Globus pallidus pars lateralis (GPe; = GP in der Ratte)

Afferenzen

Striatum

GABAerg. Gruppen striataler Axone formen sequentiell zwei dichte bandartige Plexus in GPe und GPi. Jedes Band hat einen rostralen und einen kaudalen Anteil: der rostrale Anteil zeigt en passant Varikositäten nahe den Somata pallidaler Neurone, während die kaudalen Verzweigungen einen dichten Filz ("Wollfasern") um die Dendriten pallidaler Neurone bilden. Die Fasern zweier nahe beieinander liegender striataler Zellpopulationen verlaufen weitgehend parallel und unvermischt, und ihre Endaufzweigungen überlappen sich nicht.

STN

Glutamaterg.

Ähneln den striatalen Projektionen zum GPe.

Efferenzen

Nucl. subthalamicus

Diese Projektionen bilden ein diffuses Terminalfeld, welches nicht mit den STN-Projektionsneuronen zu GPi und SNr überlappt, sondern mit denjenigen, die auf den GPe zurückprojizieren. Beim Affen unterscheiden sich die Terminals morphologisch von allen anderen GPe-Terminals durch die geringere Größe und starke Verzweigung. Stimulation des GPe unterdrückt Spontanaktivität in STN durch GABA(A?)-vermittelte IPSPs. Diese unterteilen cortical-evozierte EPSPs in einen frühen und einen späten Abschnitt.

GPi

Perizelluläre korbartige Verzweigungsmuster um das Soma und proximale Dendriten mit zahlreichen Varikositäten. Die Synapsen sind symmetrisch (GABA).

SNr

Die Fasern sind oft Kollateralen von solchen Axonen, die auch zu STN u.a. projizieren. 2/3 der Synapsen bestehen mit dem Soma und proximalen Dendriten der SNr-Neurone.

Nucl. reticularis thalami

Die Endigungen zeigen korbartige Verzweigungen und zahlreiche Varikositäten wie im GPi.

Striatum

Wenige lange Fasern mit wenigen Verzweigungen und wenigen Varikositäten in der lateralen Zone des Putamens

Nucl. tegmentalis pedunculopontinus (PPN)

Wenige Fasern mit wenigen Verzweigungen