch.
(E) nur (2) und (3) sind falsch.

XI Becken und untere Extremität

Welche Aussagen sind nicht richtig?

(1) Der M. extensor hallucis brevis wird vom N. fibularis (peroneus) profundus innerviert, liegt am Fußrücken (Dorsum pedis) unter den Sehnen des M. flexor digitorum longus und über der A. dorsalis pedis.
(2) Der M. soleus der tiefen Unterschenkelflexoren setzt am Kahnbein (Tuberositas ossis navicularis) der Fußwurzel (Tarsus) an.
(3) An der Membrana interossea cruris entspringen der M. extensor hallucis longus und der M. tibialis posterior.
(4) Der M. piriformis der Facies pelvica des Os sacrum gehört zu den Abduktoren im Hüftgelenk.
(5) Der M. semimembranosus und der M. vastus medialis (Retinaculum patellae mediale) inserieren an der Facies medialis tibiae (Pes anserinus).

(A) keine Aussage ist falsch.
(B) (1), (2), (3) und (4) sind falsch.
(C) (1), (3) und (5) sind falsch.
(D) nur (2) und (5) sind falsch.
(E) nur (4) ist falsch.

XII Kopf und Hals

Welche Aussagen treffen zu?

(1) Die Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales) münden in den Meatus nasi inferius unterhalb der Concha nasalis inferior maxillae.
(2) Die Fossa pterygopalatina verlassen die Rr. nasales posteriores superiores mediales et laterales und die Nn. palatini aus dem N. glossopharyngeus durch das Foramen sphenopalatinum zur Nasenhöhlen- bzw. durch den Canalis palatinus major zur Gaumenschleimhaut.
(3) Die Stimmritze (Rima glottidis) kann im Bereich zwischen den Processus vocales der Cartilagines arytaenoideae (Pars intercartilaginea) durch den M. cricoarytenoideus lateralis geöffnet und durch die M. arytenoideus tranversus und obliquus verschlossen werden.
(4) Der zweibäuchige M. omohyoideus im Bereich der mittleren Halsfaszie (Lamina praetrachealis) verläuft vom Corpus ossis hyoidei und vom Ligmentum transversum scapulae mit seiner Zwischensehne an der V. jugularis interna vorbei.
(5) Die Schilddrüse kann mit ihrem Verbindungsstück der beiden Lappen (Isthmus glandulae thyroideae) der Incisura tyhroidea superior des Schildknorperls (Cartilago thyroidea) aufliegen.

(A) nur (2) und (5) sind richtig.
(B) nur (1) und (4) sind richtig.
(C) nur (2), (3) und (4) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (5) sind richtig.
(E) (1), (3), (4) und (5) sind richtig
Alexander Paus
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XIII Serosa, seröse Höhlen, Mukosa

Welche Aussage ist falsch?

(A) Schleimbildende Drüsenzellen (z.B. Becherzellen) der Lamina epithelialis mucosae kommen zahlreich in der Luftröhre (Trachea) und im Dickdarm (Kolon) vor.
(B) In den Bronchi principales dexter et sinister liegen die glatten Muskelzellen luminal des hyalinen Knorpels unter der Schleimhaut (Mukosa).
(C) Das Colon sigmoideum gehört als Fortsetzung des Colon descendens zu den sekundär retroperitonealen Abschnitten des Dickdarms (Kolon).
(D) Im subpleuralen Bindegewebe der Lungen (Tela subserosa) verlaufen Lymphgefäße.
(E) Der N. phrenicus innerviert sensibel die Pleura parietalis und das Peritoneum parietale im Bereich des Zwerchells (Diaphragma).

XIV Brusteingeweide

Welche Aussagenkombination trifft zu?

(1) Der Sinus coronarius im Sulcus terminalis mündet in die Vena cava superior.
(2) Die Valva atrioventricularis sinistra (Mitralklappe) besitzt als einzige Herzklappe nur zwei Segel (Cuspis).
(3) Vv. bronchiales am Hilum der rechten Lunge (Pulmo dexter) verlaufen im peribronchialen Bindegewebe zur V. azygos am rechten Hauptbronchus (Bronchus principalis dexter).
(4) Die Fissura obliqua der rechten Lunge (Pulmo dexter) ist eine Trennspalte zwischen Lobus superior und Lobus medius.
(5) Am sternalen Rand des 2. Interkostalraum rechts befindet sich eine Auskultationsstelle für die Pulmonalklappe (Valva trunci pulmonalis).

(A) nur (5) ist richtig.
(B) nur (2) und (3) sind richtig.
(C) (1), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig.
(E) alle Aussagen sind richtig.

XV Baucheingeweide

Welche Aussagen treffen nicht zu?

(1) Das venöse Blut der V. colica media und sinistra der V. mesenterica inferior gelangt über Jejunumvenen (Vv. jejunales) zur V. portae.
(2) Die A. gastroomentalis dextra und die A. gastrica dextra sind Äste der A. hepatica communis.
(3) Aus dem Ligamentum hepatoduodenale des Omentum minus erreicht der Ductus choledochus von dorsal den Pankreaskopf (Caput pancreatis) und mündet, nach Verlauf im Pankreasgewebe, auf der Papilla duodeni major der Pars descendens duodeni.
(4) Der Ductus thoracicus aus der Cisterna chyli verläßt die Bauchhöhle neben dem rechten N. phrenicus im Hiatus oesophageus.
(5) Das Colon descendens kann von sakralen parasympathischen Fasern (Nn. splanchnici pelvini) nach Umschaltung im Plexus hypogastricus inferior beidseits des Mastdarms (Rektum) erreicht werden.

(A) nur (3) ist falsch.
(B) nur (1) und (4) sind falsch.
(C) nur (1), (2) und (5) sind falsch.
(D) (2), (3), (4) und (5) sind falsch.
(E) keine Aussage ist falsch.

XVI Becken und Beckeneingeweide

Welche Aussage ist falsch?

(A) In der Proliferationsphase des Menstruationszyklus wird unter dem Einfluß von Progesteron des Follikelepithels (Theca externa) die Proliferation myometrialer Muskelzellen eingeleitet.
(B) Der M. obturatorius internus entspringt an der Innenseite des Foramen obturatum und der Membrana obturatoria, verläuft durch das Foramen ischiadicum minus, inseriert zwischen Trochanter major und minor am Femur und wird vom Plexus sacralis (L5-S2) innerviert.
(C) Das Ostium urethrae internum der Harnblase (Vesica urinaria) und der proximale Abschnitt des Harnleiters (Urether) werden von Übergangsepithel (Urothel) ausgekleidet und von glatter Muskulatur umgeben.
(D) Beim weiblichen Becken beträgt der Beckenneigungswinkel (Inclinatio pelvis) der Beckeneingangsebene (Apertura pelvis minoris superior) gegen die Horizontalebene etwa 60°.
(E) Bei der Frau stellt die Conjugata vera (obstetrica) als inneres Beckenmaß im Bereich des Beckeneingangs (gedachte Verbindungslinie vom Promontorium zur Hinterfläche der Schambeinfuge (Symphysis pubica)) mit etwa 11cm den kürzesten Durchmesser am Eingang zum kleinen Becken (Pelvis minor) dar.

XVII Sehorgan, Hör- und Gleichgewichtsorgan

Welche Aussage trifft zu?

(A) Der M. obliquus superior der äußeren Augenmuskeln wird vom N. abducens innerviert.
(B) Die Paukenhöhlenschleimhaut (Cavitas tympani) des Mittelohrs (Auris media) wird sensibel vom N. facialis (Chorda tympani) innerviert.
(C) Die A. maxillaris, die A. auricularis posterior, die A. pharyngea ascendens und die A. meningea media der A. carotis externa und die A. carotis interna sind an der arteriellen Versorgung der Paukenhöhle (Cavitas tympani) beteiligt.
(D) Die äußeren Haarzellen (ca. 3500) werden von der "Reissnerschen Membran" bedeckt, sind fest auf der Lamina spiralis ossea verankert und besitzen zahlreiche afferente Synapsen.
(E) Die Hornhaut (Cornea) des Auges ist frei von Kollagenfaserbündeln und Fibroblasten, kann jedoch Endäste der A. ophtalmica enthalten.

XVIII Zentralnervensystem

Welche Kombination der Aussagen ist zutreffend?

(1) 70-90% der Axone des Tractus corticospinalis enden direkt synaptisch an den großen Vorderhornzellen (alpha-Motoneuronen).
(2) Das Archicerebellum (z.B. Lobus flocculonodularis) erhält bzw. entsendet, ohne Umschaltung in den Kleinhirnkernen (Nuclei cerebelli), sowohl direkte Afferenzen aus dem Ganglion vestibulare bzw. direkte Efferenzen zu den Vestibulariskernen (Nuclei vestibulares).
(3) Signale aus den Geschmacksknospen der Zunge werden über den Nucleus tractus solitarii und Nucleus ventralis posteromedialis thalami zum Operculum parietale des Kortex oder zur Inselrinde (Insula) weitergeleitet.
(4) Der Nucleus ventralis anterior thalami und der Nucleus ventralis intermedius (lateralis) thalami projezieren in prä- und primär-motorische Kortexgebiete.
(5) Das Kleinhirn (Cerebellum) liegt teilweise extrakranial.

(A) nur (1) ist richtig.
(B) nur (2) und (5) sind richtig.
(C) nur (2), (3) und (4) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) alle Aussagen sind richtig.

Lösung:I=(E);II=(D);III=(A);IV=(D);V=(E);VI=(C);VII=(A);VIII=(A);IX=(D);X=(E);XI=(D);XII=(C);XIII=(C);XIV=(B);XV=(B);XVI=(A);XVII=(C);XVIII=(C)

Tip
-> bei den folgenden Fragen I-XVIII (siehe unten) muß die Aussage (D) bei der XII. Frage (Kopf und Hals) lauten: "Der N. glossopharyngeus innerviert den M. stylopharyngeus, ..."
Alexander Paus
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(I) Zytologie

Welche Aussagen sind nicht richtig?

(1) Peroxisomen ("Microbodies") kommen nicht in den Epithelien der Leber oder Niere vor und stehen im Dienste der Autophagie (Abbau überalterter Zellorganellen).
(2) Diktyosomen in Phagozyten sind nicht direkt miteinander verbundene funktionelle Untereinheiten des Golgi-Apparates und für die Bildung primärer Lysosomen von Bedeutung.
(3) In einer univakuolären Fettzelle (Lipozyt) kommen keine Mitochondrien vor.
(4) Die Histonproteine der DNA, sowie die Proteine der Ribosomen werden vor allem an freien Ribosomen des Zytoplasmas synthetisiert.
(5) Aktin gehört wie Desmin zu den Intermediärfilamenten.

(A) alle Aussagen sind falsch.
(B) (2), (3), (4) und (5) sind falsch.
(C) nur (1), (3) und (5) sind falsch.
(D) nur (2) und (4) sind falsch.
(E) nur (1) ist falsch.

(II) Histologie

Welche Aussagen sind richtig?

(1) Nexus (gap junctions) verhindern im Ependym der Seitenventrikel den Übertritt von Liquor cerebrospinalis in Interzellularspalten.
(2) Sekretorische Drüsenzellen oder das Übergangsepithel (Urothel) sind durch einen "Bürstensaum" aus Mikrovilli gekennzeichnet.
(3) Endoneuralscheiden aus einer Basalmembran und retikulären Fasern liegen peripheren Gliazellen (Schwann-Zellen) außen an. .
(4) Myofibroblasten kommen regelmäßig in den Darmzotten, den Hodenkanälchen oder den Follikelhüllen der Eierstöcke vor.
(5) Die Nissl-Substanz im Perikaryon einer Nervenzelle entspricht Anhäufungen von rauhem endoplasmatischen Retikulum (rER) und Ribosomen.

(A) keine Aussage ist richtig.
(B) alle Aussagen sind richtig.
(C) (3), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2) und (3) sind richtig.
(E) (1), (2), (4) und (5) sind richtig.

(III) Allgemeine Entwicklungsgeschichte

Welche Aussage ist richtig?

(A) Die Bogengänge (Ductus semicirculares) und der Ductus cochlearis des Innenohrs (Auris interna) sind Derivate der Ohrplakode des Rautenhirns (Rhombencephalon).
(B) Synzytiotrophoblasten und fetale Endothelzellen sind wichtige Bestandteile im intervillösen Raum.
(C) Die Amnionhöhle verkümmert im Laufe der Entwicklung des Feten.
(D) Die Nebennierenrinde ist ein Abkömmling der Sympathikusanlage.
(E) Die Gesichts- Rachen- und Kehlkopfmuskulatur entwickelt sich aus den Somiten.

(IV) Allgemeine Anatomie des Bewegungsapparates

Welche Antwortkombination ist richtig?

(1) Die Membrana atlantooccipitalis anterior aus dem Ligamentum longitudinale anterius legt sich schützend zwischen Dens axis und Medulla oblongata.
(2) Bei mehrgelenkigen Muskeln der unteren Extremität versteht man unter "aktiver Insuffizienz" die Unfähigkeit, z.B. im Stand bei gestrecktem Kniegelenk mit den Handflächen den Boden zu berühren.
(3) Der Epicondylus medialis humeri stellt ein Hypomochlion für den N. ulnaris dar.
(4) Labra glenoidalia (Pfannenlippen) kommen im Schulter- und Hüftgelenk vor.
(5) Das Tuberculum minus humeri stellt eine Apophyse für den M. pectoralis minor dar.

(A) alle Aussage sind richtig.
(B) (1), (2), (3) und (5) sind richtig.
(C) (3), (4) und (5) sind richtig.
(D) nur (1) und (2) sind richtig.
(E) nur (4) ist richtig.

(V) Allgemeine Anatomie des Blutkreislaufs, Blut und Blutbildung

Welche Aussage ist falsch?

(A) Retikulozyten werden Erythrozyten genannt, nachdem sie durch Zytoplasmakontraktion den Zellkern ausgestoßen haben.
(B) Neutrophile Granulozyten sind die häufigsten Leukozyten im Blut.
(C) Im 1. Entwicklungsmonat spielt die mesenchymale Hülle des Dottersacks eine wichtige Rolle für die Blutbildung des Embyros.
(D) Die arterielle Versorgung der rechten Lunge kann durch Äste der A. subclavia erfolgen.
(E) Venengeflechte der Wirbelsäule oder Venen der Brust- und Bauchhaut können alternativ zur V. cava inferior Blut zum rechten Herzen transportieren.
Alexander Paus
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(VI) Allgemeine Anatomie des Abwehrsystems

Welche Aussagen sind richtig?

(1) Im Dünndarm können aggregierte Lymphfollikel bis in die Tela submucosa reichen.
(2) Tonsilla palatina, Tonsilla pharyngealis und Tonsilla lingualis gehören als "Waldeyer-Rachenring" zu den sekundären (peripheren) lymphatischen Organen.
(3) Makrophagen kommen im Gehirn, der Plazenta oder in der Lamina propria serosae der Peritoneums vor.
(4) Interleukin-1 (IL-1) "aktivierter" Makrophagen führt zur Ausschwemmung neutrophiler Granulozyten aus dem Knochenmark.
(5) Auf der Zellmembran eines B-Lymphozyten können bis zu 150000 Antikörper gebunden sein.

(A) keine Aussage ist richtig.
(B) nur (2), (3) und (4) sind richtig.
(C) nur (1), (3) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (4) und (5) sind richtig.
(E) alle Aussagen sind richtig.

(VII) Allgemeine Anatomie des Nervensystems

Welche Kombination der Antwortaussagen ist falsch?

(1) Die Umschaltung von präganglionären auf postganglionäre sympathische Neurone kann entlang der A. mesenterica inferior im Ganglion mesentericum inferius mittels Acetylcholin erfolgen.
(2) Zu den rein afferenten Sinnesnerven der Hirnnerven zählen der N. trigeminus und der N. vestibulocochlearis.
(3) In den extrafusalen Muskelspindeln kommen motorische Endplatten vor.
(4) Das Ganlion stellatum (Ganglion cervicothoracicum) liegt hinter dem Manubrium sterni und entsendet postganglionäre sympathische Fasern, die mit der A. temporalis profunda zum Planum temporale ziehen.
(5) Die primären Sinneszellen aus den Geschmacksknospen der Zunge besitzen Rezeptoreigenschaften und entsenden ihr Axon zum Zentralnervensystem.

(A) alle Aussagen sind falsch.
(B) nur (2) und (3) sind falsch.
(C) nur (1) und (5) sind falsch.
(D) (1), (3) und (4) sind falsch.
(E) (2), (4) und (5) sind falsch.

(VIII) Haut und Hautanhangsorgane

Welche Aussage ist nicht richtig?

(A) Der M. arector pili inseriert nicht am Haarschaft.
(B) Im Nagelbett (Lectulus) des Fingernagels stellt die helle, halbmondförmige Lunula die Grenze der epithelialen Matrix dar.
(C) Die weibliche Brustdrüse liegt auf der Fascia pectoralis des M. pectoralis major.
(D) Holokrine Talgdrüse, die nicht an Haare gebunden sind (Gll. sebaceae liberae) kommen im Lippenrot, im Augenlid oder am Anus vor.
(E) Die Leistenhaut der Regio inguinalis besitzt besonders viele Duft- und Talgdrüsen.

(IX) Rumpfwand

Welche Antwortkombination der Aussagen trifft zu?

(1) Der Ursprung der M. transversus abdominis "alterniert" mit dem Ursprung der Pars costalis diaphragmatis des Zwerchfells.
(2) Durch die mediale Lacuna vasorum ziehen N., A. und V. femoralis, durch die laterale Lacuna musculorum der M. iliopsoas und der N. cutaneus femoris lateralis.
(3) Die Vv. paraumbilicales sind Bauchhautvenen in Verbindung mit der V. portae und die A. thoracica interna ist mit der A. iliaca externa verbunden.
(4) Die Nn. clunium inferiores sind Äste des N. cutaneus femoris posterior.
(5) Oberhalb der Linea alba wird die Rektusscheide (Vagina m. recti abdominis) ventral und dorsal von Aponeurosen der Bauchmuskeln gebildet.

(A) nur (2) und (5) sind richtig.
(B) nur (1), (3) und (4) sind richtig.
(C) (2), (3), (4) und (5) sind richtig.
(D) alle Aussagen sind richtig.
(E) keine Aussage ist richtig.

(X) Schultergürtel und obere Extremität

Welche Aussagen sind falsch?

(1) Die A. axillaris durchquert die mediale Achsellücke.
(2) Die Mm. lumbricales und interossei beugen in den Fingergrundgelenken und strecken in den proximalen und distalen Fingerendgelenken.
(3) Der oberflächliche Holhandbogen der A. ulnaris und radialis (Arcus palmaris superficialis) liegt zwischen den Strecksehnen und der Fascia dorsalis manus der Hand.
(4) Der M. serratus anterior liegt an der Scapula zwischen dem M. subscapularis und den Rippen.
(5) Zwischen Manubrium sterni und Clavicula im Sternoklavikulargelenk (Articulatio sternoclavicularis) kann ein Discus articularis vorkommen.

(A) keine Aussage ist falsch.
(B) nur (4) ist falsch.
(C) nur (1) und (3) sind falsch.
(D) (2), (3) und (5) sind falsch.
(E) (1), (2), (4) und (5) sind falsch.

(XI) Becken und untere Extremität

Welche Kombination der Aussagen (1)-(5) sind richtig?

(1) Das Ligamentum calcaneonaviculare plantare dient als überknorpelte Gelenkfläche im unteren Sprunggelenk .
(2) Unter dem Antetorsionswinkel versteht man die Drehung der Collum-Achse des Femur um ca. 14° gegen die Achse der Femurkondylen (in der Transversalebene) nach vorne.
(3) Die Achse der Malleolengabel im oberen Sprunggelenk ist um 15-20° gegen die Transversalachse des Kniegelenks nach außen gedreht.
(4) Die Sehnen des M. flexor hallucis longus und des M. peroneus (fibularis) longus haben am Fersenbein (Calcaneus) ein Hypomochlion.
(5) Der M. quadratus plantae setzt an den Sehnen des M. flexor digitorum longus an und wird vom N. plantaris lateralis innerviert.

(A) alle Aussagen sind richtig.
(B) (1), (2) und (3) sind richtig.
(C) (3), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (3) und (5) sind richtig.
(E) nur (2) und (4) sind richtig.

(XII) Kopf und Hals

Welche Aussage trifft nicht zu?

(A) Ein Endast der A. maxillaris im Bereich der Maxilla verläuft durch die Fissura orbitalis inferior und das Foramen infraorbitale.
(B) Die Condyli occipitales befinden sich zwischen der Protuberantia occipitalis externa mit Linea nuchalis inferior und dem Foramen magnum.
(C) Die Glandula submandibularis umfaßt hakenförmig den Hinterrand des M. mylohyoideus und wird vom N. facialis innerviert.
(D) Der N. glossopharyngeus innerviert den M. stylohyoideus, den M. constrictor pharyngis superior, den M. palatoglossus und -pharyngeus, sowie Anteile des M. levator veli palatini.
(E) Die Plica aryepiglottica des Vestibulum laryngis stellt eine Schleimhautfalte von der Stellknorpelspitze (Cartilago arytaenoidea) zum seitlichen Kehldeckelrand (Epiglottis) dar.
Alexander Paus
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(XIII) Serosa, seröse Höhlen, Mukosa.

Welche Aussagen sind zutreffend?

(1) Die Lamina muscularis mucosae der Hinterwand der Trachea (Paries membranaceus) ist wichtig für den Zilienschlag des Flimmerepithels.
(2) Die Harnblase liegt sekundär retroperitoneal.
(3) Das Kolon liegt intraperitoneal.
(4) Im Ligamentum gastrocolicum (des Omentum majus) verlaufen an der großen Kurvatur des Magens die A. gastroomentalis dextra et sinistra.
(5) Das Stratum longitudinale (der Tunica muscularis) des Colon transversum ist mit dem Omentum majus verbunden.

(A) nur (2) ist richtig.
(B) nur (1) und (3) sind richtig.
(C) nur (4) und (5) sind richtig.
(C) (1), (2) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig.

(XIV) Brusteingeweide

Welche Aussagen sind falsch?

(1) Der linke Herzvorhof liegt dem Ösophagus an und im linken Ventrikel kommen zwei Papillarmuskeln vor.
(2) Der N. phrenicus verläuft dorsal der Bronchi mit sensiblen Fasern zum Perikard, sowie zur Pleura parietalis des Mediastinum und Zwerchfells (Diaphragma).
(3) Der Ductus thoracicus begleitet die Aorta beim Durchtritt durch das Zwerchfell und mündet in die Vereinigungsstelle der rechten V. jugularis und V. subclavia.
(4) Das Perikard über dem rechten Ventrikel kann mit dem Centrum tendineum des Zwerchfells und mit dem Sternum verwachsen sein.
(5) Die 2. Ösophagusenge (Aortenenge) in Höhe des 4. Halswirbels wird bedingt durch den Aortenbogen und den linken Hauptbronchus.

(A) keine Aussage ist falsch.
(B) nur (1) und (2) sind falsch.
(C) nur (4) und (5) sind falsch.
(D) (2), (3) und (5) sind falsch.
(E) (1), (3) und (4) sind falsch.

(XV) Baucheingeweide

Welche Aussage ist nicht richtig?

(A) Die A. mesenterica superior, die A. hepatica communis und die A. splenica (A. lienalis) versorgen das Pankreas mit arteriellem Blut.
(B) Am Hilum der Milz kommen keine Lymphgefäße vor.
(C) Die A. renalis gibt die A. suprarenalis inferior ab und bringt im Verlauf der Aa. arcuatae zwei Kapillarsysteme hervor.
(D) Die Ampulla recti grenzt an den rechten Urether.
(E) Die Vesica biliaris (Vesica fellea) liegt zwischen dem Lobus quadratus und dexter hepatis vor der V. cava inferior.

(XVI) Becken und Beckeneingeweide

Welche Aussagen treffen zu?

(1) Der N. gluteus inferior zieht mit der A. glutea inferior über dem M. piriformis an der Incisura ischiadica major vorbei zum M. gluteus medius und minimus.
(2) Der N. obturatorius und die A. obturatoria verlassen den infrapiriformen Teil des Foramen ischiadicum majus, biegen um das Ligamentum sacrospinale und treten dann in das Foramen ischiadicum minus ein.
(3) Die A. uterina der A. iliaca interna und die A. ovarica aus dem Ligamentum suspensorium ovarii anastomosieren miteinander.
(4) Im Funiculus spermaticus verlaufen Äste der Aorta (Testis), der A. iliaca interna (Ductus deferens) und A. iliaca externa (M. cremaster).
(5) Aus (Aussprossungen) der Urnierenanlage (Mesonephros) des intermediären Mesoderms können sich beim Mann Anteile der ableitenden Harnwege oder des Samenleiters entwickeln.

(A) alle Aussagen sind richtig.
(B) nur (1), (2), (3) und (4) sind richtig.
(C) (3), (4) und (5) sind richtig.
(D) (1), (3) und (5) sind richtig.
(E) nur (2) und (4) sind richtig.

(XVII) Sehorgan, Hör- und Gleichgewichtsorgan

Welche Aussage ist nicht richtig?

(A) Afferenzen der Haarzellen der Cristae ampullares der Bogengänge (Ductus semicirculares) werden in Neuriten des Ganglion vestibulare zu den Nuclei vestibulares superiores und mediales weitergeleitet, Afferenzen der Haarzellen der Maculae sacculi und utriculi in Neuriten des Ganglion vestibulare zu den Nuclei vestibulares inferiores.
(B) Aus den Nuclei vestibulares laterales ziehen inhibitorische Axone zu den Haarzellen der Cristae ampullares und den Maculae.
(C) Die Basilarmembran im Ductus cochlearis hat eine knöcherne und elastische Grundlage und ist im Anfangsteil relativ dick und schmal, in den Spitzenwindungen der Schnecke eher dünn und breit ausgebildet.
(D) Der M. levator palpebrae superioris wird vom N. facialis innerviert und unterteilt die Tränendrüse (Glandula lacrimalis) in eine Pars orbitalis und eine Pars palpebralis.
(E) Die Processus ciliares in der Camera posterior bulbi bilden das Kammerwasser.

(XVIII) Zentralnervensystem

Welche Antwortkombination ist zutreffend?

(1) Die Nuclei laterales thalami projizieren in hintere parietale Kortexareale (z.B. Area 5 und 7), von wo aus Axone zum Tractus corticospinalis ziehen.
(2) Die motorischen Hirnnervenkerne des Nervus facialis, hypoglossus und glossopharyngeus werden über den Tractus corticonuclearis nur aus kontralateralen Projetionsgebieten des Kortex erreicht.
(3) In der Lamina spinalis VII des Rückenmarks sind die präganglionären Neurone des Sympathikus (z.B. Nuclei intermediolaterales) untereinander und mit denen der Gegenseite durch cholinerge Faserbündel verbunden.
(4) Die A. radicularis magna zieht durch das Foramen intervertebrale und ist wichtig für die Versorgung des Lumbosakralmarks.
(5) Unter der zentralen Haubenbahn (Tractus tegmentalis centralis) versteht man eine Verbindung der Basalganglien, des Thalamus und des Nucleus ruber mit den Nuclei olivares inferiores.

(A) nur (2) ist richtig.
(B) nur (2) und (5) sind richtig.
(C) (1), (3) und (4) sind richtig.
(D) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(E) alle Aussagen sind richtig.

35 min und 9 Richtige !?
Lösung:I=(C);II=(C);III=(A);IV=(E);V=(A);VI=(E);VII=(E);VIII=(E);(IX)=B;(X)=C;(XI)=A;XII=(B);XIII=(C);XIV=(D);XV=(B);XVI=(C);XVII=(D);XVIII=(D)
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Nummer des Beitrags: 54
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Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Februar 2004 - 17:54 Uhr:   

... bei Frage XI soll (A) und nicht (B) richtig bzw. nicht zutreffend sein !
Alexander Paus
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Nummer des Beitrags: 52
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Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Februar 2004 - 16:16 Uhr:   

(I) Zytologie

Welche Kombination der Aussagen zu den Bestandteilen einer Zelle ist richtig?

(1) In Nervenzellen der G2-Phase kann es durch Steigerung der Proteinsynthese zu einer Verkleinerung des Nucleolus und Zunahme des Heterochromatins kommen.
(2) Das glatte endoplasmatische Retikulum kann Enzyme der Gluconeogenese, der Steroidsynthese oder der Fettsäureoxidation besitzen oder dient als Ca(2+)-Speicher.
(3) Eine polyploide Leberzelle kann etwa 2000 Mitochondrien enthalten, mit jeweils eigenen zirkulären DNA-Molekülen und Ribosomen.
(4) Das basophile Ergastoplasma ist durch Ribosomen gekennzeichnet, die aus 60% Proteinen und 40% mitochondrialer r-RNA bestehen.
(5) Das rauhe endoplasmatische Retikulum ist mit der äußeren Kernmembran verbunden, wobei die angelagerten Ribosomen vor allem Proteine synthetisieren, die in die Zellmembran eingelagert werden oder die Zelle verlassen.

(A) alle Aussagen sind richtig.
(B) nur (5) ist richtig.
(C) nur (1) und (4) sind richtig.
(D) (2), (3) und (5) sind richtig.
(E) (1), (2), (3) und (4) sind richtig.

(II) Histologie

Welche Aussagen zu den Geweben sind falsch?

(1) Die Bläschendrüse (Vesicula seminalis) des Mannes besteht aus zahlreichen tubulo-alveolären Einzeldrüsen und ist durch ein typisches "unruhiges" Epithel gekennzeichnet.
(2) die Organkapsel der Milz kann wegen fehlender Tunica serosa gut von Lymphgefäßen erreicht werden.
(3) Die Lamina muscularis mucosae der Gallenblase ist besonders kräftig ausgebildet.
(4) Aus dem Perichondrium des Gelenkknorpels ziehen feinste Kapillaren in die Interterritorien zwischen den Chondronen.
(5) In einem Leberläppchen (Lobulus hepaticus) wird die Vena portae radiär von zentrolobulären Hepatozyten umgeben.

(A) nur (3) ist falsch.
(B) nur (2) und (4) sind falsch.
(C) nur (1) und (5) sind falsch.
(D) (1), (2), (4) und (5) sind falsch.
(E) alle Aussagen sind falsch.

(III) Allgemeine Entwicklungsgeschichte

Welche Aussagenkombination ist richtig?

(1) Amnionhöhle und Dottersack müssen während der gesamten Entwicklung gegeneinander verschlossen bleiben.
(2) Mit Schluß des Neuroporus caudalis beginnt die Differenzierung des Zentralnervensystems.
(3) Die Chorda dorsalis induziert u.a. die Bildung des Neuralrohrs aus Ektoderm.
(4) Der intervillöse Raum gewährleistet einen Blutaustausch zwischen Mutter und Keim.
(5) Aus dem intermediären Mesoderm entwickelt sich die Niere.

(A) alle Aussagen sind richtig.
(B) (1), (3), (4) und (5) sind richtig.
(C) nur (2), (3) und (5) sind richtig.
(D) nur (2) und (4) sind richtig.
(E) nur (1) ist richtig.

(IV) Allgemeine Anatomie des Bewegungsapparates

Welche Aussagen treffen nicht zu?

(1) Unter "Sharpey-Fasern" versteht man den noch zufälligen und unregelmäßigen Verlauf der Kollagenfasern in primitiven Geflechtknochen.
(2) Endost kann der fettzellreichen Markhöhle in den Diaphysen langer Röhrenknochen außen anliegen.
(3) Das Ligamentum iliofemorale ist das stärkste Band des Menschen und kann sowohl die Außen- als auch die Innenrotaion im Hüftgelenk hemmen.
(4) Ein Discus articularis kommt im Hand- und Kiefergelenk vor.
(5) Durch Biegung an einem Röhrenknochen kommt es auf der konvexen Seite zu Zug- und auf der konkaven Seite zu Druckspannungen.

(A) nur (1) und (5) sind falsch.
(B) nur (2) und (4) sind falsch.
(C) (2), (3) und (5) sind falsch.
(D) (1), (2) und (3) sind falsch.
(E) (1), (4) und (5) sind falsch.

(V) Allgemeine Anatomie des Blutkreislaufs, Blut und Blutbildung

Welche Aussage ist falsch?

(A) T-Lymphozyten sind die häufigsten Lymphozyten im Blut.
(B) Lungenvenen sind klappenlos.
(C) Die Aorta benötigt Vasa vasorum für das äußere Drittel der Gefäßwand.
(D) In der Milz und in der Leber kann das Endothel Lücken (Stomata) aufweisen und die Basalmembran unterbrochen sein.
(E) Sperrarterien und Drosselvenen kennzeichnen den cerebralen Blutkreislauf.

(VI) Allgemeine Anatomie des Abwehrsystems

Welche Aussage ist falsch?

(A) Plasmazellen kommen in der Regel nicht in der Blutbahn vor.
(B) Für die Zirkulation der Lymphozyten durch das Lymph- und Blutgefäßsystem spielen postkapilläre, hochendotheliale Venulen in Lymphknoten oder den Tonsillen eine wichtige Rolle.
(C) In der Parakortikalzone der Lymphknoten und in der periarteriolären Lymphscheiden (PALS) der Milz fehlen T-Suppressor-Zellen.
(D) Antikörper können aus zwei schweren und zwei leichten Ketten bestehen.
(E) "aktivierte" Makrophagen können im Zytoplasma zahlreiche phagozytierte Bakterien gleichzeitig enthalten.

(VII) Allgemeine Anatomie des Nervensystems

Welche Aussage ist falsch?

(A) Astrozyten sind die größten Gliazellen, wobei Faserastrozyten vor allem in der weißen, protoplasmatische Astrozyten ganz überwiegend in der grauen Substanz vorkommen.
(B) Im Spinalnerv verlaufen keine vegetativen Fasern, da die Nervenzellen des Sympathikus im Seitenhorn liegen im Gegensatz zu den großen Vorderhornzellen (alpha-Motoneurone).
(C) Die Perikarya der präganglionären Neurone des Parasympathikus liegen im Rückenmark sowie im Hirnstamm zum Teil in Kerngebieten des Nervus facialis.
(D) Von den zerebralen parasympathischen Fasern verlaufen mehr als 60% im Nervus vagus.
(E) Weder das Innervationsgebiet noch die Kerne der Hirnnerven sind segmental angeordnet und jeder Hirnnerv hat nur eine Aus- bzw. Eintrittsstelle am Zentralnervensystem.

(VIII) Haut und Hautanhangsorgane

Welche Aussage zur Haut und den Hautanhangsorganen ist falsch?

(A) Merkel-Zellen liegen in der Epidermis und können Druckeinwirkungen mit hoher Ortsauflösung registrieren.
(B) Vater-Pacini-Lamellenkörperchen liegen in den Koriumpapillen und sind langsam adaptierende Mechanorezeptoren.
(C) Die Glandulae sudoriferae eccrinae (Schweißdrüsen) werden cholinerg innerviert.
(D) Während der Laktation unterscheidet sich die Brustdrüse der Frau von der ruhenden, nichtlaktierenden durch die Endstücke im Ausführungsgangsystem.
(E) Kopfhaare haben eine begrenzte Lebensdauer von etwa 2-6 Jahren, ein Fingernagel ersetzt sich selbst etwa alle 3 Monate.
Alexander Paus
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Nummer des Beitrags: 51
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Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Februar 2004 - 16:16 Uhr:   

(IX) Rumpfwand

Welche Antwortkombination der Aussagen trifft zu?

(1) Die 6. Rippe hat an der Wirbelsäule drei Gelenkflächen.
(2) Der M. serratus post. superior und der M. serratus post. inferior entspringen beide von Dornfortsätzen der Wirbelkörper und werden von den Rr. anteriores (Rr. ventrales) der Spinalnerven innerviert.
(3) In der hinteren Axillarlinie verlaufen Nervus, Arteria und Vena intercostalis zwischen M. intercostalis internus und M. intercostalis intimus am Unterrand der Rippen.
(4) der M. quadratus lumborum liegt dorsal dem tiefen Blatt der Fascia thoracolumbalis an.
(5) der Ansatz des M. obliquus externus abdominis alterniert mit dem Ursprung des M. serratus anterior.

(A) nur Aussage (2) ist richtig.
(B) nur (3) und (5) sind richtig.
(C) nur (1), (2) und (5) sind richtig.
(D) (1), (2), (3) und (4) sind richtig.
(E) alle Aussagen sind richtig.

(X) Schultergürtel und obere Extremität

Welche Aussagen sind falsch?

(1) Der N. ulnaris innerviert keine Muskeln des Oberarms.
(2) Der N. radialis innerviert keine Muskeln der Hand.
(3) Der M. infraspinatus und der M. teres minor sind Außenrotatoren, inserieren am Tuberculum majus und gehören zur Rotatorenmanschette.
(4) Das Daumengrundgelenk (Articulatio metacarpophalangea pollicis)
ist ein Scharniergelenk.
(5) Der M. brachialis entspringt vom Processus coracoideus.

(A) keine Aussage ist falsch.
(B) (1), (2), (4) und (5) sind falsch.
(C) nur (2), (3) und (4) sind falsch.
(D) nur (1) und (4) sind falsch.
(E) nur (5) ist falsch.

(XI) Becken und untere Extremität

Welche Aussage trifft nicht zu?

(A) Der Nervus fibularis (peroneus) communis unterkreuzt das Caput laterale des M. gastrocnemius, wendet sich um das Caput tibiae und tritt in die Extensorenloge ein, wo er den tiefen Ast für die Pronatoren abgibt.
(B) Die Arteria tibialis anterior durchstößt unterhalb des Kniegelenks die Membrana interossea cruris.
(C) Der Musculus flexor digitorum longus der tiefen Unterschenkflexoren und seine Sehne bilden ein Chiasma crurale und plantare.
(D) Der Musculus pectineus wird vom N. femoralis und N. obturatorius innerviert, entspringt vom Ramus superior ossis pubis und setzt an der Dorsalfläche des Femur an.
(E) Der mediale Meniscus ist mit der Gelenkkapsel und dem medialen Kollateralband verbunden.

(XII) Kopf und Hals

Welche Aussagen treffen nicht zu?

(1) Die A. mandibularis ist ein Ast der A. carotis externa und verläuft mit dem N. alveolaris inferior durch den Canalis mandibulae und endet als A. mentalis im Bereich des Foramen mentale.
(2) Die A. carotis interna gibt Äste zum Mittel- und Innenohr ab und liegt cranial des 4. Halswirbelkörpers in der Pars cervicalis zuerst dorsal und dann medial der A.carotis externa und beschreibt daraufhin im Felsenbein (Pars petrosa ossis temporalis) einen nach frontomedial gerichteten Bogen.
(3) Der M. mylohyoideus, M. geniohyoideus, M. digastricus und M. stylohyoideus werden als infrahyale Muskulatur vorwiegend aus ventralen Ästen der Spinalnerven (Ansa cervicalis) innerviert.
(4) Die Mm. scaleni ziehen von den Processus transversi der Halswirbel zur 1. und 2. Rippe und sind wichtige Atemhilfsmuskeln.
(5) Auf Höhe des 2. Halswirbels (Axis) liegt die Vena jugularis vor und der M. pterygoideus medialis hinter dem Processus styloideus.

(A) keine Aussage ist richtig.
(B) (2), (3), (4) und (5) sind falsch.
(C) (1), (3) und (5) sind falsch.
(D) nur (1) und (2) sind falsch.
(E) nur (4) ist falsch.

(XIII) Serosa, seröse Höhlen, Mukosa

Welche Aussage ist richtig?

(A) Die Tunica mucosa des 4-5 Meter langen Dünndarms besteht aus einer Lamina epithelialis mucosae und einer Lamina propria mucosae.
(B) Das Perikard enthält ca. 30ml, beide Pleurahöhlen zusammen etwa 10ml seröse Flüssigkeit.
(C) Die Prostata besitzt eine Tunica serosa.
(D) Das Mesocolon enthält keine Venen und ist nicht mit dem Colon transversum verbunden.
(E) Die Schleimhaut des Eileiters (Tuba uterina) ist von Peritoneum überzogen
Alexander Paus
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(XIV) Baucheingeweide

Welche Aussagen zur Lage der Bauchorgane treffen nicht zu?

(1) Das Omentum minus begrenzt die Bursa omentalis.
(2) Die Pars horizonatlis duodeni überkreuzt die V. cava inferior und unterkreuzt die V. und A. mesenterica superior.
(3) Venen aus der Gallenblase, des Pankreas und des Rektums verlaufen in der V. portae zur Leber.
(4) Der Plexus hypogastricus inferior am Unterrand des Magens kann Anteile des Parasympathikus (Nn. splanchnici pelvini) enthalten.
(5) Das Caecum grenzt an den Appendix vermiformis, die Valva ileocaecalis und das Colon ascendens.

(A) alle Aussagen nicht falsch.
(B) (1), (2), (3) und (5) sind falsch.
(C) (1), (3) und (4) sind falsch.
(D) nur (2) und (5) sind falsch.
(E) nur (4) ist falsch.

(XV) Becken und Beckeneingeweide

Welche Aussagen sind richtig?

(1) Der vordere Teil (M. puborectalis) des M. levator ani wird vom N. pudendus innerviert, entspringt am Schambein und umschlingt das Rektum auf Höhe der Flexura perinealis.
(2) Der M. transversus perinei profundus und M. spincter ani externus werden vom N. ischiadicus innerviert und sind wichtig für die Kontinenz.
(3) Die A. ovarica der A. iliaca interna verläuft durch das Foramen ischiadicum minus.
(4) Im Corpus spongiosum des Bulbus penis verläuft die Urethra neben der A. profunda penis.
(5) Die Vagina ist etwa 20cm lang.

(A) keine Aussage ist richtig.
(B) nur (1) ist richtig.
(C) nur (2) und (3) sind richtig.
(D) (1), (4) und (5) sind richtig.
(E) (2), (3), (4) und (5) sind richtig.

(XVI) Sehorgan, Hör- und Gleichgewichtsorgan

Welche Aussage ist richtig?

(A) Durch den Canalis opticus ziehen der N. opticus und der N. ophtalmicus.
(B) Am Margo pupillaris der Iris befinden sich der M. sphincter pupillae sowie der Circulus arteriosus iridis minor.
(C) Das knöcherne Labyrinth des Innenohrs (Auris interna) wird von Ästen der A. labyrinthi (aus der A. cerebelli inferior anterior) versorgt.
(D) Im inneren Gehörgang (Meatus acusticus internus) liegen der N. facialis und das Ganglion spirale cochleae.
(E) Der mit Endolymphe gefüllte Ductus reuniens verbindet die Bogengänge (Ductus semicirculares) mit dem Sacculus.

(XVII) Zentralnervensystem

Welche Antwortkombination ist zutreffend?

(1) Der IV. Ventrikel kommuniziert mit den externen Liquorräumen über drei Öffnungen.
(2) Die Rückenmarksarterien verlaufen zwischen der meningealen und periostalen Lage der Dura mater.
(3) Die Nuclei anteriores thalami projezieren zum Gyrus cinguli.
(4) Der Nervus oculomotorius zieht durch den Nucleus ruber.
(5) Unter der Radiatio optica versteht man die zur primären Sehrinde ziehende Fasern der Colliculi superiores des Tectum mesencephali.
(6) Die Fibrae corticospinales und die Fibrae corticonucleares ziehen zu den Nuclei pontis der Brücke (Pons).

(A) alle Aussagen sind richtig.
(B) (1), (3) und (4) sind richtig.
(C) (1), (2) und (5) sind richtig.
(D) (2), (3) und (6) sind richtig.
(E) keine Aussage ist richtig.

LÖSUNG: (I)=(D);II=(E);III=(C);IV=(A);V=(E);VI=(C);VII=(B);VIII=(B);IX=(D);X=(E);XI=(B);XII=(C);XIII=(B);XIV=(E);XV=(A);XVI=(B);XVII=(B).

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