ZNS: Vorlesung Tastempfindung

Dr. Rolf Kötter. Zentrum für Anatomie und Hirnforschung, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Letzte Änderung: 22.5.98


Übersicht der Wahrnehmungen:

Rezeptororgane:

Langsam adaptierende (SA) Körperchen: Merkel-Zellen (SA1), Pinkus-Iggo-Tastscheiben, Ruffini-Körperchen (SA2)

Schnell adaptierende (RA) Rezeptoren: Meissner-Körperchen, Haarfollikelsensor, Krause-Endkolben

Extrem schnell adaptierende Vibrationsrezeptoren: Vater-Pacini-Körperchen, Golgi-Mazzoni-Körperchen

Nervenfasern:

Spinal- und Hirnnervenganglien:

Zielgebiete im Rückenmark

Aufsteigende somatosensorische Faserbahnen

Hinterstrangkerne im Rückenmark:

Nucleus cuneatus und gracilis formen Tuberculum gracile und cuneatum in Verlängerung der Hinterstränge unmittelbar kaudal der Rautengrube.

Somatosensorische Faserbahnen im Rhombencephalon:

Tastsinn im Kopfbereich:

Kerngebiete im Diencephalon:

Nucleus ventralis posterolateralis und posteromedialis thalami
Somatotope Gliederung: Tiefere Segmente liegen lateral.

Fibrae thalamocorticales:

verlaufen über die Radiatio thalami im Crus posterius der Capsula interna.

Primärer somatosensorischer Cortex (SI):

Gliederung der Areale von SI:

Verbindungen von SI:

Supplementärer somatosensorischer Cortex (SII):

Sonstiges:

Läsionen verschiedener Stellen im somatosensorischen System rufen typische Ausfallsyndrome hervor.

In der subjektiven Wahrnehmung gibt es ein Ich, den eigenen Körper und die Außenwelt, jedoch keine Wahrnehmung eigener neuronaler Prozesse. Letztere sind Phänomene der wahrgenommenen Außenwelt (siehe Roth, G. 1995 Das Gehirn und seine Wirklichkeit, Suhrkamp, Frankfurt/M.).


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