World-Wide-Web-Seiten zur Intensivierung der selbständigen studentischen Vorbereitung auf den Histologie-Unterricht

R. Kötter und S. Bisler

Institut für morphologische Endokrinologie & Histochemie und C. & O. Vogt-Institut für Hirnforschung, Heinrich-Heine-Universität, Universitätsstr. 1, D-40225 Düsseldorf.

Aktuelle Entwürfe zur Neuordnung des Medizinstudiums proklamieren u.a. eine aufwandneutrale Verstärkung des Kleingruppenunterrichts. Dies erfordert eine intensivere selbständige Vorbereitung durch die Studenten. Als Alternative zu Skripten, Diaserien oder Videoprogrammen explorieren wir die Anwendbarkeit von World-Wide-Web (WWW)-Seiten am Beispiel einer Übersicht über die Histologie des respiratorischen Systems (http://www.hirn.uni-duesseldorf.de/~rk/his_resb.html) mit folgenden Merkmalen:
1) Individuelle Lernstrategie: Die Vorbereitung erfolgt in selbstgewählter Abfolge und Tempo, besonders auch parallel zum eigenen Mikroskopieren.
2) Optimale Darbietungsform: WWW-Seiten ermöglichen die Integration von Text, Abbildungen, Animationen, Ton, etc.; auch Rückmeldungen sind möglich.
3) Flexible Adaptierung: die Komponenten können einzeln und schnell den lokalen Erfordernissen entsprechend ausgetauscht werden; Komponenten anderer Institute können über Hyperlinks verbunden werden.
4) Geringer Aufwand: Nach der Erstellung benötigen WWW-Seiten wenig Betreuung; zusätzlicher technischer Aufwand betrifft im wesentlichen die digitale Verarbeitung mikroskopischer Bilder.
5) Universeller Zugang: Jeder Student dieser Universität hat garantierten Zugang zu vernetzten Rechnern; für einen breiten Unterrichtseinsatz müssen jedoch zusätzliche Kapazitäten z.B. in der Lernsammlung bereit gestellt werden.